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am 01.04.2020 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Die Welt nach Corona - Worauf es morgen ankommt

Zorn - die gefährlichste aller Emotionen - ICO ImpulseConsult Oberstdorf

Der Soziologe Peter Tümmers von Schoenebeck blickt in unsere Zukunft: Worauf wir uns freuen dürfen und worauf sich zu achten lohnt. Er erklärt wichtige Gefühle wie kollektive Angst, Wut, Zuversicht oder Sorge. Was sie auslöst und woran man sie erkennt. Auch wie man Sorge in Zuversicht und ein kollektives Gefühl von Selbstwirksamkeit und Lebenstüchtigkeit verwandelt. Anhand aktueller Beobachtungen zeigt er auf, welche neuen Kompetenzmuster zurzeit in unserer gesellschaftlichen Mitte entstehen. Das gibt Hoffnung. Eine Inspiration und Richtschnur für alle, die für Menschen Verantwortung tragen oder wissen wollen, in welcher Dynamik sie leben, und die mitgestalten wollen.

Hinweis: Dieser Text darf geteilt werden mit Hinweis auf www.ico-impulseconsult.de

Wer durch Krisen geht, lernt dazu – auch mental. Das ist nicht neu.

Warum würden sich sonst jedes Wochenende zahlreiche Hobby-Alpinisten in Bergabenteuer – ergo selbstgewählte Krisen – stürzen, um sonntagabends müde, aber erfüllt wieder aus dem Abenteuer in die Alltagsroutine zurückzukehren. Das Hirn ist ein „Problemlöseorgan“. Wenn es nichts Aufregendes zu tun gibt, schrumpfen seine Fähigkeiten. Deshalb sucht sich die aktuelle Sinnsuchergesellschaft in der reichlichen Freizeit alle Arten von sportlichen oder kulturellen Zusatz-Herausforderungen.
Dass die Abwesenheit von – echten! – Krisen einer Gesellschaft nicht nur guttut, sondern ihr auch die Fähigkeit zu Klarheit, Konsens und Kraft nimmt, diskutierten die beiden Politiker Helmut Schmidt und Richard von Weizsäcker in ihrem letzten gemeinsamen Interview. Beide weit über 90, stellten sie fest, dass nach ihrer beider nahem Tod niemand mehr im öffentlichen Leben stehen würde, der je eine Krise durchlebt hat. Eine „wirkliche Krise“, betonte Alt-Bundespräsident Weizsäcker, und nicht ein „Problem“ – zwar schmerzlich und lästig, aber eben nur ein Problem – keine Krise. Leichtfertig würde heute von „Existenzbedrohung“ gesprochen, schob Altkanzler Schmidt nach – lässig an der Menthol-Zigarette saugend – wo es meist nur um eine Unbequemlichkeit gehe.
Aktuell erleben wir seit Ende des letzten Weltkrieges zum ersten Mal wieder eine wirkliche Krise. Schon jetzt – noch mitten in der Corona-Krise – ist zu erkennen, dass wir nicht nur verlieren, sondern auch gewinnen werden. Aktuell liegt die Perspektive „Glas halb leer“ näher. Doch schon jetzt lohnt sich mit der „Glas halb voll“-Haltung eine Zukunftsprognose: Was werden wir nach der Krise an Lästigem verloren haben, was an Gutem gewonnen? Worauf können wir uns freuen? Was büßen wir ein?
Für den Zukunftsblick hinter die Corona-Krisenzeit ist die Frage hilfreich, was eine Krise im Sozialgefüge von Menschen auslöst und auch was die Abwesenheit von Krisen mit Menschen macht. Schon jetzt kann man sagen: Wir werden danach eine reifere, robustere Gesellschaft sein. Doch das fällt nicht vom Himmel. Schon jetzt kann man neue Verhaltensmuster beobachten. Soziologisches Knowhow hilft: Lassen Sie uns also hinter die Theaterkulisse der kollektiven menschlichen Emotionen blicken.


In allen Epochen galt und gilt: Menschen haben Lebens- und Zukunftsangst.

Das liegt an der latenten Präsenz der drei Grundemotionen Freude, Neugier und Angst, die alle höheren Säugetiere ständig umgeben. Alle anderen Gefühle wie beispielsweise Zuversicht, Euphorie, Wut oder Skepsis (sog. Derivate) lassen sich aus diesen drei Basisgefühlen herleiten. Erlebt eine Generation wirkliche Krisen wie Krieg, Hunger oder Seuche – bei längerem Verlauf fatalerweise in Kombination – wird die Angst konkret durchlebt, und somit sind auch die Lösungsbilder konkret greifbar. Wenn Angst konkret ist, sprechen wir von „Respekt vor Bekanntem“ – der „Respekt-Angst“. Bleibt Angst unkonkret, erfüllt die Menschen die „Sorge vor dem Unbekannten“, die “Sorge-Angst“. Die Bedrohung ist zwar gefühlt präsent, aber nicht wirklich greifbar. Somit bleibt auch das Lösungsbild unkonkret und vage.
Steigert sich Respekt-Angst, mündet sie wechselweise im druckvollen Aktionismus (Fight) oder in Rückzug und Aufgabe (Flight). Das eine ist anstrengend, das andere enttäuschend. Beides ist gesellschaftlich wenig bedrohlich und lässt sich als Frust samstags auf dem Fußballplatz oder durch andere Ventile abbauen. Anders sieht es mit der Sorge-Angst aus. Wenn Sorge sich steigert, wird daraus Ohnmacht. Diese steigert sich in Wut und mündet schließlich in Zorn und „Pegida“. Über den Umweg AfD finden diese ursprünglichen Ängste ihren Eingang in den kulturellen Diskurs. Jedoch immer noch aufgeladen mit ihrer giftigen Fracht. Meister Yoda bringt es in Star Wars auf den Punkt: „Fear is the path to the dark side. Fear leads to anger, anger leads to hate, hate leads to suffering.“
Die Sorge-Angst vor dem Unbekannten erklärt, warum in Sachsen bei 3,9 % Ausländeranteil (2015) Angst vor Überfremdung herrscht, während in der Schweiz mit 24,6 % Ausländern (2015) diese in die Gesellschaft integriert sind; wohl nicht als „richtige Schweizer“, aber doch integriert. Der Unterschied: die Schweizer gestalten den Prozess der Integration aktiv, weil sie schon immer mittendrin liegen – geographisch wie ethnisch. Ausländer fühlen sich zwar nicht immer warmherzig aufgenommen, aber jeder weiß doch, woran er ist und worauf er als Wahlschweizer zu achten hat.


Zorn – die gefährlichste aller Emotionen

Der Zorn ist nicht die Steigerung von Wut, wie man meinen könnte, sondern eine ganz eigene Spielart der Evolution und besonders geeignet, eine Gesellschaft zu vergiften. Zorn erwächst aus der subjektiven Einschätzung, ungleich bzw. unfair behandelt zu werden, gepaart mit Handlungsunfähigkeit. Tests mit Rhesusaffen in getrennten Käfigen haben dies gezeigt. Bekommen beide Seiten Banane, sind beide Seiten glücklich. Bekommen beide Hafer – was sie nicht mögen – sind beide Seiten immerhin zufrieden. Bekommt jedoch eine Seite Hafer und die andere Seite Banane, befällt die unfair Behandelten haltloser Zorn. Sofortiges Toben, Kratzen und Beißen sind die Folge. Alle Besänftigungsangebote laufen dann ins Leere.
Was überzogen wirkt, hat die Evolution klug entwickelt. Wer bei der Essensverteilung ums Beutetier bzw. ums Lagerfeuer zu kurz kommt, dem hilft kein Stuhlkreis und kein schriftlicher Antrag. Beides war damals noch nicht erfunden. Es helfen nur Eskalation und Aufmerksamkeit der Herde. Das gilt noch heute. Unsere Sprache verrät uns: „Was nimmt der sich raus (aus dem gemeinsamen Topf).“ Und wer „zu kurz kommt“ beim Löffeln, der wird eben diesen „Löffel abgeben“. Der wurde nämlich früher als wertvolles und lebenserhaltendes Werkzeug weitervererbt. Wer dem Tod nahe war, der gab den Löffel ab, also an jemanden weiter, der noch eine Strecke zu leben hatte.
Die Zeiten mögen sich geändert haben, doch dieser archaische Reflex ist uns geblieben und wird auch in modernen Gesellschaften immer dann aktiviert, wenn sich bei einer Gruppe die Perspektive „Unfairness“ mit „Handlungsohnmacht“ mischt. Als explosive Mischung hat dies in der Menschheitsgeschichte – weil nicht kognitiv reguliert – zu zahlreichen Kriegen und Massakern geführt. Futterneid eskaliert zu Zorn und ist eine Art Endstation der „Sorge-Angst“. Das muss aber nicht so sein.


Worauf es jetzt ankommt und was wir gerade neu lernen

„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“ (Friedrich Hölderlin)
Jede Generation macht ihre prägenden Erfahrungen, schreibt ihre eigene Geschichte. Im Folgenden ein Überblick, welche Handlungskompetenzen gerade bundesweit im Kollektiv eingeübt werden. Es liegt an uns allen, solche psychologisch hilfreichen Kompetenzmuster zu erkennen, zu bestärken und daraus eine kollektive Lernbiographie, eine Geschichte abzuleiten, die uns in der Post-Corona-Zeit hilft. Denn die eigentliche Krisenbewältigung beginnt erst dann.


FOKUS 1: Von der Angst zum Handeln: Empowerment.

Wer als Unternehmer, Wildwasserfahrer oder Bergsteiger eine schwierige Etappe vor sich hat, der kennt Sorge, Ohnmacht und Angst. Aber auch das Gefühl der Selbstwirksamkeit oder gar „Selbstmächtigkeit“, das einen erfüllt, sobald man sich auf den Weg macht.
Der Wechselschalter liegt im Prozess dazwischen: Beim Definieren der Geschäftsstrategie, beim Besichtigen des Wildwasser-Parcours oder beim Ausspähen der Kletterroute wird die Angst konkret. Hier ein Haken und dort ein Felsabsatz. Wird unser Seil lang genug sein? Dort ein Strudel und hinten ein Wasserfall. Werden wir den Rücksog überwinden können? Was wird zu tun sein?
In der Ortsbegehung, quasi eine kleine Zeitreise in eine gelingende Zukunft, verblasst das übermächtige „Problembild“. Mit jedem Lösungsschritt fühlen und denken wir uns mehr hinein in ein kraftvolles Lösungsbild. (Fachbegriffe: Futuremind und Coping.) Dieser mentale Vorgang ist auf jedes Problem des Alltags und Wirtschaftslebens übertragbar, denn die psycho-soziologische Dynamik ist dieselbe.
Diesen Vorgang nennt man „Empowerment“. Man bringt sich gegenüber dem Problem in eine machtvolle, gestalterische Position. Durch die neue Perspektive hat sich am Problem noch nichts geändert, wohl aber an der inneren Haltung und dem nun offenen Blick auf Ressourcen, die – überraschend – aus ungeahnten Ecken auftauchen.
Jeder, der schon einmal ein neues Auto gekauft hat, kennt dieses Phänomen: Kaum sind Modell und Farbe geklärt, taucht jenes Auto plötzlich viel häufiger im Straßenbild auf. Denn das Hirn ist ein Kongruenzdetektor. Es sucht permanent nach Übereinstimmungen. Unsere mentalen Leitbilder entscheiden dabei, was wir aus dem überreichen Angebot der äußeren Welt an Wahrnehmungen und Perspektiven in unser Hirn hineinlassen und in unsere Problemlösemuster integrieren. Im Bild gesprochen: Mit schwerem Schiffsdiesel im mentalen Tank dominieren Schwermut und Trägheit. Füllen wir aber Kerosin in den mentalen Tank, herrschen Agilität und Lösungsvielfalt.


KOLLEKTIVES LEARNING 1: Wir verstehen das Problem, reduzieren auf das Wesentliche, bilden Lösungsszenarien und gehen ins Handeln.

Das Hamstern von Nudeln und Klopapier (bei den Franzosen Kondome und Rotwein) mag albern wirken, ist aber psychologisch gesehen ein guter erster Schritt, weil aktiv. Wer handwerkliches Geschick hat, näht jetzt Atemmasken. Bausets für den Heimwerker werden von der Bayerischen Staatsregierung verschickt. Wer noch eine Fabrik in der Hinterhand hat, versucht sich am Atemgerät. Bayern aktiviert auch seine vielen Schnapsbrennereien: Die destillieren jetzt Desinfektionsmittel statt Obstler, Schwarzbrenner können sich damit rehabilitieren.
In der Not wächst Klarheit. Das ist wichtig. Wenn nämlich dauerhaft Unklarheit herrscht, gilt dem Hirn als letzter neuronaler Ausweg: „Wenigstens in meinem eigenen Hirn habe ich Recht.“ Das ist der Startpunkt von Egoismus und „Jeder für sich“. Wie beugen wir dem vor?


FOKUS 2: Gefährten finden, Gemeinschaft stiften.

Wer sich eine bedrohliche private oder wirtschaftliche Lage, analog einem turbulenten Wildwasser-Parcours, allein anschaut, ist auch mit seiner Angst allein und schnell wird man selbst zur Angst. Sie füllt einen aus, Schockstarre droht. Schauen wir aber in der Gemeinschaft in die Angst hinein, mit der Haltung: „Alles hat seinen Sinn – wo ist hier unser Gewinn“, dann fließen die Gedanken und Impulse. Das Zauberwort heißt „Vergemeinschaftung“, mit Fachwort „Nostrifikation“. Verschiedene Perspektiven geben neue Lösungsimpulse. An sich unbrauchbare Ideen ergeben kombiniert plötzlich ein stimmiges Konzept. Lösungspfade tauchen aus dem Nebel auf. Was man selbst nicht kann, wird im crossfunktionalen Netzwerk um die Stärke des anderen ergänzt. Für ein solches crossfunktionales Netzwerk ist crosshierarchischer Spirit notwendig: Weniger Gefolgschaft, mehr „Gefährten“-Schaft, in der Managementsprache „Companionship“.
Im ersten Herr der Ringe-Film „Die Gefährten“ entwickeln sich die Hobbits so zu einer Schicksalsgemeinschaft: „Together we stand, whatever it takes“. Alle für Einen und Einer für alle. Die Gemeinschaft stiftet Sicherheitsgefühl, auch wenn sich das Problem dadurch zunächst nicht löst. Von „alle sitzen in einem Boot“ zu „alle ziehen an einem Strang“ ist der Weg nicht weit.


KOLLEKTIVES LEARNING 2: Mit Pragmatismus und Augenhöhe schaffen wir neue Kompetenzen. Statt perfektionistisch zu zögern ergreifen wir aktiv Chancen.

Was noch vor Wochen als unmöglich galt, ist jetzt digitale Realität: Yoga, Schule und Studium online, sogar Homeoffice. Die rigide Ausgangsbeschränkung wächst sich psychologisch zu einer gemeinschaftsstiftenden Kollektivkompetenz aus, unter #WirBleibenZuhause: „Wir tun das Richtige und das gemeinsam.“ Die psychologischen Stabilitätspfeiler „Selbstwert“ und „Bindung“ befeuern sich wechselseitig. Hormonell geraten die „Balkonapplaudierer“ auf körpereigene Droge. Das Selbstwert-Hormon Dopamin und das Bindungshormon Oxytocin kombiniert, setzen körpereigene (endogene) Morphine frei, die allseits bekannten Endorphine. Das Problem hat indes nicht abgenommen. Im Gegenteil nehmen die Infektionszahlen weiter zu. Aber wir finden aus der Sorge zum Handeln. Das kollektive Gefühl der Selbstwirksamkeit wächst, das beste Heilmittel gegen Volkszorn und Verteilungskampf.
Das Erstaunlichste: Ein altes deutsches Kulturgut wankt. „Besser in Perfektion zögern als unvollständig zu starten“ ist der deutschen Seele seit jeher heilig. (70% aller Gesetzestexte sind in deutscher Sprache verfasst.) Das wird gerade spektakulär über Bord geworfen. Pragmatisches Zupacken als neue Ressource. Wohltuend!


FOKUS 3: Solidarität ersetzt Fairness als erstes Leitmotiv. Prinzipien statt Regelkorsett.

Der spröde Hanseat, unser aller Finanzminister und oberster Hüter der Schwarzen Null, Vize-Kanzler Olaf Scholz machte zum 1. April weitgehend unbemerkt eine sensationelle Ansage, gerichtet an Finanzämter und Banken: „Wir stehen in einer nationalen Anstrengung, wo jeder ein bisschen Fünfe gerade sein lassen muss.“ Das deutsche Finanzamt – die Mutter aller Finanzämter – möge Fünfe gerade sein lassen. Eine ungeheuerliche Aussage!
Bislang wurde immer alles feinsäuberlich aufgerechnet. Die Hauptsorge war: „Wer hat mehr vom Kuchen?“ Solizuschlag, Hartz 4, Reichensteuer, bedingungsloses Grundeinkommen und Mindestlohn beherrschten die Debatte. Was ist fair und was die – einzig wahre! – Definition von Fairness? Die Haltung des politischen Gegners war dabei selbstredend „völliger Unfug“.
Die individualisierte Gesellschaft mit ihrer Y-Generation, die Unternehmen bis eben noch mit „gib mir tolle Arbeit – davon nicht zu viel – in jedem Fall aber mit Spaß, persönlichem Gewinn, jederzeit Sinnstiftung und Flexibilität“ notorisch überfordert hat, kommt abrupt „down to earth“. Helikoptereltern mit 5-Jährigen, die morgens zum vegan glutenfreien Frühstück international auf Englisch begrüßt wurden, um nachmittags zum Kinder-Yoga im SUV gebracht zu werden, entdecken ihre Kinder als Kinder neu. Raus aus dem Selbstoptimierungs-Hype und willkommen zurück im wahren Leben.
„Fairness“ – im Verteilungskampf bislang das wesentliche Leitmotiv mit dem Slogan „What’s in for me“ und zugleich das Dauerargument der Ellbogengesellschaft – bekommt Konkurrenz: Das neue Zauberwort heißt „Solidarität“. Das bedeutet: Unbedingtes Zusammenhalten auf Basis von gemeinsamen Werten, Prinzipien und Zielen. Konsensstreben statt Konfliktsuche. Kooperation statt Konfrontation. Solidität durch Solidarität.


KOLLEKTIVES LEARNING 3: Von „What‘s in for me“ zu „What‘s in for us“. Wir stellen gemeinsame Ziele über persönliche Egoismen.

Wenn wir uns diese aktuell beobachtbaren, neuen „kollektiven Kompetenzmuster“ als Erbe und Mythos aus der Corona-Krise erhalten, wird die Gesellschaft danach eine reifere sein: Trainiert darin, in einer Krise das gemeinsame Lösungsbild zu lesen, aus der Sorge-Angst zusammen in die Respekt-Angst zu gehen. „Per aspera ad astra“, sagt ein altes römisches Sprichwort. Durch die Mühsal zu den Sternen. Es wird anspruchsvoll und schwierig. Denn Corona hat uns zu einem Zeitpunkt erwischt, als wir schon ausreichend mit Klimakrise und Digitalisierung beschäftigt waren. Doch wenn wir die drei aktuell beobachtbaren Fokusthemen und Kollektiven Learnings erhalten, fokussieren wir uns auf das Wesentliche und werden es gemeinsam schaffen.
Aktuell nehmen die Zustimmungszahlen für die AfD ab. Eine Gesellschaft, die ihre Probleme selbst lösen kann, braucht keine Heilsbringer. Und sie braucht auch keinen Zorn. Denn sie hat ihre gestalterische Kraft.

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