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am 04.07.2020 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Coronakrise - Wege aus der Wut zu Zuversicht

Mental robust in der Krise. Die Wut in der Corona Gesellschaft wächst. Die Zündschnur wird kürzer. Das ist prekär, denn die Coronakrise hat gerade erst begonnen. Ob nun mehrere Wellen wie Prof.Drosten vorhersagt oder ob wir in einer einzigen „Dauerwelle“ stecken wie es Prof. Streeck formuliert, sicher scheint: Wir sind noch lange nicht durch und brauchen dringend eine positive Grundhaltung für die Folgekrisen: Arbeitslosigkeit, Absatzkrise, Welthandelskrise. Was aber zu beobachten ist, sind zunehmend Frust und Wut. Der Soziologe Peter Tümmers von Schoenebeck erklärt, was sich hinter der aufkeimenden Wut verbirgt und welche Möglichkeiten und Kern-Kompetenzen es gibt, aus der drohenden Negativschleife herauszufinden. Er erläutert die psychologische Basis für mentale Stabilität in Krisen und wie man diese seelische Robustheit in seinem Umfeld erzielen kann. Denn mehr – soviel zumindest ist sicher – kann der Einzelne nicht tun.

LEBENS- UND ZUKUNFTSANGST SIND STÄNDIGE BEGLEITER DER MENSCHHEIT

Das liegt an der ständigen Präsenz der drei Grundemotionen Neugier, Angst und Freude, die alle höheren Säugetiere zu eigen sind. Stellen Sie sich einfach eine junge Katze oder einen jungen Hund vor, der sich einem Fremden nähert. Sie werden genau diese drei Emotionen beobachten. So nähern auch wir Menschen uns neuen Themen, Herausforderungen und Menschen an. Angetrieben von einem Hormoncocktail aus Dopamin, Testosteron und schließlich Endorphin erobern wir die Welt. Typisch ist auch: mit dem Alter werden wir ruhiger. Wer sich jedoch gar nicht mehr fordert, seine Neugier nicht immer wieder auf die Probe stellt, seine Komfortzone zur Ruhezone erklärt, wer also nur noch in der Kombination aus friedlich und höflich durch die Welt geht – ergo „friedhöflich“, der wird in seiner Lebenskraft frühzeitig erlahmen. Dieser Lebenszyklus aus Werden und Vergehen begleitet die Menschheit mal mehr mal weniger spektakulär durch die Jahrhunderte.

Aktuell ist der Zyklus empfindlich gestört. Die Corona-Krise, oder genauer: die „Corona-Vermeidungs-Krise“ verhagelt uns zusehends die positive (Hormon-)Bilanz unseres menschlichen Bemühens. Auch motivierende Sprüche vom „Wachsen in der Krise“ oder „Die Chancen der Krise“ nutzen, zünden nicht mehr, nachdem jeder eifrig seine digitalen Hausaufgaben gemacht hat, in Restaurants nun auch modisch-motivierende Masken ausliegen und jeder, der es kann, Podcasts und Gratis-Webinare anbietet, die alle und jeden garantiert erfolgreicher machen. Kurz: es wird fad.

Der hormonelle Grund: Die Belohnung fehlt. Erst wenn man Herausforderung durchschritten hat, der Ball im Netz zappelt, das Konzert gespielt ist und der Applaus aufbrandet, erst wenn wir gewissermaßen „durch sind“, verwöhnt uns unser Gehirn mit einer fetten Prise köpereigener Droge – mit „endogenem Morphin“ oder umgangssprachlich „Endorphin“. Chaka!

Wir sind aber nicht durch; sondern hängen bei allem Bemühen in einer Corona-Dauerschleife fest. Die Aktiverungshormone Dopamin und Testosteron drehen ohne Aussicht auf Erlösung frei im System.

Wenn wenig gelingt, dann bleibt den Menschen immer noch die Herde und deren Zusammenhalt als letzter Ausweg. Man versammelt sich und bestärkt sich gegenseitig: „Geteiltes Leid ist halbes Leid“, sagt der Volksmund. Das Bindungshormon Oxytocin sichert nicht nur, daß junge Mütter aufgrund der Oxytocinflutung wirklich jedes Baby süß finden - was die Evolution im Sinne des Arterhalts klug eingerichtet hat - sondern auch, daß Menschen Sicherheit in der Gemeinschaft finden. Rituale, vom rituellen Komasaufen bis zum rituellen Theaterbesuch im feinen Zwirn, vom traditionellen Volksfest bis zum wöchentlichen Stammtisch geben emotionalen Halt und bestärken die Gemeinschaft. Doch solche Gemeinschaften sind aktuell leider verboten.

Wer sich in Gemeinschaft versammelt, wird polizeilich auseinandergetrieben oder von besorgten Mitbürgern denunziert . Wieder steigt die Wut und ein weiterer Ausweg ist versperrt. Werfen wir also unser Primärgefühl Neugier an und blicken wir hinter die Kulisse dieser wirkstarken Emotion. Betrachten wir psychologische Handlungsoptionen, damit konstruktiv umzugehen und die Energie gewissermaßen umzusteuern.


WUT IST BEI ALLER WUCHT NUR EINE FOLGE DER ANGST

Neugier, Angst und Freude sind als die drei Primärgefühle die Basis, quasi die Mütter aller weiteren Gefühle. Wut ist also nur ein Sekundärgefühl. Dahinter verbirgt sich immer Angst. Das wußte schon Meister Yoda in Star Wars Teil 4 als er sagt: „Angst der Weg auf die dunkle Seite der Macht sie ist. Angst führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu Leid.“

Erlebt eine Generation wirkliche Krisen wie Krieg, Hunger oder Seuche – bei längerem Verlauf fatalerweise in Kombination – wird die Angst konkret durchlebt, und somit sind auch die Lösungsbilder konkret greifbar. Wenn Angst konkret ist, sprechen wir von „Respekt vor Bekanntem“ – der „Respekt-Angst“. Bleibt Angst unkonkret, erfüllt die Menschen die „Sorge vor dem Unbekannten“, die “Sorge-Angst“. Die Bedrohung ist zwar gefühlt präsent, aber nicht wirklich greifbar. Somit bleibt auch das Lösungsbild unkonkret und vage.

Steigert sich Respekt-Angst, mündet sie wechselweise im druckvollen Aktionismus (Fight) oder in Rückzug und Aufgabe (Flight). Das eine ist anstrengend, das andere frustrierend. Beides ist gesellschaftlich wenig bedrohlich und lässt sich als Frust samstags auf dem Fußballplatz oder durch andere Ventile abbauen. Anders sieht es mit der Sorge-Angst aus. Wenn Sorge sich steigert, wird daraus Ohnmacht. Diese steigert sich in Wut und mündet schließlich im Zorn.


ZORN - DIE GEFÄHRLICHSTE ALLER EMOTIONEN

Der Zorn ist nicht die Steigerung von Wut, wie man meinen könnte, sondern eine ganz eigene Spielart der Evolution und besonders geeignet, eine Gesellschaft zu vergiften. Zorn erwächst aus der subjektiven Einschätzung, ungleich bzw. unfair behandelt zu werden, gepaart mit Handlungsunfähigkeit – ergo der aktuelle allgemeine Corona-Gefühlscocktail. Wie Zorn entsteht, zeigten Tests mit Rhesusaffen in getrennten Käfigen. Bekommen beide Seiten Banane, sind beide Seiten glücklich. Bekommen beide Hafer – was sie nicht mögen – sind beide Seiten immerhin zufrieden. Bekommt jedoch eine Seite Hafer und die andere Seite Banane, befällt die unfair Behandelten haltloser Zorn. Sofortiges Toben, Kratzen und Beißen sind die Folge. Alle Besänftigungsangebote laufen dann ins Leere. Zorn in der Gemeinschaft wächst und entlädt sich zusehends in banalen Alltagssituationen.

Was überzogen wirkt, hat die Evolution im Grunde klug eingerichtet: Wer bei der Essensverteilung ums Beutetier bzw. ums Lagerfeuer zu kurz kam, dem half kein Stuhlkreis und kein schriftlicher Antrag, sondern nur Eskalation und Aufmerksamkeit der Herde. Das gilt noch heute. Unsere Sprache verrät uns: „Was nimmt der sich raus (aus dem gemeinsamen Topf).“ Und wer „zu kurz kommt“ beim Löffeln, der wird eben diesen „Löffel abgeben“. Der wurde nämlich früher als wertvolles und lebenserhaltendes Werkzeug weitervererbt. Wer dem Tod nahe war, der gab den Löffel ab, also an jemanden weiter, der noch eine Strecke zu leben gaubte.

Die Zeiten mögen sich geändert haben, doch dieser archaische Reflex ist uns geblieben und wird auch in modernen Gesellschaften – aktuell mit zunehmender Coronadauer – immer dann aktiviert, wenn sich bei einer Gruppe die Perspektive „Unfairness“ mit „Handlungsohnmacht“ mischt. Als explosive Mischung hat dies in der Menschheitsgeschichte – weil nicht vom Kopf her reguliert – zu zahlreichen Kriegen und Massakern geführt. Futterneid eskaliert zu Zorn und ist eine Art Endstation der „Sorge-Angst“. Das muss aber nicht so sein.


LEBENSTÜCHTIGKEIT = SELBSTWERT + BINDUNG

Zu einer gesunden Gesellschaft gehört die stetige Entwicklung der „Lebenstüchtigkeit“; dem Gefühl, unser Leben im Griff zu haben. Diese Überzeugung wird in Krisen auf die Probe gestellt. Was im normalen Alltag von allein funktioniert, gilt es in der Krise gezielt zu bestärken. Es gilt hierzu die einfache (psycho-)logische Formel: Lebenstüchtigkeit = Selbstwert + Bindung. (Hormonell übersetzt: Endorphin = Testosteron + Oxytocin).

Wer sich eine bedrohliche private oder wirtschaftliche Lage allein anschaut, ist auch mit seiner Angst allein und wird schnell selbst zur Angst. Sie füllt einen aus, Schockstarre droht. Schauen wir aber in der Gemeinschaft in die Angst hinein, mit der Haltung: „Alles hat seinen Sinn – wo ist hier unser Gewinn“, dann fließen die Gedanken und Impulse. Das Zauberwort heißt „Vergemeinschaftung“, mit Fachwort „Nostrifikation“. Verschiedene Perspektiven geben neue Lösungsimpulse. An sich unbrauchbare Ideen ergeben kombiniert plötzlich ein stimmiges Konzept. Lösungspfade tauchen aus dem Nebel auf. Was man selbst nicht kann, wird im crossfunktionalen Netzwerk um die Stärke des anderen ergänzt. Für ein solches crossfunktionales Netzwerk ist crosshierarchischer Spirit notwendig: Weniger Gefolgschaft, mehr „Gefährten“-Schaft, in der Managementsprache „Companionship“.

Im ersten Herr der Ringe-Film „Die Gefährten“ entwickeln sich die Hobbits so zu einer Schicksalsgemeinschaft: „Together we stand – whatever it takes“. Auch wenn sich das Problem dadurch zunächst nicht löst. Von „alle sitzen in einem Boot“ zu „alle ziehen an einem Strang“ ist es nur ein kurzer Weg.


GEFÄHRTEN FINDEN, GEMEINSCHAFT STIFTEN; ZIELE ERREICHEN

Zu diesem gelingenden "Selbstwert-Bindungs-Cocktail" gehört ein respektvoller und wertschätzender Dialog mit gemeinsamen Zielen, Motiven und Meilensteinen. Das Ergebnis einer solch‘ positiven Bindungsarbeit ist die sogenannte „Motivgeneralisierung“. Einfach ausgedrückt: alle ziehen an einem Strang. In autoritären Systemen gelingt das durch Weisung und Kontrolle. Motto: „Wes‘ Brot ich ess‘, des‘ Lied ich sing“. Und „Wer zahlt, schafft an.“

In einer freien Gesellschaft erreicht man Motivgeneralisierung nur durch gemeinsame Ziele, Motive und Meilensteine. Freie Bürger ebenso wie Mitarbeiter im Unternehmen gewinnt man nur durch Moderation gemeinsamer Standpunkte und Ausrichtungen. Im Management nennt man das „Empowerment“.


WIE ENTSTEHT LEBENSTÜCHTIGKEIT PSYCHOLOGISCH?

Ist ein Bindungsangebot erfolgreich gemacht und also ein gemeinsamer Selbstwert-Plan mit Strategie erstellt, sind also die „W-Fragen beantwortet, das „Warum – Wohin – Wozu“ geklärt, dann bedarf es im Handeln zwingend Gestaltungsräumen, sonst wächst kein Selbstwert. Nur wer mitgestalten kann, entwickelt Selbstwert und zahlt so auf Dauer seine Lebenstüchtigkeit in die Gemeinschaft ein.

Die psychologischen Stabilitätspfeiler „Selbstwert“ und „Bindung“ befeuern sich wechselseitig. Das Selbstwert-Hormon Testosteron und das Bindungshormon Oxytocin kombiniert, setzen körpereigenes (endogenes) Morphin frei, das allseits bekannte Endorphin. Wir finden aus der Sorge zum Handeln. Das kollektive Gefühl der Selbstwirksamkeit wächst, das beste Heilmittel gegen Volkszorn und Verteilungskampf. Höderlin sagt: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“


SCHLÜSSELKOMPETENZEN IN DER KRISE

Die folgenden Werte können uns helfen, in der Krise stabil zu bleiben.


1) SINNSTIFTEN ALS FÜHRUNGSKOMPETENZ
Die Frage nach dem Warum? Wohin? Wozu? gemeinsam zu klären, schafft erst Bindung, dann Chancen auf Selbstwert und – wenn man ausreichend kleine Etappenziele gesetzt hat - im Ergebnis Lebenstüchtigkeit.


2) AUFRICHTIGKEIT STATT TAKTIK

Die Menschen vertragen die Wahrheit. Die Krise hat sie abgehärtet. Um den heißen Brei herumreden, ist nicht mehr angesagt. Krisen erhöhen die kollektive Bereitschaft zur Veränderung.


3) SOLIDARITÄT STATT AUFRECHNEN

Der Slogan „What’s in for me“ galt bis vor wenigen Monaten als Slogan der Y-Generation und zugleich als Dauerargument der Ellbogengesellschaft. Das neue Zauberwort heißt „Solidarität“. Das bedeutet: Kooperation statt Konfrontation. Solidität durch Solidarität.


4) PRINZIPIEN STATT ENGES REGELKORSETT

„Wir stehen in einer nationalen Anstrengung, wo jeder ein bisschen Fünfe gerade sein lassen muss.“ Diese überraschende Ansage von Finanzminister Olaf Scholz an die Finanzämter Anfang April beschreibt einen Paradigmenwechsel: „Fünfe gerade sein lassen“ war bislang nicht als deutsche Tugend aufgefallen. Handlungsrahmen statt enges Korsett stiftet Selbstwertchancen.


WHAT'S IN FOR US?

Wenn wir solche neuen „kollektiven Kompetenzmuster“ in der Krise gemeinsam kultivieren, kann die Gesellschaft danach eine reifere sein: Trainiert darin, in einer Krise das gemeinsame Lösungsbild zu lesen, aus der Sorge-Angst zusammen in die Respekt-Angst zu gehen. „Per aspera ad astra“, sagt ein altes römisches Sprichwort. Durch die Mühsal zu den Sternen. Das Spiel ist noch lange nicht gewonnen. Die Krise hat gerade erst begonnen.

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