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am 13.10.2020 von Philipp Brumhard

"Deutsche Skispringer bei ICO" - Mentalcoach Peter Tümmers im Interview

ASR-Interview: Mentalcoach Peter Tümmers über Mentaltraining mit den deutschen Skispringern 2000

Interview im Allgäuer Sportreport

Sommer vor 20 Jahren: Peter Tümmers und die ICO-Mentaltrainer begrüßen zum wiederholten Mal die Skisprung-Nationalmannschaft.
In diesem Jahr nicht dabei: Die Stars Martin Schmitt und Sven Hannawald. Mit den beiden hatte es sich Peter Tümmers verscherzt, weil er Sven Hannawald einen Burnout und Martin Schmitt einen drohenden Leistungsabfall prognostiziert hatte. Wie recht er doch im Nachhinein hatte. 17 Jahre später können sich Hanni und Peter entspannt darüber austauschen (siehe Foto unten).

Das Interview in voller Länge:

Deutsche Skispringer bei ICO

Interview mit Peter Tümmers, Geschäftsführer von ICO Adventures, Blaichach

ASR: Ihr habt zum zweiten Mal die Skispringer mit einem großen Outdoor-Training mental betreut. Wie kommt man zu der Ehre?
Peter Tümmers: Durch unsere Manager-Trainings mit IBM, Daimler-Chrysler oder Siemens haben wir uns über die Jahre einen bundesweiten Ruf erarbeitet. Außerdem sind wir selber erfahren im Spitzensport. Da kam Reinhard Heß auf uns zu.

ASR: Was unternehmt ihr mit den Springern? Peter Tümmers: Im Grunde dieselben Aktivitäten wie mit Touristen: Kanu, Raften, Canyoning, Klettern.

ASR: Wo bleibt da der Mentalbereich?
Peter Tümmers: Man kann Outdoor-Events rein spaßorientiert oder als Herausforderung gestalten. Dabei können die Springer die Mentaltechniken direkt umsetzen und testen.

ASR: Was beschäftigt die Skispringer? Wo haben die ihre Schwachstellen? Peter Tümmers: Das unterliegt der strengen Vertraulichkeit. Wir erfahren sehr persönliche Dinge von den Sportlern. Davon dringt nichts nach außen.

ASR: Warum waren beim diesjährigen Training Schmitt und Hannawald nicht dabei?
Peter Tümmers: Die beiden meinen, sie brauchen das nicht.

ASR: Und?
Peter Tümmers: Natürlich können wir den beiden noch einiges zeigen. Doch: Never change a winning system. Solange es läuft, soll man nicht eingreifen. Was sollten die beiden im Moment verbessern - der eine ist Weltmeisten der andere Weltcupsieger. Wir wollen den DSV dabei untertützen, weitere Leute zur Spitze zu bringen. Wenn Martin oder Sven Unterstützung brauchen, haben sie unsere Telefonnummer.

ASR: Wird man Euch jetzt auch ständig an der Schanze sehen?
Peter Tümmers: Ein guter Mentalcoach drängt sich nicht auf, sondern macht seine Arbeit vorher. Die Stärke des Sportlers steht im Vordergrund, nicht der Mentalcoach. Er unterstützt den Athleten darin, seine mentale Kraft zur vollen Entfaltung zu bringen. An der Schanze - im Moment der Wahrheit - ist der Sportler am stärksten mit sich selbst.

ASR: Und die Skisprungtrainer?
Peter Tümmers: Sie sind aus meiner Sicht die allerersten Bezugspersonen. Es ist beeindruckend für mich zu erleben, mit welchem 24-Stunden-Engagement Bundestrainer Reinhard Heß und B-Kadertrainer Andi Bauer aus der Situation heraus für die Jungs optimale Bedingungen schaffen. An der Schanze sind sie die Garanten und - wenn's stressig wird - die Felsen in der Brandung, an denen die Sportler gut tun, sich zu orientieren.

Herr Tümmers, wir danken für das Gespräch.

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am 10.10.2020 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Corona unter Kontrolle? DAS ENDE DER ILLUSION - Ein Alternativplan

Peter Tümmers analysiert bisherige Corona-Strategie aus soziologischer Sicht und stellt Alternativplan vor

Peter Tümmers analysiert aus soziologischer Sicht mittels der Methoden „Strategie-Logik“ und „Lazarus-Stressmodell“ die bisherige Coronastrategie, die streng genommen gar keine Strategie ist, weil ein realisierbares Ziel fehlt. Nachfolgend wie eine echte Strategie aussehen könnte.

Der Herbst beschreibt einen Wendepunkt in der deutschen Corona-Strategie. In wenigen Tagen steigen die Infektionszahlen bei zugleich disziplinierter deutscher Bevölkerung rasant an. Maßnahmen wie das Beherbergungsverbot gleichen bürokratischen Verzweiflungstaten. Es ist das Ende der Illusion. Und das Ende der kurzen Herrschaft der Virologen in der Politik. Die Corona-Krise ist mehr als ein medizinisches Problem, es ist ein gesamtgesellschaftliches. Peter Tümmers analysiert aus soziologischer Sicht mittels der Methoden „Strategie-Logik“ und „Lazarus-Stressmodell“ die bisherige Coronastrategie, die streng genommen gar keine Strategie ist, weil ein realisierbares Ziel fehlt. Es ist bislang lediglich eine gut organisierte Verzögerungstaktik. Dies zwar hocherfolgreich, doch nun müßte der Wechsel vom Verzögern ins Gestalten erfolgen. Sonst verlieren wir als Gesellschaft. Nachfolgend wie eine echte Strategie aussehen könnte...


👉 Peter Tümmers von Schoenebeck ist Consultant von ICO ImpulseConsult Oberstdorf und Coach für interkulturelles Management

Jeder Erfolg produziert sein eigenes Scheitern. Man muss nur lange genug an einem einmal eingeschlagenen Weg festhalten. Die Eindämmung zu Beginn der Pandemie war dank deutscher Gründlichkeit erfolgreich. Nun sind strategische Lösungen gefragt, nicht nur taktischer Zeitgewinn, der im Grunde ja ein Zeitverlust ist. Als Strategie (vom griechischen Stratos = Heer, also: Heerführung) bezeichnet man ein Bündel von Maßnahmen die auf ein Ziel ausgerichtet sind. Eine Strategie ohne Ziel bringt keine wirkliche Lösung.


💪 Strategie-Logik

Ein Ziel muss dabei Gütekriterien erfüllen. Es muss u.a. grundsätzlich möglich und konkret machbar sein. Das hört sich ähnlich an, ist aber ein Unterschied. Zum Beispiel: Der Flug zum Mars ist zwar grundsätzlich möglich aber aus heutiger Sicht nicht konkret machbar. Die aktuelle Strategie der Bundesregierung, das Virus auszulöschen, ist weder möglich noch machbar. Ergo verfolgen wir auch keine wirkliche Strategie, auch wenn die Politik das so nennt. Die Verzögerungstaktik hat uns Luft verschafft und stößt in diesem Herbst an ihre Grenzen.
Die Gesundheitsämter sind aktuell mit der absurden Aufgabe beschäftigt, jede einzelne Infektion zurückverfolgen. Über 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner am Tag gelten als bedenklich. Nicht etwa, weil dann das Virus gefährlich wird, sondern weil die Gesundheitsämter dann mit dem Zählen nicht nachkommen. Nicht etwa ein kritischer Schwellenwert bestimmt das Vorgehen, sondern die bürokratische Limitierung. Infektionsketten sollen rückverfolgt werden um sie zu unterbrechen. Doch seit fast alles Risikogebiet ist, macht rückwärts orientiertes Analysieren keinen Sinn mehr. Es wird Zeit für den Blick nach vorn. Wir Deutschen stoßen an die Grenzen unserer Kernkompetenz, die uns seit jeher in der Not ein stabiles Gefühl gibt: Zählen, Prüfen, Kontrollieren. Letzter Rettungsanker: "Beherbergungsverbot". Ausnahmen nur für Leute mit negativem Test, einer Momentaufnahme ohne echte medizinische Aussagekraft, die den Träger für 24 Stunden als unbedenklich ausweisen soll. Seither blockieren gesunde Menschen die Teststationen. Kontrolle der Maßnahme: unmöglich.

Was von vornherein medizinisch bekannt war, wird nun auch von Professor Drosten öffentlich eingeräumt: einen zuverlässigen Impfstoff gegen Corona wird es nicht geben. Es ist einfaches Schulwissen, dass Impfstoffe gegen Corona- und Influenzaviren nur unterstützend wirken. Nur einmal gelang es der Menschheit bisher mittels Impfstoff einen Virus auszurotten: bei den Pocken. Neben Wirksamkeit und Nebenwirkungen stellen sich Verteilungs- und Akzeptanzprobleme eines im „Hauruck-Verfahren“ entwickelten Impfcocktails. Kurz: aus der Traum von der Viruskontrolle. Es wäre halt so schön gewesen.


❓ Wie erklärt sich soziologisch die Aufrechterhaltung einer solchen Illusion gegen bekanntes medizinisches Wissen?

❗️ Mittels der „Fiktion Impfstoff“ konnten wir uns als Gesellschaft wirksam ein halbes Jahr lang eine unangenehme Wahrheit vom Halse halten: daß wir nämlich mit dem Virus für den Rest unserer Tage leben werden. Mit seinem Eintritt in die irdische Lebensgemeinschaft wird Covid 19 wie seine Vorgänger fester Bestandteil unserer Lebenswirklichkeit bleiben. Professor Drosten empfahl für diesen Fall die aktuellen Isolierungsmaßnahmen auf unbestimmte Zeit fortzusetzen. Lebten wir alle in einer Virologenwelt, wäre das vielleicht praktikabel. Doch leben wir in einer kulturellen Welt, die größer ist als das. Neben dem eigenen Leben, das wir alle irgendwann möglichst in Würde verlieren, gibt es noch andere Verlustrisiken: Kulturelle Werte und Rituale gesellschaftlichen Zusammenhalts, wirtschaftliche und emotionale Stabilität.
Schon werden Wetten abgeschlossen auf das Unwort des Jahres: „Beherbergungsverbot“ hat gute Chancen: Was macht es mit einer christlichen Gesellschaft, deren Gründungsmythos vor 2000 Jahren mit einem Beherbergungsverbot begann. Nämlich mit Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem. Statt in einer Herberge landen sie in einer Scheune. Der Sohn Jesus findet dort, zwischen Schaf und Esel, nur mühsam in die Welt und will seither, dass wir es besser machen. Seither zählt Gastfreundschaft – besonders für Hilfbedürftige, Alte und Kranke – zu den christlichen Grundtugenden.

Doch gerade die Alten und Kranken, die von der aktuellen Corona-Strategie geschützt werden wollen, werden durch den Mangel an einer wirklichen Strategie von nun an zusehends beschädigt. Bisher ist im Sinne von „Stop the Bleeding“ eine gute Grundlage im Umgang mit Corona gelegt worden, doch nun ist ein radikaler Paradigmenwechsel gefordert. Im chinesischen Taoismus gibt es dazu ein Sprichwort: "Wenn ein Pferd tot ist, steig ab."


💪 Das Lazarus-Stressmodell: Lösen statt verzögern

Für eine Strategie ist zuerst ein realistischer Blick auf die Gefährdung notwendig. Das unterblieb bislang. Hier helfen die bisherigen absoluten Zahlen ohne Querbezüge - stattdessen angsteinflößende Quervergleiche mit anderen Ländern - nicht weiter. Das Stressmodell von Lazarus beschreibt die Fähigkeit, die Gefahr in Bezug zu eigenen Ressourcen zu setzen; also die Fähigkeit, eine ausgewogene Balance zwischen einer faktischen Gefahrenbewertung einerseits und einer faktischen Ressourcenbewertung andererseits zu treffen. Das Lazarus-Konzept kann uns helfen, aus der kollektiven Angst herauszufinden, die über unzulässige Vergleiche geschürt wurde, und Corona in eine ernsthaftere und realistischere Gefahrenbewertung zu stellen.


💪 Realistisch abgleichen statt hysterisch vergleichen

Ein Beispiel: Wo der „Flachlandtiroler“ beim Bergwandern im Steilhang in Lebensgefahr gerät, ist der Extremalpinist noch im entspannten Ausflugsmodus. Das Gefahrenpotential indes ist beides Mal gleich hoch. Jedoch sind die Kompetenzen andere.
Erst der Abgleich der Gefahr mit eigenen Ressourcen entscheidet, ob die Situation motivierend wirkt, angsteinflößend oder unter Gefahrengesichtspunkten schlicht irrelevant ist.
So ist die objektive Gefahr des Verhungerns, die für große Teile der Welt gilt und die unsere Großeltern zum Teil noch kannten, in Mitteleuropa aktuell irrelevant. Man sollte also in Krisen nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, sondern einen Faktenabgleich zwischen beobachtbarer Gefahr und vorhandener Ressource machen. Und wenn möglich auch quantifizieren. Das bringt Klarheit.
In Deutschland verfügen wir glücklicherweise über extrem hohe medizinische und administrative Lösungskompetenz. Daher sind Gefährdungspotentiale und Lösungsoptionen in Deutschland völlig anders gelagert als im Ausland.
Wir könnten also mit mehr Realitätsblick und Optimismus nach vorne schauen und vom Modus „Krise verwalten“ in „Krise Gestalten“ wechseln.
Die ständigen Quervergleiche mit italienischen oder brasilianischen Verhältnissen - mit selektiv ausgewählten Schreckensbildern aus aller Welt - sind aus strategischer Problemlösesicht inkompetent und aus psychologischer Sicht manipulatives Angstschüren. Respekt ist nötig, Angst aber ein schlechter Ratgeber.


👉 Praxisbeispiele:

Der FC Bayern würde sich im Falle einer sportlichen Krise auch nicht allen Ernstes mit den FC St. Pauli vergleichen. Schlicht weil er über andere Ressourcen verfügt. Wenn ein Schiff eine Havarie erleidet, also leck schlägt, bietet sich mit funktionierenden Lenzpumpen, einem intakten Schottsystem und mit ausreichend Rettungsbooten ausgestattet, eine völlig andere Gefahrenlage, als auf einem undichten großen Schlauchboot ohne technische Ressourcen auf offener See. Das ist kein Aufruf zur Sorglosigkeit. Doch ist im ersten Fall mehr Zuversicht angesagt.
Demzufolge müssen sich Risikobewertungen und Herangehensweisen unterscheiden. Die aktuelle Panikmache mit dem Schreckgespenst „italienische Verhältnisse“ hat ihren Sinn als pädagogische Zuspitzung erfüllt und uns Deutschen erfolgreich zur Disziplin bewegt. Nun ist mehr Realitätsblick auf tatsächliche Gefährdung und Lösungen geboten.
Auch der Verweis auf die USA ist unzulässig. Zwar sind die USA ein reiches Land. Der Zugang zu medizinischen Ressourcen ist aber – trotz Obama Care - elitär eingeschränkt. Ohne gedeckte Kreditkarte – money first! - geht in einem New Yorker Krankenhaus erstmal gar nichts. Schnelles flächendeckendes Behandeln ist so unmöglich. Ergo ideale Verbreitungsverhältnisse für Viren. Zudem ist die US Bevölkerung im Gegensatz zur deutschen quasi in einem Glaubenskrieg gespalten. Auch für Covid Viren gilt hier: Die USA sind das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ein Vergleich zu Deutschland sollte uns nicht zu Panik, sondern allenfalls zur Zuversicht führen, daß wir das bessere Gesundheitssystem haben.


💪 Lazarusmodell: Zahlen - Daten - Fakten im Fokus

Wenden wir das Lazarus Modell auf die aktuelle medizinische Situation an: Bei aktuell ca. 4000 Neuinfektionen täglich sind von 8000 freien Intensivbetten in Deutschland nur etwa 500 mit Covid-Patienten belegt.
93 % der Ressourcen sind also frei. Im Sinne einer professionellen Risikoabwägung kein Grund zur Panik.
Unsere medizinische Lernkurve (Quelle Virologisches Institut Uniklinik Bonn) zeigt: Nur 5 % dieser Infizierten müssen überhaupt medizinisch behandelt werden, nur ein Bruchteil davon intensiv. Selbst wenn alle Behandlungsbedürftigen ein Intensivbett beanspruchen würden und wir von einer Belegungsdauer von 5 Tagen ausgehen, also nur 1/5 täglich belegt werden dürfte, wäre erst bei 32.000 Neuinfizierten täglich die Auslastung erreicht.
Ergo - bis ca. 20.000 täglich Neuinfizierten müssten wir uns nicht beunruhigen. Zur selben Bewertung kommt übrigens auch der Virologe Professor Streeck. Vermutlich ohne „Lazarus“, aber wohl mit einer vergleichbaren Methode.


❗️ Mentale Haltung als Schlüssel

Nun sind wir in der mentalen Haltung beim Schiffskapitän, der wie beim defekten Schlauchboot ebenfalls seinen Wassereinbruch und sein Sinkrisiko hat, doch über Ressourcen verfügt, damit umzugehen.
Und vergessen wir nicht die deutschen Matrosen, die in der großen Masse gewissenhaft die AHA-Regel befolgen: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske.


💪 Hin zu einer echten Strategie: „Flatten the curve“ und „Herdenimmunität“

Um uns vor Covid zu schützen, wird ein Impfstoff allenfalls unterstützen. Schützen wird uns nur die Herdenimmunität, die irgendwann von alleine kommt mit allen negativen Begleiterscheinungen, oder die strategisch herbeigeführt werden kann.
Zur Strategie gehört ein realisierbares Ziel. Nach Ausschlußprinzip der Optionen und unter Beachtung ethischer Prinzipien bleibt aktuell als einziges realistisches Ziel die Herdenimmunität mit „Flatten the Curve“.
Spannenderweise waren wir in Deutschland im April schon einmal soweit. Bis die Bundesregierung Angst vor der eigenen Courage bekam und lieber auf Nummer sicher ging. Was damals kluges Handeln war, wäre heute in der Fortsetzung das Verharren im Problembild und fahrlässig. Die Unterstützung der Bevölkerung würde zurecht weiter sinken.

Zu einer Strategie gehört, den Menschen reinen Wein einzuschenken. Nicht mit Illusionen zu arbeiten, sondern mit realistischen Aspekten. Dazu gehört: Das Virus ist nicht auslöschbar und Menschen werden an Covid sterben, weil Menschen nunmal an Viren sterben. Das ist nicht zynisch sondern eine einfache biologische Wirklichkeit. Man wird das erfolgreich eindämmen, nicht aber verhindern.
Das Konzept „Flatten the curve“ leitet uns dabei. Mittels Lazarus-Stressmodell lassen sich Gefährdung und Ressourcen miteinander abgleichen in einer dynamischen Stabilisierung hin zur Herdenimmunität. Bis wir im Ziel sind, sind die AHA-Regeln wichtig, doch nicht als Dogma und heilige Kuh, sondern sinnvoll eingesetzt. Masken im Freien sind eine hysterische Überreaktion. Masken im Schulunterricht mehr als fragwürdig.


❗️ Strategisch sind folgende Aspekte wichtig:

👉 Die Jungen sind kaum gefährdet und eine Durchseuchung von Jung nach Alt ist sinnvoll. Dosierte Infektionen in Schulklassen (wie in Schweden, Schweiz, Dänemark) sind hilfreich. Das Schließen ganzer Schulen oder Klassen wegen einzelner Infizierter wie in Deutschland ist kontraproduktiv und verlängert die Pandemie. In der Schweiz, Schweden und Dänemark werden infizierte Kinder nach Hause geschickt, Der Rest macht weiter. Lehrer die zu Risikogruppen zählen, halten noch konsequenter Abstand mit Maske, lassen sich im Zweifel beurlauben. Das funktioniert dann, wenn die anderen weiterarbeiten.

👉 Die Alten und Kranken müssen geschützt werden. Dies als „Wegsperren“ zu verunglimpfen, ist billige Effekthascherei und hilft der Risikogruppe nicht. Ohne Lösungsstrategie verlängert sich ihre Unsicherheit und Risikozeit unnötig.

👉 Herdenimmunität ist keine genaue Wissenschaft. Man nimmt bei zwischen 60 % und 70 % Infizierten Herdenimmunität an. Komplexe Einflussfaktoren machen genaueres Messen unmöglich. Statt exakter Infiziertenzahl mit immensen Dunkelziffern hilft Kennzahlenmessung der Gesamtbevölkerung.

Eine solche offensive Strategie bewirkt eine „dynamische Stabilisierung“. Ein radikaler Paradigmenwechsel ist dafür notwendig. Der Druck der Bevölkerung wächst, die zusehends Lösungen erwartet und politische Führung. Die Wissenschaft nimmt dann wieder ihren Platz als Ratgeber der Politik ein, statt Taktgeber zu sein.


😁 Die Perspektive 😁

Ähnlich wie Hotspots negative Inseln bilden, bildet Herdenimmunität positive Inseln. Mangels infektiöser Virusträger sind die Alten und Kranken geschützt.

Das Phänomen der Herdenimmunität lässt sich (laut Virologisches Institut Uniklinik Bonn) bereits in Regionen von Brasilien, USA, Indien und Schweden feststellen. Wir Deutschen könnten uns hier eingliedern. Im Sinne einer Offensivstrategie und aufgrund unserer überragenden Ressourcenausstattung und administrativen Steuerungsfähigkeit könnten wir die Corona-Bedrohung schneller hinter uns lassen als die meisten anderen Länder. Würden wir nur den Mut aufbringen, an unsere Stärken zu glauben und Lösungsszenarien zu bilden anstatt in emotionalen Angstbildern und Kontrollbedürfnis zu verharren.


👏 Das Beste zum Schluß👏

Mit Herdenimmunität wären wir auch wieder reisetauglich. Wäre das für die deutschen Reiseweltmeister nicht ein verlockendes Ziel?

am 16.09.2020 von Philipp Brumhard

SUP-Surfwelle statt Corona-Welle

Der Businesscoach Peter Tümmers von Schoenebeck von ICO ImpulseConsult testet Wellenboard für Bavarian Waters

Aufblasbare StandUp Boards, die gerade große Mode sind, taugen nicht wirklich zum Wellenreiten. So die gängige Experten Meinung. Da sie aus Luft bestehen und recht dick sind, tauchen sie nicht unter der Welle durch und können sie auch kaum schneiden. Toby Hüther, Stand Up Paddle Instruktor für Wildwasser SUP Surfen bei Bavarian Waters hat schon einige aufblasbare „Surfsemmeln“ unter den Füßen gehabt und schickt Outdoorexperte Peter Tümmers von Schoenebeck ein Testboard von NRS - den „Whip“- nach Frankreich an den Atlantik.

🏄 Peter Tümmers von Schoenebeck lässt sich nicht lange bitten. Bei Bordeaux stürzt er sich in die Fluten. Und ja... beim raus paddeln ist das Board eine Herausforderung. Zunächst gibt es einige spektakuläre Abflüge vom Board bis Peter den Bogen raus hat (s. Bilder 4-7). Doch dann läuft es: tatsächlich kann man mit diesem kleinen agilen Board Wellen hoch anfahren und dank der hochgezogenen Nase exzellent anschneiden, Wellen crossen und steile Turns fahren (Bilder 8-11). Auch die weiße Welle bietet puren Genuss. Fazit: Luftboard und Welle geht doch!

Wer auf Wildflüssen oder am Meer selbst Wellenreitgenuss erleben will, ist bei den Guides und Surfexperten von Bavarian Waters goldrichtig.

➡ Für Interessierte empfehlen wir euch den Einsteigerkurs für SUP-Wellenreiten in Ligurien (Norditalien) vom 30. Oktober bis 01. November.

Auch im Rahmen der Wildwasserkurse, -camps und -touren von Bavarian Waters gibt es die Möglichkeit stehende Flusswellen zu surfen.

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am 16.09.2020 von Philipp Brumhard

ICO ImpulseConsult beim RED BULL Dolomitenmann

Dolomitenmann sept ausschnitt

Red Bull Dolomitenmann ist der härteste Teamwettbewerb der Welt. Zum ersten Mal dabei, schaffen es die vier Athleten vom Team ICO ImpulseConsult bei Berglauf, Gleitschirm, Downhill MTB und schließlich WW Kajak auf Anhieb auf Platz 44 von 80 Teams.

Peter Tümmers von Schoenebeck stürzt sich als Zweitältester der rund 400 Athleten mit dem Kajak die 7 Meter Startrampe hinunter. Vorher haben daniel_webhofer bei seinem 2000hm Berglauf, @Alex Lang per Flug mit Zwischenaufstiegen sowie Christoph Plössnig per MTB und Downhill die Spur gelegt.
Danke an Euch Jungs für die geile Teamperformance.

am 15.09.2020 von Philipp Brumhard

Maßgeschneiderte Kompetenz: Des Widerspenstigen Zähmung

Herrenausstatter Felbinger

Peter Tümmers von Schoenebeck, Businesscoach bei ICO ImpulseConsult und Extremsportler, wird ausgestattet: Peter goes chic!

„Peter ist in vielen Themen so professionell unterwegs, vom Sport bis zum Coaching, aber sein Bekleidungsstil lässt doch stark zu wünschen übrig.“
So die Überzeugung von seinem Sportfreund Klaus Felbinger in Immenstadt, mit dem er schon viele extreme Wildwasserbefahrungen durchgeführt hat. Deshalb bietet er seinem langjährigen Freund Peter Tümmers von Schoenebeck eine maßgeschneiderte Ausstattung von Felbinger Herrenausstatter für seine Coaching-Auftritte an.

Nachdem mehrere kompetente Menschen in Peters Umfeld - allen voran seine Lebensgefährtin - dem lebhaft zustimmen, willigt Peter ein und begibt sich zum Maßnehmen nach Immenstadt. Hier beginnt nun eine Verwandlung, bei der Klaus Felbinger sein ganzes Können aufbieten will, um Peter in einen schicken Menschen zu verwandeln😉.

Ob es gelingt? Wir halten Euch auf dem Laufenden.

am 17.07.2020 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Charisma-Führung als Krisenkompetenz

Charisma-Führung als Krisenkompetenz

Anleitung für "Normalos": Richtung geben in Unsicherheit.
Charismatische Menschen geben Richtung in Unsicherheit. Sie begeistern in unattraktiven und scheinbar ausweglosen Situationen. Good News: Jeder kann dies erlernen. Denn Charisma ist nicht angeboren, sondern in entscheidenden Lebensmomenten erworben (siehe hier). ICO-Chefcoach Peter Tümmers von Schoenebeck gibt eine Anleitung für „Normalos“. Anwendbar in allen Lebenslagen. Probieren Sie es aus. Viel Vergnügen!

Hinweis: Dieser Text darf geteilt werden mit Hinweis auf www.ico-impulseconsult.de

Charisma Prinzip 1: SEI INITIATIV

In Krisen gilt schnelles Handeln als Gebot der Stunde. Grund ist das menschliche Gehirn, das die Kombination aus Verwirrung und Bedrohung nicht lange aushält. Auch wenn intensives Nachdenken und differenziertes Handeln zielführend wären, übernimmt das Stammhirn kurzerhand die Regie. Plakative Entscheidungen und Parolen wirken unter Druck attraktiv. Das Gesetz des Handelns bestimmt die Strategie. Was jetzt besser wäre, ist kluges Handeln und eine exzellente Vernetzung mit Ihrer „Herde“. Sie müssen jetzt schnell wissen, was läuft und die Menschen bewegt. Führung findet jetzt im direkten Menschenkontakt statt, nicht am Schreibtisch. Sir Winston Churchill fuhr als britischer Premier im Weltkrieg nachts stundenlang U-Bahn – kreuz und quer durch London – um mit den sogenannten „einfachen Menschen“ zu sprechen, um herauszufinden, was sie bewegt. Für Leader gilt: Bündeln Sie die Ideen und Bedürfnisse in Initiativen und Vorschläge und tun Sie es schnell, bevor die Populisten zuschlagen, die den Vorteil der leicht eingängigen Pauschallösung auf ihrer Seite haben. Zwar produzieren einfache Lösungen für komplexe Situationen meist weitere Folgeprobleme. Daran sind aus Sicht des Populisten dann aber andere schuld. Für den Populisten ein weiterer Vorteil: Denn Schuldige lenken vom eigenen Handeln ab. Lassen Sie das nicht zu. Seien Sie initiativ. Übernehmen Sie Deutungshoheit auf Basis von gutem Zuhören.
Kurzbotschaft: Schnell Richtung geben bevor es Populisten tun.


Charisma Prinzip 2: SEI SINNSTIFTEND

In Unsicherheit steigt bei Menschen das sogenannte „emotionale Deutungsbedürfnis“. Wo der Mensch sonst entspannter Beobachter bleibt – frei nach Franz Beckenbauer „Schaun mer mal, dann sehn mer schon“ - drängt es das menschliche Gehirn in Krisen in eine schnelle Sinngebung. Der Mensch will einordnen, katalogisieren, zuweisen, um dem drohenden Gefühl der Ohnmacht zu entgehen. Motto: „Wenn ich die Lage schon nicht im Griff habe, dann verstehe ich sie wenigstens.“ Psychologisch beruhigt das tatsächlich. Denn Klarheit beruhigt. Daher nimmt das Gehirn in Unsicherheit gerne unreflektiert die erste Lösung, die plausibel klingt. Und leicht zu vergemeinschaften muss sie sein. Motto: „Worauf man sich schnell einigen kann, scheint zu stimmen.“ Das ist der Grund, warum sich in Krisen auf Dauer meist zwei Lager bilden, die sich unversöhnlich gegenüberstehen. Die Wahrheit läge, wie so oft, in der Mitte. Für Differenzierung fehlen jetzt aber leider die Geduld und der Überblick. Beugen Sie dieser Lagerbildung vor, denn sonst ist die Herde gespalten und hat maximal halbe Kraft. Übernehmen Sie als jemand, der diese Mechanismen durchschaut, den Prozess der Deutungshoheit. Das Zauberwort heißt „Framing“ (auf Deutsch: rahmen). Aktuell ist es häufig in den Medien und in Verruf geraten, weil von Politikern als Manipulationsmethode benutzt. Im Kern ist Framing aber wertvoll. Tipp: geben Sie jeder Initiative mehrere Sinngebungen – sogenannte „Kontext-Frames“ – mit. Besser noch: fragen Sie die Herde nach Ihren Bedürfnissen und machen Sie ein kombiniertes Angebot aus „Initiative + Sinnstiftung“ aus Adressatensicht. Denken Sie dabei daran: „Das Hundefutter muss dem Hund schmecken, nicht dem Herrchen.“
Kurzbotschaft: Überzeugen heißt: Aktion nur direkt kombiniert mit Sinn und Nutzen.


Charisma Prinzip 3: SEI INTEGER

Aufrichtig zu sein, steht gerade hoch im Kurs. Sei Du selbst, dann bist Du echt: Authentisch eben. Das hat aber leider nichts mit Integrität zu tun. Denn wer authentisch ist, folgt seinen Impulsen und seinen eigenen Bedürfnissen. „So isser eben“, kommentiert das Umfeld nachsichtig Fehltritte des Chefs oder die „Schwalbe“ des schlitzohrigen Fußballers. In Krisen aber schauen Menschen ganz genau hin, ob ein Leader glaubwürdig ist. Und das heißt: ist er oder sie bereit, eigene Bedürfnisse zurückzustellen, sich ganz in das Ziel zu integrieren, sich in den Dienst der gemeinsamen Sache zu stellen? In Denglisch: „Walk your talk“. Altmodisch genannt: Integrität. Zum Unterschied: „Authentisch“ sein bedeutet, sich selbst treu zu sein. „Integer“ bedeutet, einem Thema treu zu sein.
Die Empfehlung: Nachdem Sie erfolgreich Initiativen mit Sinn und Zweck gestartet haben, gehen Sie mit Taten voran und verhalten Sie sich ganz im Sinne des von Ihnen ausgegebenen Zieles. Insbesondere da, wo es Ihnen selbst weh tut, denn dann ist es echt. Dann gelten Sie als glaubwürdig. Wenn Sie das zum allgemeinen Gesetz Ihres Handelns machen, ernten Sie auf Dauer Loyalität – d.h. Gefolgschaft ohne Einzelfallprüfung. Wer Loyalität genießt, ist in einer komfortablen Führungssituation. Wie beim Charismaprinzip 1 ausgeführt, sollen Sie ja initiativ sein. Das geht leichter, wenn Menschen einem folgen, weil man sich dessen als würdig erwiesen hat. Dann erzeugen Sie Momentum. Auf Deutsch: „Es läuft!“
Kurzbotschaft: Wenn’s unbequem wird: vorangehen!


Charisma Prinzip 4: SEI EMPATHISCH

Der Sinn liegt immer im Auge des Betrachters, und derer gibt es viele. Man muss Menschen heute für eine Meinung gewinnen. In der Feudalzeit war das unwichtig. Denn für Leibeigene und Kriegsgefangene galt: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“ In der modernen Gesellschaft erzeugt die Sinnsuche vieler Individuen aber ein Auseinanderdriften, das zu bändigen ist. „Commitment zu Leitbildern und Zielen“ heißt das im modernen Management. Wer überzeugt ist, macht mehr als nur seine Arbeit, denn er ist „intrinsisch“ motiviert, die Königsdisziplin der Menschenführung. Solche „Commitments“ zählen in Krisen oft nichts mehr. Denn jetzt ist „Das Hemd näher als die Hose.“
Auf einen Arbeitgeber zählen, der selbst angezählt ist, sieht nicht nach Erfolgsmodell aus. Fliehkräfte werden frei. Als Chef oder Chefin erfahren Sie das oft als Letzter. Beugen Sie dem vor, indem Sie dicht bei den Menschen sind. Erfahren Sie, wo der Schuh drückt, und gehen Sie nicht nur auf Sachthemen. In Zeiten von Dringlichkeit ist das ein häufiger Fehler, weil schnelle und praktische Lösungen Erfolg versprechen: Was für Menschen in Veränderung jetzt aber weit mehr zählt als das „Was und wie“, das ist das „Wohin und Wozu.“ Fragen Sie vor allem nach persönlichen Motiven und Emotionen. Bewerten Sie solche Gespräche nicht als Zeitfresser. Es sind wertvolle Investitionen. Weil: Wenn Sie selbst zusehends machtlos wirken, warum sollten Ihre Mitarbeiter Ihnen noch nachlaufen. Allenfalls weil Sie die Herde aus deren Sicht gut organisieren und eine Richtung geben, die viele als relevant empfinden.
Kurzbotschaft: Menschen gewinnen mit dem Prinzip: „Erst verstehen, dann verstanden werden.“


Charisma Prinzip 5: SEI KONSEQUENT

Durch konsequentes Handeln nach zum Beispiel diesen vier Prinzipien haben die Menschen um Sie herum Gelegenheit zu erkennen, welch‘ Geistes Kind sie sind, Motto:
Worte werden zu Taten, Taten werden zur Haltung, Haltung wird zum Charakter. Und den kann man spüren. Und im besten Fall haben Sie andere um sich herum damit angesteckt. Nein – nicht mit dem Coronavirus - sondern mit Haltung gemäß der genannten Charisma-Prinzipien.
Charisma heißt wörtlich übersetzt „Gnadengeschenk“. Gnade kommt vom althochdeutschen „gnähen“ – heute übersetzt mit „annähern“. Das bedeutet: wer sich auf den Weg macht und sich dem Besserwerden stetig annähert, wird beschenkt werden.
Kurzbotschaft: Wer gibt wird zurückbekommen.


Die 5 Prinzipien charismatischer Führung im Überblick:

1. Sei initiativ. Es gilt, Gelegenheiten am Schopfe zu packen. Sie kommen in Krisen meist kein zweites Mal.
2. Sei sinnstiftend. Wer den Zielhafen nicht kennt, dem ist kein Wind der richtige. Wer aber das „Wohin und Wozu“ kennt, erträgt fast jedes „Wie“. Setze Etappenziele. So machst du Kräfte frei.
3. Sei integer. In Krisen gilt: Nur Bares ist Wahres. Das heißt, Menschen glauben dem konkret Sichtbaren mehr als wohlgemeinten Worten. Also: geh mit Taten voran.
4. Sei empathisch. Mach Dir keine Illusionen. In Krisen ist sich Jeder selbst am nächsten. Deshalb musst Du die Bedürfnisse Deiner Mitmenschen treffen, sonst gewinnst Du sie nicht.
5. Sei konsequent. Wenn Du 1-4 befolgst, dann hast Du Gefährten (Companionship). Dann folgt man Dir auch, wenn Du mal nicht initiativ, sinnstiftend, integer oder empathisch bist. Denn Du bist auch nur ein Mensch. Das Momentum zählt.

am 15.07.2020 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Coronakrise: Vor die Welle kommen - Ein ermutigender Impuls aus dem Sport

Coronakrise - Vor die Welle kommen - ICO ImpulseConsult Oberstdorf

Auf der längsten Welle Nordafrikas. Vom „Determined Moment“ übers „Dynamische Stabilisieren“ zum Sicheren Ufer.

Als früherer Expeditionssportler im Kajak, Co-Trainer des Nationalteams und selbst WM-Teilnehmer bin ich Krisen gewohnt. Selbstgewählte Krisen - nichts anderes sind Expeditionen - waren jahrelang das Salz in der Lebenssuppe. Manchmal überrollt einen aber die Welle und man hat sich das nicht selbst ausgesucht. So geht es mir heute manchmal als SUP-Wellenreiter, wohin ich nach meiner aktiven Wildwasserkarriere meinen sportlichen Ehrgeiz verlagert habe. Als Wellenreiter kennt man das Phänomen aufeinanderfolgender Wellen, aus denen man sich nicht befreien kann.
Hat einen ein Wellenmonster kalt erwischt, rappelt man sich wieder hoch. Kaum steht man wieder, hat die Situation wieder halbwegs im Griff, will wieder Fahrt aufnehmen, kommt die nächste Welle und wieder ringt man um Luft und Kontrolle. Ähnlich wie im Meer, wo wir den Elementen ausgeliefert sind und als Mensch klein und schwach, stehen uns in den nächsten Monaten Corona-Wellen bevor. Der Pandemie- und Klimalogik folgend, aber im Prinzip unberechenbar. Wichtig dabei ist, vor die Welle zu kommen. Im Rahmen seiner Möglichkeiten Fahrt aufzunehmen. Kraftvoll, ohne Hektik die richtigen Impulse setzen.
Damit hält man auch einen Wellenbruch aus: nur noch einen brüllenden Schaumberg hinter sich und unsortierte Strömung vor sich. Wenn man aber inzwischen stabil steht, erreicht man das sichere Ufer. So wie mir das 2019 auf der längsten Welle Nordafrikas an der marokkanischen Küste gelungen ist.

Die Bildcollage des 1,1 km langen Ritts zeigt die verschiedenen Phasen.
Bild 1: „Herausforderung konkretisieren“. Schau Dir die Situation von allen Seiten an.
Bild 2: „Determined Moment“. Ein absoluter Schlüsselbegriff im Spitzensport. „Jetzt gilt’s!“ Den richtigen Augenblick erkennen und kraftvoll beschleunigen.
Bild 3: „Momentum nutzen“. Wenn’s läuft, dann läuft’s“ sagt ein salopper Spruch. Was aber spielerisch aussieht, hat damit zu tun, Chancen und Risiken zu erkennen und günstige Strömungen für sich zu nutzen.
Bild 4: „Dynamisch stabilisieren“. Voraussetzung ist eine „entspannte Anspannung“. Fest und doch weich, um auf alles Unerwartete zu reagieren.
Bild 5: „Disruption aushalten.“ Wenn es hinter einem tosend zusammenbricht, dann nicht beeindrucken lassen, sondern Blick weiter nach vorn.
Bild 6: „Sicheres Ufer erreichen.“ Und erfolgreiche Challenge feiern. In krisenhaften Situationen die eigene Kompetenz stärken.
Lassen Sie sich von den Corona-Wellen nicht entmutigen. Nutzen Sie die Vorwärtsströmungen, die die Welle Ihnen bietet. Ein Satz im Kopf hilft mir, wenn ich zwischen Wellenbergen festhänge und es eher Richtung Open Ocean als Richtung Ufer geht:
Irgendwas geht immer.

am 14.07.2020 von Philipp Brumhard

👬 Schulterschluss

ICO geht Kooperation mit Faszinatour ein - ICO ImpulseConsult Oberstdorf

Netzwerken praktizieren, statt nur darüber zu reden.

Altes Konkurrenzdenken überwinden. Partnerschaft in schwierigen Zeiten. Ab heute liegt das Outdoor-Gemeinschaftsangebot von Faszinatour Adventure & Sports und ICO GmbH ImpulseConsult im Allgäu aus. Doch auch von zuhause aus darf von kaltem Gebirgswasser und klarer Luft geträumt werden.


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am 13.07.2020 von Philipp Brumhard

Direkt vom Praktikum in die Festanstellung

Jojo gewinnt die Europameisterschaft im Roundnet - ICO ImpulseConsult Oberstdorf

💪 Unsere ICO-Crew hat Verstärkung bekommen: Seit Juni ist unsere bisherige Praktikantin Jojo fester Bestandteil unseres Teams.

Unsere ICO-Crew hat Verstärkung bekommen:
Seit Juni ist unsere bisherige Praktikantin Jojo fester Bestandteil unseres Teams.

Die Sportwissenschaftlerin und Europameisterin im Roundnet (siehe Foto: Jojo rechts in Aktion bei der Europameisterschaft) hat sich im Praktikum super bewährt. Wir freuen uns, dass sie unser Angebot angekommen hat, bei uns zu bleiben. Sie wird im Training und digitalen Marketing unterstützen und wird als Sportwissenschaftlerin das Rafting im Sommer und Outdoor-Programm kompetent betreuen.

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oder schreibt an Jojo:
➡️ johanna.schumann@ico-impulseconsult.de

am 08.07.2020 von Philipp Brumhard

☀ Safety Training - ICO Team macht sich fit für den Sommer

Sicherheits-Training im Skywalk - ICO ImpulseConsult Oberstdorf

Wir hängen uns rein - für Eure Sicherheit!

Zwei intensive Tage in luftigen Höhen in unserem ICO Skywalk in Oberstdorf liegen hinter uns: Gemeinsam mit neuen und bekannten Gesichtern wurden Anfang der Woche ausführlich Sicherheit und Seilkompetenz trainiert. Somit sind unsere Guides auf dem neusten Stand und optimal vorbereitet für gleichermaßen adrenalingeladene und sichere Erlebnisse im einzigartigen Kletterpark zwischen den Schanzentürmen der Audi-Arena.

Ob spannender Gruppenausflug, außergewöhnliches Teamevent oder zielführendes Business-Training - der Skywalk bietet für jeden Anlass die perfekte Location.

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am 04.07.2020 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Coronakrise - Wege aus der Wut zu Zuversicht

Mental robust in der Krise. Die Wut in der Corona Gesellschaft wächst. Die Zündschnur wird kürzer. Das ist prekär, denn die Coronakrise hat gerade erst begonnen. Ob nun mehrere Wellen wie Prof.Drosten vorhersagt oder ob wir in einer einzigen „Dauerwelle“ stecken wie es Prof. Streeck formuliert, sicher scheint: Wir sind noch lange nicht durch und brauchen dringend eine positive Grundhaltung für die Folgekrisen: Arbeitslosigkeit, Absatzkrise, Welthandelskrise. Was aber zu beobachten ist, sind zunehmend Frust und Wut. Der Soziologe Peter Tümmers von Schoenebeck erklärt, was sich hinter der aufkeimenden Wut verbirgt und welche Möglichkeiten und Kern-Kompetenzen es gibt, aus der drohenden Negativschleife herauszufinden. Er erläutert die psychologische Basis für mentale Stabilität in Krisen und wie man diese seelische Robustheit in seinem Umfeld erzielen kann. Denn mehr – soviel zumindest ist sicher – kann der Einzelne nicht tun.

LEBENS- UND ZUKUNFTSANGST SIND STÄNDIGE BEGLEITER DER MENSCHHEIT

Das liegt an der ständigen Präsenz der drei Grundemotionen Neugier, Angst und Freude, die alle höheren Säugetiere zu eigen sind. Stellen Sie sich einfach eine junge Katze oder einen jungen Hund vor, der sich einem Fremden nähert. Sie werden genau diese drei Emotionen beobachten. So nähern auch wir Menschen uns neuen Themen, Herausforderungen und Menschen an. Angetrieben von einem Hormoncocktail aus Dopamin, Testosteron und schließlich Endorphin erobern wir die Welt. Typisch ist auch: mit dem Alter werden wir ruhiger. Wer sich jedoch gar nicht mehr fordert, seine Neugier nicht immer wieder auf die Probe stellt, seine Komfortzone zur Ruhezone erklärt, wer also nur noch in der Kombination aus friedlich und höflich durch die Welt geht – ergo „friedhöflich“, der wird in seiner Lebenskraft frühzeitig erlahmen. Dieser Lebenszyklus aus Werden und Vergehen begleitet die Menschheit mal mehr mal weniger spektakulär durch die Jahrhunderte.

Aktuell ist der Zyklus empfindlich gestört. Die Corona-Krise, oder genauer: die „Corona-Vermeidungs-Krise“ verhagelt uns zusehends die positive (Hormon-)Bilanz unseres menschlichen Bemühens. Auch motivierende Sprüche vom „Wachsen in der Krise“ oder „Die Chancen der Krise“ nutzen, zünden nicht mehr, nachdem jeder eifrig seine digitalen Hausaufgaben gemacht hat, in Restaurants nun auch modisch-motivierende Masken ausliegen und jeder, der es kann, Podcasts und Gratis-Webinare anbietet, die alle und jeden garantiert erfolgreicher machen. Kurz: es wird fad.

Der hormonelle Grund: Die Belohnung fehlt. Erst wenn man Herausforderung durchschritten hat, der Ball im Netz zappelt, das Konzert gespielt ist und der Applaus aufbrandet, erst wenn wir gewissermaßen „durch sind“, verwöhnt uns unser Gehirn mit einer fetten Prise köpereigener Droge – mit „endogenem Morphin“ oder umgangssprachlich „Endorphin“. Chaka!

Wir sind aber nicht durch; sondern hängen bei allem Bemühen in einer Corona-Dauerschleife fest. Die Aktiverungshormone Dopamin und Testosteron drehen ohne Aussicht auf Erlösung frei im System.

Wenn wenig gelingt, dann bleibt den Menschen immer noch die Herde und deren Zusammenhalt als letzter Ausweg. Man versammelt sich und bestärkt sich gegenseitig: „Geteiltes Leid ist halbes Leid“, sagt der Volksmund. Das Bindungshormon Oxytocin sichert nicht nur, daß junge Mütter aufgrund der Oxytocinflutung wirklich jedes Baby süß finden - was die Evolution im Sinne des Arterhalts klug eingerichtet hat - sondern auch, daß Menschen Sicherheit in der Gemeinschaft finden. Rituale, vom rituellen Komasaufen bis zum rituellen Theaterbesuch im feinen Zwirn, vom traditionellen Volksfest bis zum wöchentlichen Stammtisch geben emotionalen Halt und bestärken die Gemeinschaft. Doch solche Gemeinschaften sind aktuell leider verboten.

Wer sich in Gemeinschaft versammelt, wird polizeilich auseinandergetrieben oder von besorgten Mitbürgern denunziert . Wieder steigt die Wut und ein weiterer Ausweg ist versperrt. Werfen wir also unser Primärgefühl Neugier an und blicken wir hinter die Kulisse dieser wirkstarken Emotion. Betrachten wir psychologische Handlungsoptionen, damit konstruktiv umzugehen und die Energie gewissermaßen umzusteuern.


WUT IST BEI ALLER WUCHT NUR EINE FOLGE DER ANGST

Neugier, Angst und Freude sind als die drei Primärgefühle die Basis, quasi die Mütter aller weiteren Gefühle. Wut ist also nur ein Sekundärgefühl. Dahinter verbirgt sich immer Angst. Das wußte schon Meister Yoda in Star Wars Teil 4 als er sagt: „Angst der Weg auf die dunkle Seite der Macht sie ist. Angst führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu Leid.“

Erlebt eine Generation wirkliche Krisen wie Krieg, Hunger oder Seuche – bei längerem Verlauf fatalerweise in Kombination – wird die Angst konkret durchlebt, und somit sind auch die Lösungsbilder konkret greifbar. Wenn Angst konkret ist, sprechen wir von „Respekt vor Bekanntem“ – der „Respekt-Angst“. Bleibt Angst unkonkret, erfüllt die Menschen die „Sorge vor dem Unbekannten“, die “Sorge-Angst“. Die Bedrohung ist zwar gefühlt präsent, aber nicht wirklich greifbar. Somit bleibt auch das Lösungsbild unkonkret und vage.

Steigert sich Respekt-Angst, mündet sie wechselweise im druckvollen Aktionismus (Fight) oder in Rückzug und Aufgabe (Flight). Das eine ist anstrengend, das andere frustrierend. Beides ist gesellschaftlich wenig bedrohlich und lässt sich als Frust samstags auf dem Fußballplatz oder durch andere Ventile abbauen. Anders sieht es mit der Sorge-Angst aus. Wenn Sorge sich steigert, wird daraus Ohnmacht. Diese steigert sich in Wut und mündet schließlich im Zorn.


ZORN - DIE GEFÄHRLICHSTE ALLER EMOTIONEN

Der Zorn ist nicht die Steigerung von Wut, wie man meinen könnte, sondern eine ganz eigene Spielart der Evolution und besonders geeignet, eine Gesellschaft zu vergiften. Zorn erwächst aus der subjektiven Einschätzung, ungleich bzw. unfair behandelt zu werden, gepaart mit Handlungsunfähigkeit – ergo der aktuelle allgemeine Corona-Gefühlscocktail. Wie Zorn entsteht, zeigten Tests mit Rhesusaffen in getrennten Käfigen. Bekommen beide Seiten Banane, sind beide Seiten glücklich. Bekommen beide Hafer – was sie nicht mögen – sind beide Seiten immerhin zufrieden. Bekommt jedoch eine Seite Hafer und die andere Seite Banane, befällt die unfair Behandelten haltloser Zorn. Sofortiges Toben, Kratzen und Beißen sind die Folge. Alle Besänftigungsangebote laufen dann ins Leere. Zorn in der Gemeinschaft wächst und entlädt sich zusehends in banalen Alltagssituationen.

Was überzogen wirkt, hat die Evolution im Grunde klug eingerichtet: Wer bei der Essensverteilung ums Beutetier bzw. ums Lagerfeuer zu kurz kam, dem half kein Stuhlkreis und kein schriftlicher Antrag, sondern nur Eskalation und Aufmerksamkeit der Herde. Das gilt noch heute. Unsere Sprache verrät uns: „Was nimmt der sich raus (aus dem gemeinsamen Topf).“ Und wer „zu kurz kommt“ beim Löffeln, der wird eben diesen „Löffel abgeben“. Der wurde nämlich früher als wertvolles und lebenserhaltendes Werkzeug weitervererbt. Wer dem Tod nahe war, der gab den Löffel ab, also an jemanden weiter, der noch eine Strecke zu leben gaubte.

Die Zeiten mögen sich geändert haben, doch dieser archaische Reflex ist uns geblieben und wird auch in modernen Gesellschaften – aktuell mit zunehmender Coronadauer – immer dann aktiviert, wenn sich bei einer Gruppe die Perspektive „Unfairness“ mit „Handlungsohnmacht“ mischt. Als explosive Mischung hat dies in der Menschheitsgeschichte – weil nicht vom Kopf her reguliert – zu zahlreichen Kriegen und Massakern geführt. Futterneid eskaliert zu Zorn und ist eine Art Endstation der „Sorge-Angst“. Das muss aber nicht so sein.


LEBENSTÜCHTIGKEIT = SELBSTWERT + BINDUNG

Zu einer gesunden Gesellschaft gehört die stetige Entwicklung der „Lebenstüchtigkeit“; dem Gefühl, unser Leben im Griff zu haben. Diese Überzeugung wird in Krisen auf die Probe gestellt. Was im normalen Alltag von allein funktioniert, gilt es in der Krise gezielt zu bestärken. Es gilt hierzu die einfache (psycho-)logische Formel: Lebenstüchtigkeit = Selbstwert + Bindung. (Hormonell übersetzt: Endorphin = Testosteron + Oxytocin).

Wer sich eine bedrohliche private oder wirtschaftliche Lage allein anschaut, ist auch mit seiner Angst allein und wird schnell selbst zur Angst. Sie füllt einen aus, Schockstarre droht. Schauen wir aber in der Gemeinschaft in die Angst hinein, mit der Haltung: „Alles hat seinen Sinn – wo ist hier unser Gewinn“, dann fließen die Gedanken und Impulse. Das Zauberwort heißt „Vergemeinschaftung“, mit Fachwort „Nostrifikation“. Verschiedene Perspektiven geben neue Lösungsimpulse. An sich unbrauchbare Ideen ergeben kombiniert plötzlich ein stimmiges Konzept. Lösungspfade tauchen aus dem Nebel auf. Was man selbst nicht kann, wird im crossfunktionalen Netzwerk um die Stärke des anderen ergänzt. Für ein solches crossfunktionales Netzwerk ist crosshierarchischer Spirit notwendig: Weniger Gefolgschaft, mehr „Gefährten“-Schaft, in der Managementsprache „Companionship“.

Im ersten Herr der Ringe-Film „Die Gefährten“ entwickeln sich die Hobbits so zu einer Schicksalsgemeinschaft: „Together we stand – whatever it takes“. Auch wenn sich das Problem dadurch zunächst nicht löst. Von „alle sitzen in einem Boot“ zu „alle ziehen an einem Strang“ ist es nur ein kurzer Weg.


GEFÄHRTEN FINDEN, GEMEINSCHAFT STIFTEN; ZIELE ERREICHEN

Zu diesem gelingenden "Selbstwert-Bindungs-Cocktail" gehört ein respektvoller und wertschätzender Dialog mit gemeinsamen Zielen, Motiven und Meilensteinen. Das Ergebnis einer solch‘ positiven Bindungsarbeit ist die sogenannte „Motivgeneralisierung“. Einfach ausgedrückt: alle ziehen an einem Strang. In autoritären Systemen gelingt das durch Weisung und Kontrolle. Motto: „Wes‘ Brot ich ess‘, des‘ Lied ich sing“. Und „Wer zahlt, schafft an.“

In einer freien Gesellschaft erreicht man Motivgeneralisierung nur durch gemeinsame Ziele, Motive und Meilensteine. Freie Bürger ebenso wie Mitarbeiter im Unternehmen gewinnt man nur durch Moderation gemeinsamer Standpunkte und Ausrichtungen. Im Management nennt man das „Empowerment“.


WIE ENTSTEHT LEBENSTÜCHTIGKEIT PSYCHOLOGISCH?

Ist ein Bindungsangebot erfolgreich gemacht und also ein gemeinsamer Selbstwert-Plan mit Strategie erstellt, sind also die „W-Fragen beantwortet, das „Warum – Wohin – Wozu“ geklärt, dann bedarf es im Handeln zwingend Gestaltungsräumen, sonst wächst kein Selbstwert. Nur wer mitgestalten kann, entwickelt Selbstwert und zahlt so auf Dauer seine Lebenstüchtigkeit in die Gemeinschaft ein.

Die psychologischen Stabilitätspfeiler „Selbstwert“ und „Bindung“ befeuern sich wechselseitig. Das Selbstwert-Hormon Testosteron und das Bindungshormon Oxytocin kombiniert, setzen körpereigenes (endogenes) Morphin frei, das allseits bekannte Endorphin. Wir finden aus der Sorge zum Handeln. Das kollektive Gefühl der Selbstwirksamkeit wächst, das beste Heilmittel gegen Volkszorn und Verteilungskampf. Höderlin sagt: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“


SCHLÜSSELKOMPETENZEN IN DER KRISE

Die folgenden Werte können uns helfen, in der Krise stabil zu bleiben.


1) SINNSTIFTEN ALS FÜHRUNGSKOMPETENZ
Die Frage nach dem Warum? Wohin? Wozu? gemeinsam zu klären, schafft erst Bindung, dann Chancen auf Selbstwert und – wenn man ausreichend kleine Etappenziele gesetzt hat - im Ergebnis Lebenstüchtigkeit.


2) AUFRICHTIGKEIT STATT TAKTIK

Die Menschen vertragen die Wahrheit. Die Krise hat sie abgehärtet. Um den heißen Brei herumreden, ist nicht mehr angesagt. Krisen erhöhen die kollektive Bereitschaft zur Veränderung.


3) SOLIDARITÄT STATT AUFRECHNEN

Der Slogan „What’s in for me“ galt bis vor wenigen Monaten als Slogan der Y-Generation und zugleich als Dauerargument der Ellbogengesellschaft. Das neue Zauberwort heißt „Solidarität“. Das bedeutet: Kooperation statt Konfrontation. Solidität durch Solidarität.


4) PRINZIPIEN STATT ENGES REGELKORSETT

„Wir stehen in einer nationalen Anstrengung, wo jeder ein bisschen Fünfe gerade sein lassen muss.“ Diese überraschende Ansage von Finanzminister Olaf Scholz an die Finanzämter Anfang April beschreibt einen Paradigmenwechsel: „Fünfe gerade sein lassen“ war bislang nicht als deutsche Tugend aufgefallen. Handlungsrahmen statt enges Korsett stiftet Selbstwertchancen.


WHAT'S IN FOR US?

Wenn wir solche neuen „kollektiven Kompetenzmuster“ in der Krise gemeinsam kultivieren, kann die Gesellschaft danach eine reifere sein: Trainiert darin, in einer Krise das gemeinsame Lösungsbild zu lesen, aus der Sorge-Angst zusammen in die Respekt-Angst zu gehen. „Per aspera ad astra“, sagt ein altes römisches Sprichwort. Durch die Mühsal zu den Sternen. Das Spiel ist noch lange nicht gewonnen. Die Krise hat gerade erst begonnen.

am 28.06.2020 von Philipp Brumhard

Bike & Snow - Outdoor-Tipp für Vielseitige

Skifahren im Juli - ICO ImpulseConsult Oberstdorf

Skifahren im Juli oder „all-in-one“ an einem Tag. Wer verrückt genug ist, im Juli die Ski noch einmal anzuschnallen, für den haben unsere Outdoor-Trainer Peter Tümmers von Schoenebeck und seine Schwester Alexandra einen „coolen Tipp“: die Schneeglocke im Montafon.

8 Stunden Action in fantastischer Natur und intensiven Erfahrungen im sommerlichen Schnee.
Hier die Tourenbeschreibung: Übernachtung am Berggasthof Piz Buin am Silvretta-Stausee auf 2.000 m Höhe. Start morgens um 6.00 Uhr mit dem Mountainbike und dem Ski-Equipment am Rucksack. Nach Erreichen der ersten Schneefelder Räder deponieren und weiter mit Bergschuhen. Beim ersten großen Schneefeld Schuhdepot und weiter auf Skiern. Hoch bis zum Schneeglocke-Sattel auf 3.000 hm und Skidepot. Weiter mit Steigeisen und Pickel zum Gipfel. Nach einem fantastischen Rundblick über die Silvrettagruppe das Ganze in umgekehrter Reihenfolge wieder nach unten.

Nach Radeln, Wandern, Skibergsteigen und Klettern folgt nun die „fünfte Disziplin“ und Highlight des Tages: 800 hm edle Schwünge in feinem Firn. Zurück am Parkplatz Bieler Höhe wartet die Restaurant Terrasse am Silvretta-Stausee mit kühlem Weizen.

Wer es nicht ganz so intensiv braucht, nicht über die notwendige Ausrüstung verfügt oder es schlicht unsinnig findet einen schönen Sommertag im Schnee zu verbringen, kann auch einfach zu uns ins Allgäu kommen: Zur ICO ImpulseConsult und beim Aktivprogramm "Canyoning-Rafting-Kletterpark" mitmachen. Hier muss man nicht so weit laufen, kann ausschlafen und bekommt zudem die komplette Ausrüstung gestellt.

Schaut rein in den neuen Outdoor-Shop von ICO
➡ Bei Interesse: https://www.ico-impulseconsult.de/impul…/outdoor-erlebnisse/

am 05.06.2020 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Charisma-Führung - die Auferstehung des "starken Mannes"

Titelbild rechteckig

Ein Plädoyer für mehr Frauen in Führung (Teil 1). Der „starke Mann“ ist wieder gefragt. Nach Jahren der eher „weiblichen Führung“, des Nachfragens, Integrierens und Vernetzens, sind wieder Männer gefragt, die wissen, wo es langgeht, und das auch laut sagen. Frauen in Führung werden gerade aller Orten zurückgedrängt, das Rad der Gender-Geschichte zurückgedreht. Männer dominieren die Talkshows, Männer dominieren die Corona-Krise. Sie wissen, wie es geht, geben Halt und Orientierung, vermitteln klare Botschaften. Diese haben freilich oft eine kurze Halbwertszeit. Oft rudert der starke Mann nach wenigen Tagen wieder zurück, hatte es anders gemeint, oder schlicht dazugelernt.

Hinweis: Dieser Text darf geteilt werden mit Hinweis auf www.ico-impulseconsult.de


Charisma-Führung als Krisenkompetenz

Ob sie es bewusst tun oder nicht: all diese Herren wenden das Prinzip der „Charismatischen Führung“ an. In Krisen ist Charisma gefragt, denn es beschreibt die besondere Fähigkeit, Menschen in emotionaler Unsicherheit Halt und Richtung zu geben. Zwei spannende Fragen stellen sich: 1. Kann jede und jeder positive charismatische Wirkung erlernen? Antwort: Ja, zumindest „Charisma light“ ist für jeden drin. Frage 2: Muss Charisma immer männlich sein? Können Frauen nicht auch Charisma? Eine erste Antwort: ja, sie machen es nur etwas anders und vielleicht sogar besser. Das weiß die Welt nur zu wenig. (Im Text mehr zur Abgrenzung von "typisch Mann - typisch Frau".) Wir haben starke Charismatikerinnen gefunden und stellen sie vor. Wir sind also - Gott sei Dank! - nicht nur auf das männliche Führungspersonal angewiesen, das sich allzu oft in Eitelkeit und Rechthaberei verliert.


Eine soziologische Analyse von Peter Tümmers von Schoenebeck.

Wenn Charisma heißt, Menschen Halt zu geben, wäre es dann nicht toll, das zu können? Doch ist Charisma, griechisch für „Gnaden-Gabe“ denn nicht angeboren? Richtig ist: Nicht jeder von uns ist gleichermaßen mit Gaben – also Talent – gesegnet. Talent ist aber nur die halbe Miete. Schon Mancher kam mit dem Talentierten auf Augenhöhe, weil er zielstrebiger war. In diesem Sinn ist für alle, die Richtung und Motivation in unsicheren Zeiten geben wollen, Charisma-Führung eine Chance. Doch wenn Sie sich auf den Weg zum charismatischen Leader machen wollen, seien Sie gewarnt. Wie das Beispiel gescheiterter Charismatiker zeigt, kann es auch schiefgehen. Wie es sich gehört, beginnt eine Anleitung daher mit Bedienungs- und Gefahrenhinweisen.


Bedienungs- und Gefahrenhinweise:

1.) Charisma-Führung wirkt dreifach: sozio-psycho-logisch

Bei Führung in Krisen sind beflügelte Egos verlockend aber gefährlich. Denn charismatische Führung ist zuallererst eine Beziehungsaufgabe, die eines klaren Kopfes bedarf. Der Soziologe Max Weber dazu:
„Die Anerkennung (für Charisma) ist psychologisch eine aus Begeisterung, Not oder Hoffnung geborene ganz persönliche Hingabe.“ Wenn schon die Herde in Hingabe zugewandt ist, dann sollte der Leader klaren Kopf bewahren. Wer kein Hellseher oder Genie ist – die Wenigsten von uns sind das – integriert bei der Wegsuche die „Herde“. Aus diesem beständigen Miteinander entsteht eine robuste Vertrauensbeziehung zwischen Herde und Leader.


2.) Starkpunkt „Kollektive Notlage“

Eine Krise hilft dem potentiellen Charismatiker, von der Herde als besonders begabtes Leittier identifiziert zu werden. Denn in Krisen steigt das „emotionale Deutungsbedürfnis“ der Menschen. Nicht zu verstehen, was gerade vor sich geht, halten wir Menschen schlecht aus, wenn es ums Ganze geht. Da das menschliche Gehirn und hier besonders das Kleinhirn eine solche Unsicherheit möglichst schnell beenden will, sucht es hastig nach Antworten. (Psychologisch: Hirn als Kongruenzdetektor). Wer dann zur Stelle ist, und sich als Lösungsstifter anbietet, rennt gewissermaßen neuronal offene Türen ein. Die Kernkompetenz heißt "Framing" - Sinnstiften. Der Situation eine Bedeutung und einen Ausweg zuweisen. Das gilt im kleinen Kreis und auf nationaler Ebene. Talkshows, Pressekonferenzen und Blogs sind heute die medialen Mittel, sich als Sinnstifter und Krisen-Navigator (so die Selbstbeschreibung von Prof. Drosten im aktuellen SPIEGEL) in der öffentlichen Wahrnehmung festzusetzen. Demut und Bescheidenheit runden das Bild des Charismatikers wohltuend ab. So freut sich Markus Söder nur sehr verhalten über die aktuellen 48 % CSU-Umfragewerte: „Es ist für eine Demokratie gar nicht so gut, wenn Werte so überragend sind“, kommentiert er spitzbübisch seinen Erfolg. Söder weiß, gelebte Selbstreflexion und Bescheidenheit erhält die Nähe zum Volk.


3.) Charisma fällt nicht vom Himmel. Man muss es erarbeiten.

Charismatische Leader werden nicht geboren, sie wachsen aus Krisen. Sie haben gewissermaßen ein „Coming-Out“: Helmut Schmidt in der Hamburger Sturmflut 1962, Karl Lagerfeld rettet 1983 Chanel vor der Pleite, bekommt freie Hand und wird dadurch zur Mode-Ikone.
Doch Vorsicht: wer „abhebt“, den Kontakt zur Herde verliert, wer seine Führung nicht als „Verantwortungsethik“ begreift, sondern als Privileg sieht, entfremdet sich von der Herde, brüskiert diese, sodass er immer neue Krisen braucht, um seine Position zu halten. Große Männer sind so gestrandet. Sie haben die Kurve nicht gekriegt. Napoleon machte seine "Grande Armeé" groß und lässt sie 1812 vor Moskau erfrieren. Porsche-Vorstand Dr. Wiedeking rettet Porsche 1993 vor dem Konkurs, führt die Ikone zu neuer Stärke und verschluckt sich 2009 an der Übernahme des Branchenriesen VW.
Wichtig: Erst Bodenhaftung und Nähe zur Herde geben Charisma-Führung die Legitimierung. Meist bündelt der Charismatiker nur gekonnt die Impulse aus der Herde und gibt diesen eine Bühne. Mit der Kernkompetenz "Framing" bringt er komplizierte Dinge in leicht verständlicher Sprache auf den Punkt, gerne begleitet mit eingängigen Bildern. Dadurch ist das Problem noch nicht gelöst, aber statt des Gefühls der Ohnmacht herrscht nun Aufbruchstimmung, weil es eine gemeinsame Richtung gibt. Das Dilemma: Mit dieser Lösung holt man sich automatisch ein Problem ins Haus. Eingängige Slogans, die alle schnell verstehen, funktionieren nach Schwarz-Weiß-Schema. Die Folge: Es bilden sich bipolare Lager, die verschiedenen Überzeugungen, nahezu Glaubensrichtungen anhängen. Das kann spalterisch wirken. Wichtig ist jetzt, diese eigentlich negative Spannung als positives Energiefeld zu nutzen, um differenzierte Lösungen im konstruktiven Dialog zu erarbeiten (psychologisch: utilisieren). Nutze die Stimmung, denn alle Beteiligten sind hoch motiviert, weil hoch emotionalisiert. Diesen Rückenwind gilt es zu nutzen. Jetzt wird der Charismatiker zum Moderator. Wer dagegen "Denkverbote" erteilt, wie manche Politiker im gutgemeinten Schutzreflex zu Beginn des Shutdown, schickt die Herde in den Widerstand. Das war ungeschickt. Denn in Demokratien mit gut informierten Bürgern halten es viele mit einem Satz von Karl Valentin: "Wo viele das Gleiche denken, wird in Summe nicht viel gedacht." Das darf vom Charismatiker, bei aller Begeisterung für den eigenen Weg, nie missachtet werden.


4.) Charisma ist keine ICH-Kompetenz, sondern eine Fürhungsbeziehung.

Eine Auflistung von Charismatikern nach ihrer Lebensleistung sortiert zeigt, es ist eine Beziehungsaufgabe. Psychologisch gesehen macht man den Menschen ein „Nutzen- und Richtungsangebot“. Trifft das nicht ihre Bedürfnisse und ihr Richtigkeitsempfinden, landet der Charismatiker über kurz oder lang im Exil oder Abseits. Auch muß man den Deutungsraum, den man erfolgreich für die Menschen ausgeleuchtet hat, mit Taten befüllen. Sonst wächst Enttäuschung. So hinterlässt Barack Obama bei aller Anfangseuphorie ein Fragezeichen und bleibt vor allem als guter Redner in Erinnerung. Mit vielen großen Zusagen als charismatischer „Tiger“ gestartet, hat er seine Versprechen nicht eingelöst. So wuchs das, von Obama als völkerrechtswidrig bezeichnete Gefängnis Guantánamo unter seiner Führung, anstatt aufgelöst zu werden. Die Kriege in Afghanistan und Irak wurden fortgesetzt statt beendet. Die Krankenversicherung Obama Care blieb unerfüllt. Das Blatt kann sich auch ganz wenden. Oft richten Charismatiker, wie die beiden Feldherren auf BILD 1 zeigen, auf dem Weg nach unten ordentlich Kollateralschäden an. Nur noch an sich selbst orientiert, rissen sie unzählige Menschen mit in den Tod. Damit das nicht passiert, hilft dem Charismatiker: Ab und zu sich selbst gegenüber in eine wertschätzend-kritische Nähe-Distanz Beziehung treten - kurz: sich hinterfragen, Feedback einholen. Oft bleibt als letzte Bezugsperson, die den Vorhang des selbstgewissen Leaders durchdringt, die Ehefrau. Das ist in Millionen von Ehebetten so. Legendär sind die drastischen Erdungsgespräche, die die jeweiligen Ehefrauen ihren Männern Winston Churchill, Barack Obama oder Bill Clinton zuteilwerden ließen. Ein Sprichwort sagt: Hinter jedem starken Mann steht eine noch stärkere Frau. Zum Glück für das männliche Ego und die Welt!


5.) Ein männliches Ego ist nicht Voraussetzung. Es hilft zu Beginn, ab dann stört es.

Fiel Ihnen oben auf, dass auf BILD 1 ausschließlich Männer aufgeführt waren? Seien Sie ehrlich: Haben Sie sich gewundert oder es gar nicht bemerkt? Viele glauben, Charisma sei typisch männlich, habe etwas mit Durchsetzungsfähigkeit und Testosteronpegel zu tun. Bedingt ist das richtig: Dank des höheren Testosteronpegels verdichten wir Männer schneller und kommen schneller zu einem klaren Bild. Maßgeblich deshalb, weil unsere "Feldwahrnehmung" schlechter entwickelt ist als im weiblichen Hirn. Weil wir weniger erkennen, gehen wir schneller in Lösung. Psychologisch heißt das gemeinerweise: "Unbewusste Inkompetenz". Weil unser Hirn von verstörenden Details verschont bleibt, gehen wir in Aktion, während das weibliche Hirn noch die Bausteine zusammenträgt. Oft wäre die weibliche Lösung besser, aber meist erfahren wir das nicht, weil wir Männer schon mal losgeritten sind.
Die "Unbewusste Inkompetenz" geht mit großer Selbstzufriedenheit einher. Denn "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß." Während wir Männer also längst breitbeinig und selbstzufrieden bei der Pressekonferenz oder im Meeting sprechen, sind die Frauen noch beim Sortieren der Faktenlage und brauchen dafür naturgemäß länger, weil mehr abgewogen werden muss. Für die Frau gilt – wegen ihres größeren Differenzierungsvermögens des weiblichen Hirns – das Goethe-Wort: „Mit dem Wissen wächst der Zweifel“. Während für uns Männer eher das Goethe-Zitat zutrifft: „Man hört doch nur das, was man versteht“. Oder eben verstehen will. Was dem männlich dominierten Gehirn nicht ins eigene Konzept passt, wird getilgt oder als irreführend gekennzeichnet. Wenn die Sachebene besonders bedrohlich für den eigenen Standpunkt werden kann, wird der andere Standpunkt gerne als gefährlich, oft zusammen mit dem Begriff „fahrlässig“ gebrandmarkt. Auf diese Art streiten seit jeher - männliche! - Politiker miteinander und seit Neuestem sogar Professoren und Virologen, was vor Kurzem noch undenkbar war. Die Welt der Wissenschaft hat sich mittlerweile in zwei gegnerische Corona-Lager (Shutdown- gegen Öffnungsbefürworter) aufgeteilt, die sich wechselseitig „unwissenschaftliches Arbeiten“ vorwerfen, was unter Wissenschaftlern die Höchststrafe ist. Naturgemäß wird ein solcher Streit begierig von den Medien aufgegriffen (BILD, SPIEGEL, FOCUS), was zu weiterer Konfusion führt. Denn jetzt müssen die Angegriffenen auch noch verteidigt werden, was die jeweilige Anhängerschaft übernimmt - in den Medien und in privaten Kreisen. Die Gräben werden tiefer. Dabei wollten die Männer doch nur ihre Arbeit tun. Das auslösende Problem ist das männliche Ego.
Daher...


6.) Frauenpower vor!

Hier kommen nun weibliche Charismatikerinnen. Gemeinsam mit den Männern ist die Sorge um die gekonnte Pose: Jeanne d’Arc martialisch mit Schwert, Mutter Theresa betont bescheiden und stets leicht in Gram und Demut gebeugt. Lady Diana als Meisterin des Augenaufschlags. Maggi Thatcher nahm Sprachunterricht, um ihrer hohen, in Erregung schrillen Stimme mehr Würde zu verleihen. Was ebenfalls auffällt. Der Platz ganz außen in BILD 2 bleibt leer. Denn bis ganz nach unten in Zerstörungswut, Beratungsresistenz und standhafter Realitätsferne schaffen es die Frauen nicht. Ich habe lange vergeblich gesucht. Aber Östrogen und das Bindungshormon Oxytocin verhindern, dass Frauen sich im eigenen Ego völlig verlieren. Keine Frau hat jemals Millionen Tote auf sich geladen. Dazu sind dank hormoneller und neuronaler Voraussetzungen die Herdenorientierung und die Empathie zu stark entwickelt. Während „typisch Mann“ einsam in den Sonnenuntergang reitet, dreht sich „typisch Frau“ irritiert nach der Herde um. Was sinnvolles Innehalten ist, wird fälschlich als Führungsschwäche interpretiert.
Weil der breitbeinige Auftritt und der markige Spruch fehlen, werden Frauen in ihrer Führungswirksamkeit notorisch unterschätzt. Präsent in Führung waren Frauen schon immer. Frau in Führung ist auch keine Erfindung des 20. Jahrhunderts und auch keine Folge der Emanzipation (Alice Schwarzer und andere Feministinnen mögen mir verzeihen).
Die Geschichte ist reich an starken Frauen in beherrschender Position.

Wenn charismatische Führung bedeutet, in emotionaler Unsicherheit Halt und Richtung zu geben, dann seien hier sechs weibliche Superstars der Charismatischen Führung genannt. Alle haben über Jahre hinweg gegen großen – meist männlichen - Widerstand den Ton angegeben und Bleibendes hinterlassen. Drei davon hatten mehr als 9 Kinder! Jede der sechs Damen hätte hier eine eigene Würdigung verdient. Doch dann wird der Artikel noch länger. Googlen Sie selbst und lassen Sie sich tief beeindrucken von Führungskompetenz und Lebensleistung dieser Frauen.


7.) Weibliches Charisma funktioniert anders.

Stolpern Sie über Angela Merkel? Halten Sie Ihre Einordnung als charismatische Leaderin für abwegig? Schauen Sie sich die Fakten an. Führungsleistung definiert sich als: "Wirkung x Dauerhaftigkeit". Da ist sie ganz vorne. Ändern Sie mal den Blickwinkel: Außerhalb Deutschlands genießt Angela Merkel im internationalen Ausland einen völlig anderen Ruf, nämlich führungs- und durchsetzungsstark sowie zugleich eine souveräne Moderatorin zu sein. Staunen Sie mal einen Moment darüber und schauen Sie sich neugierig eine andere Deutung an: Vielleicht sagt ja die öffentliche Bewertung Angela Merkels als zögerlich und führungsschwach mehr über uns als Gesellschaft und unser Führungsverständnis aus, als über die Person Angela Merkel selbst?
Es hilft also in Coronazeiten auch bezüglich Führung und Charisma altbewährte Sichtweisen zu überdenken. Der weibliche Charisma-Stil integriert fremde Standpunkte und erreicht so eine Vielzahl von Menschen. Hören Sie Markus Söder zu, wie er heute seine Stimme und Sprache einsetzt, seit er sich vom Spalter zum Versöhner gewandelt hat. Auf jeden Fall hat er einen hervorragenden Coach. Vielleicht ist das ja eine Frau.


Abschluss der Bedienungs- und Gefahrenhinweise und Ausblick.

Freuen Sie sich nun auf Teil 2 mit der praktischen Anleitung zur Charisma-Führung in 5 Schritten. Erwarten Sie keine Wunderpille. Denken Sie daran, was die wörtliche Übersetzung von Charisma bedeutet: „Gnaden-Gabe“.
Gnade leitet sich vom altdeutschen Wort „gnähen“ ab, was in der heutigen Sprache so viel wie "annähern" bedeutet. Man ist also auf dem Lernweg.

Wie es praktisch funktioniert erfahren Sie in der Fortsetzung
„Charisma-Führung als Krisenkompetenz“ Teil 2

am 05.06.2020 von Philipp Brumhard

🤝 Kooperation von zwei Traditionsfirmen

Traditionsfirmen ICO und Faszinatour gehen Kooperation ein - ICO ImpulseConsult Oberstdorf

ICO und Faszinatour tun sich zusammen: Besondere Zeiten bedürfen besonderer Lösungen. Um auch in Coronazeiten das Bestmögliche für outdoorbegeisterte Einheimische und Gäste bieten zu können, kooperieren die beiden Outdoor-Urgesteine des Allgäus.

Die beiden Geschäftsführer Werner Vetter und Peter Tümmers von Schoenebeck werfen die besten Kompetenzen beider Firmen in einen Hut und bieten Gästen auf dem Gelände des ICO-Centers in Bihlerdorf Iller Rafting-Touren im Kooperationsmodell an.

In schwierigen Zeiten sind Schulterschluss, Partnerschaft und pragmatische Lösungen der richtige Weg. Peter und Werner freuen sich sichtlich und genießen schon jetzt den kollegialen Austausch, und das nicht nur zum Thema Rafting.

☀ Für uns von ICO komplettiert sich damit unser Netzwerk. Denn mit dem jungen Unternehmen Canyoning erleben - Dein Abenteuer von Julian Reischmann und Daniel Klee haben wir bereits zwei Top-Experten für Canyoning als Partner auf unserem Gelände integriert.

Nicht nur Ausrüstung, auch technisches Know-How und Outdoorpädagogik werden rege ausgetauscht. Wir profitieren voneinander. Mit Uli Schmaus sind wir froh, bei jeder kulinarischen Gelegenheit den besten Caterer zu haben, den wir uns vorstellen können.

Motto: Gerade in Coronazeiten das Beste für unsere Gäste!

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am 02.06.2020 von Philipp Brumhard

Mit System & Respekt durch die Krise

Peter Tümmers hält die Abschlussrede beim "Konstanzer Bürger-Dialog".

In der Coronakrise agieren wir Deutschen überaus erfolgreich. Doch – typisch deutsch - streiten wir uns gerade darüber, anstatt uns zu feiern und Kraft zu tanken für den langen Weg. Peter Tümmers von Schoenebeck zeigt in seiner Rede auf Einladung beim "Konstanzer Bürgerdialog" auf, wie wir in 5 Schritten systematisch vom 'Notfall stoppen' zur 'Erfolgsgeschichte' kommen, und dabei aus der wechselseitigen Abwertung und Stresseskalation in einen wertschätzenden Dialog finden. So gewinnen wir die Kraft des Langstreckenläufers.

am 29.05.2020 von Philipp Brumhard

➡ 𝗪𝗶𝗲 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗞𝗿𝗶𝘀𝗲𝗻𝗺𝗮𝗻𝗮𝗴𝗲𝗺𝗲𝗻𝘁 𝗽𝗿𝗼𝗳𝗲𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻𝗲𝗹𝗹? ⬅

Krisen-Management und Krisen-Leadership - ICO Impulse Consult

𝗕𝗲𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘃𝗼𝗺 𝗣𝗿𝗮̈𝘀𝗲𝗻𝘇 & 𝗢𝗻𝗹𝗶𝗻𝗲 𝗦𝗲𝗺𝗶𝗻𝗮𝗿 𝗺𝗶𝘁 𝗙𝘂̈𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗲𝘅𝗽𝗲𝗿𝘁𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗖𝗼𝗮𝗰𝗵𝗲𝘀. 𝗛𝗮𝘂𝗽𝘁𝗲𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝘁𝗻𝗶𝘀: 𝗱𝗶𝗲 𝗔𝗻𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 „𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗮𝗿𝗮𝗻𝘁“ 𝗹𝗼̈𝘀𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗥𝗼𝗹𝗹𝗲 „𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗻𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝗯𝗲𝗿“ 𝗮𝗹𝘀 𝗴𝗿𝗼̈ß𝘁𝗲𝗻 𝗮𝗸𝘂𝘁𝗲𝗻 𝗙𝘂̈𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗯𝗲𝗱𝗮𝗿𝗳 𝗮𝗯.

📊 𝗭𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲 𝗨𝗺𝗳𝗿𝗮𝗴𝗲 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗱𝗿𝗲𝗶 𝗪𝗼𝗰𝗵𝗲𝗻: nun ist nicht mehr der „Anschieber“ im Fokus, sondern der „𝗚𝗮𝗿𝗮𝗻𝘁“ und „𝗦𝗲𝗲𝗹𝘀𝗼𝗿𝗴𝗲𝗿“. Das heißt, während wir immer noch keine wirklichen Lösungen haben, wird es immer wichtiger den Menschen Halt zu geben. Nach diesem Diskurs über den Bedarf von Führung in Krisenzeiten wurde von den Praxisexperten wieder an den konkreten Themen gearbeitet. Folgende 𝗟𝗲𝗮𝗿𝗻𝗶𝗻𝗴𝘀 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗮𝗻𝗮𝗴𝗲𝗿, 𝗕𝗲𝗿𝗮𝘁𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗿, die teilgenommen haben (Auszug):

𝗘𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝘁𝗻𝗶𝘀𝘀𝗲:
💡 𝟭: 𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻𝘇𝗶𝗲𝗹𝗹? Worauf haben wir verzichten gelernt, ohne es zu vermissen? Wie nutzen wir das? Beispiel: 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗸𝗼𝗻𝘀𝘁𝗮𝗻𝘁𝗲 𝗞𝗼𝗻𝘁𝗮𝗸𝘁𝗲 statt beliebige.
💡 𝟮: Mich als Leader durch 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲 𝘃𝗼𝗻 𝗮𝘂ß𝗲𝗻 unterstützen lassen, also 𝗺𝗲𝗶𝗻 𝗧𝗲𝗮𝗺 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗶𝗻𝘁𝗲𝗴𝗿𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗮𝗸𝘁𝗶𝘃𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻: für bessere Lösungen aber auch für mich als persönliche Entlastung.
💡 𝟯: Home-Office Defizite ausgleichen durch 𝗪𝗲𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮̈𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴 und Feierabend Bier digital.
💡 𝟰: 𝗧𝗼𝗼𝗹𝗯𝗼𝘅 𝘄𝗶𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗺𝗶𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗙𝗼𝗸𝘂𝘀𝗠𝗮𝗽 nutzen, um in die 𝗔𝗱𝗹𝗲𝗿 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗽𝗲𝗸𝘁𝗶𝘃𝗲 und in die 𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 zu kommen.

👍 𝗨𝗻𝘀𝗲𝗿 𝗟𝗲𝗮𝗿𝗻𝗶𝗻𝗴 𝗮𝘂𝘀 𝗜𝗖𝗢 𝗦𝗶𝗰𝗵𝘁: Kombinierte Präsenz & Online Workshops funktionieren 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻𝗱𝗶𝗴, solange es nicht mehr als fünfzehn Teilnehmer sind und man mit 𝘃𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝗱𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗠𝗲𝗱𝗶𝗲𝗻 arbeitet. Der Schlüssel hierfür ist ein 𝘁𝗼𝗽 𝗺𝗲𝗱𝗶𝗮𝗹𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝘁𝗲𝗰𝗵𝗻𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗦𝘂𝗽𝗽𝗼𝗿𝘁. Danke an unser Büroteam Jojo und Conny für die fast fernsehstudioreife Medienleistung.

💎 𝗟𝗲𝗿𝗻𝗱𝗶𝗮𝗺𝗮𝗻𝘁 𝗮𝘂𝘀 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲𝗿 𝗖𝗼𝗮𝗰𝗵 𝗦𝗶𝗰𝗵𝘁: Wenn 𝗙𝗼𝗸𝘂𝘀𝗠𝗮𝗽 (𝗞𝗼𝗽𝗳 🗣 ) und 𝗦𝗶𝗻𝗻𝘀𝘁𝗶𝗳𝘁𝗲𝗻 (𝗛𝗲𝗿𝘇 ❤) im eigenen Hirn, und idealerweise zwischen verschiedenen Hirnen, 𝗶𝗺 𝗶𝗻𝘁𝗲𝗻𝘀𝗶𝘃𝗲𝗻 𝗗𝗶𝗮𝗹𝗼𝗴 sind, beruhigt sich das 𝗥𝗲𝗽𝘁𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻-𝗛𝗶𝗿𝗻 (𝗕𝗮𝘂𝗰𝗵). Die selbst zwischen Forschern (wie Drosten und Kekulé) mittlerweile abwertenden Streitigkeiten, die man im gesamten gesellschaftlichen Kontext immer stärker beobachten kann, können und dürfen dann abnehmen. Voraussetzung ist ein 𝗸𝗼𝗻𝘇𝗲𝗽𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗹𝗹 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗹𝗲𝗶𝘁𝗲𝘁𝗲𝗿 „𝗖𝗼𝗼𝗹-𝗱𝗼𝘄𝗻-𝗗𝗶𝗮𝗹𝗼𝗴“ zwischen 𝗮𝗻𝗮𝗹𝘆𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗔𝘀𝗽𝗲𝗸𝘁𝗲𝗻 (𝗞𝗼𝗽𝗳 𝗜𝗤) und 𝗲𝗺𝗼𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗔𝘀𝗽𝗲𝗸𝘁𝗲𝗻 (𝗛𝗲𝗿𝘇 𝗘𝗤). Folge: Der 𝗗𝗶𝗮𝗹𝗼𝗴 𝗯𝗲𝗿𝘂𝗵𝗶𝗴𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝗸𝗼𝗻𝘀𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝗶𝘃. Das beste der verschiedenen Argumente lässt sich wieder integrieren. Dieses Vorgehen ist 𝗮𝘂𝗳 𝗷𝗲𝗱𝗲 𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗽𝗿𝗶𝘃𝗮𝘁𝗲 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝘂̈𝗯𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝗴𝗯𝗮𝗿.

💪 𝗗𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗶𝗱𝗮𝗸𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝘄𝗲𝗿𝘁𝘃𝗼𝗹𝗹𝘀𝘁𝗲 𝗘𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝘁𝗻𝗶𝘀: 𝗨𝗺 𝗱𝗮𝘀 𝗥𝗲𝗽𝘁𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻-𝗛𝗶𝗿𝗻 𝘇𝘂 𝗯𝗲𝗿𝘂𝗵𝗶𝗴𝗲𝗻, 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗮𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗚𝗲𝗳𝘂̈𝗵𝗹 𝗱𝗲𝗿 𝗢𝗵𝗻𝗺𝗮𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗯𝗲𝘀𝗲𝗶𝘁𝗶𝗴𝗲𝗻, 𝗯𝗲𝗱𝗮𝗿𝗳 𝗲𝘀 𝗲𝗶𝗻𝗲𝘀 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲𝗻 „𝗣𝗶𝗻𝗴-𝗣𝗼𝗻𝗴“ 𝘇𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗞𝗼𝗽𝗳 𝘂𝗻𝗱 𝗛𝗲𝗿𝘇, 𝗮𝗹𝘀𝗼 𝗞𝗼𝗴𝗻𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗘𝗺𝗼𝘁𝗶𝗼𝗻.

am 18.05.2020 von Peter Tümmers von Schoenebeck

🧨 LIFE auf der CORONA-DEMO in Ravensburg 👀 Motto: mach Dir selbst ein Bild.

Corona-Demo Ravensburg - ICO ImpulseConsult

Als Team von Coaches und Sozialwissenschaftlern begleitet die ICO ImpulseConsult die Corona-Krise mit informativen Artikeln, um allgemeine Krisen-Kompetenz und Dialogkultur zu stärken. Diesmal hatte Soziologe und Head-Coach Peter Tümmers von Schoenebeck einen Außeneinsatz. Nachdem Medien wie ARD/ZDF und Politiker so intensiv vor einer Corona-Demo-Teilnahme warnen, zieht er am Wochenende los, um sich vor Ort in Ravensburg ein Bild zu machen. Hier sein Bericht:

😱 Zusätzlich abgeschreckt von der örtlichen "Schwäbischen Zeitung", die vor einer Teilnahme an der Corona Demonstration in Ravensburg warnte, ziehe ich am Samstag nervös los und bereite mich darauf vor, die dort angekündigten Radikalen, Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner zu treffen. Seltsam ist: Die Liste der angekündigten Redner will nicht so recht zu den Warnhinweisen passen. Es sprechen: ein Rechtsanwalt/Justitiar eines ortsansässigen Unternehmens, eine Ärztin, eine Friseurmeisterin im 47en Berufsjahr, ein syrischer Mitbürger und Falafelhändler, eine Theaterkünstlerin, eine niedergelassene Psychologin/Psychotherapeutin. Kurzum: eher die gutbürgerlichen Stützen der konservativen Gesellschaft - eher Honoratioren als Revoluzzer. Die Vorträge sind sachlich, informativ und engagiert vorgetragen, jeweilig aus juristischer Sicht, aus medizinischer und aus psychologischer Sicht werden Alternativen zur alternativlosen Coronapolitik vorgetragen. Bemerkenswert: auch ein syrischer Migrant kommt zu Wort, der in wenigen Jahren in Deutschland ein kleines Gewerbe hochgezogen hat und nach einhelliger Meinung der Ravensburger um mich herum "de beschde Falafflä" überhaupt macht. Er liest mühselig vom Blatt ab, ist kaum zu verstehen. Die Menge lauscht geduldig und respektvoll. Als er endet: Tosender Applaus!! Sicher sind seine Falafeln besser als sein Deutsch. In jedem Fall gilt: Hier ist nichts von Verunsicherung und mangelnder Aufklärung zu erkennen. Vielmehr von guter Recherche und Lösungsorientierung.

🧑‍✈️ Die Polizei: tatsächlich Dein Freund und Helfer.

🙏 Begrüßt wird zu Beginn von der Bühne durch die örtlichen Polizei, die eine gute Veranstaltung wünscht und mit "AntiKonfliktTeam"Leibchen auftritt. Nach Verkündung der Hygieneregeln (Wohngemeinschaften zusammenstehen und zwei Armlängen Abstand zur Nachbargruppe) werden zur Gitarre altbekannte Friedens und Freiheitslieder gesungen. Die vielen älteren Semester um uns herum fühlen sich wohl an ihre Jugend erinnert und singen selig mit. Überhaupt wird viel gesungen. Nach jedem Vortragenden ein Lied und Neujustierung der Abstandshaltung, von der Bühne herab dirigiert.

Verfassungsgegner habe ich nicht angetroffen, aber die konservative Mittelschicht und engagierte Bürger. Ergo die Stütze unserer Gesellschaft und die Verteidiger unserer konservativen Werte. Dazu viele junge Menschen mit selbstgemalten Plakaten, Mütter mit Kindern. Verängstigt war auch niemand. Eher klar und lösungsorientiert.

😳 Verstört verlasse ich die Veranstaltung nach einem letzten gemeinsamen Lied. Das Ereignis hallt in mir nach. Auch weil ich - trotz ständiger Recherche - tatsächlich inhaltlich Neues und Hilfreiches erfahren habe. Vorgetragen von Menschen, die sich mit den PRAKTISCHEN ASPEKTEN der Corona-Krise befassen - also mit praktischen Problemen und praktischen Lösungen, anstatt mit STATISTIKEN, mithin die eigentlichen EXPERTEN.

Zurück zuhause am Sonntag TV-Abend "ARD Anne Will". Thema: "Die Corona-Demos". Es geht um den verunsicherten Bürger.

Hier sind die "richtigen Experten" und Politiker unter sich. Das Urteil klar: Auf Corona-Demos, so habe eine genaue Analyse des Wochenendes ergeben, finden sich in der Mehrheit Radikale und verunsicherte, leicht verführbare Menschen. Allenfalls ein paar besorgte Bürger seien dabei, die guten Willens seien, aber "es noch nicht verstanden hätten". Die Politik in der Selbstkritik: "Wir haben es nicht gut genug erklärt." Mein Gedanke dazu: vielleicht hört ihr ja nicht gut genug zu?

🤦‍♀️ Spontan fühlte ich mich an Paartherapien erinnert: "Ich wäre so ein guter Ehemann, wenn meine Frau mich nur besser verstehen würde." Ein einzelner Lichtblick findet sich in der Runde: Professor Bernhard Pörxen von der Universität Tübingen. Als "einsamer Rufer in der Wüste" immer wieder unterbrochen, warnt er die selbstgewisse Runde. Und irgendwann bringt er doch seinen Satz zu Ende: "Nicht mit Abwertung beginnen! Das abwertende Pauschalurteil ist das Garantierezept um einen Diskurs zu ruinieren." Oha!

Nun war ich selbst nur auf einer einzigen "Corona-Demo" und bin mithin kein "Corona-Demo-Experte". Und natürlich ist mir klar, daß auf Demos nicht nur gutwillige Menschen unterwegs sind. Warum auch: in jeder offenen Gesellschaft gibt es weiße und schwarze Schafe, so auch auf Demos. Außerdem fand "meine Demo" im biederen oberschwäbischen Ravensburg statt und nicht in einer pulsierenden Großstadt.

😳 Dennoch treibt mich ein Gedanke um, als ich den Fernseher ausschalte und kurz vor Mitternacht ins Bett gehe. Lass die jungen Leute von der Ravensburger Corona-Demo längst im Bett liegen und jetzt nicht ARD kucken, damit sie nicht Ihrer eigenen Abwertung zuhören und den Respekt vor der Urteilskraft ihrer Politiker verlieren.

🙈🙆 Denn für viele der jungen Leute war das - so vermute ich - eine Weihestunde der lebendigen Demokratie und kein Chaotentreff. 🙆🙈

👍 Selbstgewissheit in Krisen ist trügerisch. Zitat Goethe: "Es hört doch jeder nur, was er versteht." Und Goethe weiter: "Mit dem Wissen wächst der Zweifel."

👍 Vielleicht würde uns allen ein Kernsatz des wertschätzenden Dialogs helfen: "Erst verstehen, dann verstanden werden." Zweifel aushalten. Die richtigen Fragen stellen anstatt die richtigen Antworten bereits zu kennen. In Krisen hilft keine Pauschallösung, sondern Wettbewerb um den besten Weg.

👍 Wir brauchen Konsens und respektvolles Zuhören, keine Gräben der Abwertung.

am 12.05.2020 von Philipp Brumhard

𝗞𝗿𝗶𝘀𝗲𝗻𝗺𝗮𝗻𝗮𝗴𝗲𝗺𝗲𝗻𝘁-𝗪𝗲𝗯𝗶𝗻𝗮𝗿 𝗮𝘂𝗳 𝗻𝗲𝘂𝗲𝗺 𝗟𝗲𝘃𝗲𝗹

ICO Netzwerktreffen - ICO Impulse Consult

𝗙𝘂𝘀𝗶𝗼𝗻 𝘃𝗼𝗻 𝗣𝗿𝗮̈𝘀𝗲𝗻𝘇 & 𝗢𝗻𝗹𝗶𝗻𝗲 𝗦𝗲𝗺𝗶𝗻𝗮𝗿 🙌 Traditionelles 𝗡𝗲𝘁𝘇𝘄𝗲𝗿𝗸𝘁𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗻𝗲𝘂𝗲𝗺 𝗙𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁 voller Erfolg! 💡Zwei Experten in kollegialer Moderation: Peter Tümmers von Schoenebeck und Gasttrainer Jürgen Freisl gaben wertvolle Impulse zum Thema „𝗗𝗲𝗿 𝗞𝗿𝗶𝘀𝗲𝗻𝗹𝗲𝗮𝗱𝗲𝗿 – 𝗙𝘂̈𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗿𝗶𝘀𝗲“ 🔑 𝗙𝗼𝗸𝘂𝘀𝗠𝗮𝗽 bringt neue Schlüssel-Erkenntnisse ➡ Hier geht’s zum 𝗣𝗿𝗼𝘁𝗼𝗸𝗼𝗹𝗹: https://ico-oberstdorf.com/…/der-krisenleader-souveraenes-f… ✅ 𝗭𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲 𝗥𝘂𝗻𝗱𝗲 unseres Pilot-Events „Der Krisenleader“ am 𝟮𝟴. 𝗠𝗮𝗶 – 𝗢𝗽𝘁𝗶𝗼𝗻𝗶𝗲𝗿𝗲 𝗗𝗶𝗿 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗗𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗣𝗹𝗮𝘁𝘇 und erhalte Deine 𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝘀 𝗙𝗼𝗸𝘂𝘀𝗠𝗮𝗽 zur Vorbereitung.

𝗜𝗖𝗢 𝗯𝗲𝘀𝗰𝗵𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝘁 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗪𝗲𝗴𝗲: 𝗣𝗶𝗹𝗼𝘁-𝗘𝘃𝗲𝗻𝘁 „𝗣𝗿𝗮̈𝘀𝗲𝗻𝘇-𝗪𝗲𝗯𝗶𝗻𝗮𝗿“

Mit unserer Vorerfahrung in klassischen Webinaren haben wir jetzt Neues gewagt – die 𝗩𝗲𝗿𝗸𝗻𝘂̈𝗽𝗳𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗢𝗻𝗹𝗶𝗻𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗣𝗿𝗮̈𝘀𝗲𝗻𝘇-𝗦𝗲𝗺𝗶𝗻𝗮𝗿. Gerade in Krisenzeiten ist der lebendige Austausch im Respekt für Sicherheitsregeln wertvoll. Mit 𝗺𝗲𝗵𝗿𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗺𝗼𝗯𝗶𝗹𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗺𝗲𝗿𝗮𝘀, 𝗚𝗿𝗼ß𝘀𝗰𝗿𝗲𝗲𝗻, 𝗙𝗹𝗶𝗽𝗰𝗵𝗮𝗿𝘁𝘀 𝘂𝗻𝗱 𝗠𝗲𝘁𝗮𝗽𝗹𝗮𝗻𝘄𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗻 ausgestattet, ist es uns gelungen, die 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝗱𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 unseres Seminarraums in die Arbeitszimmer unserer Teilnehmer und Kollegen zu übertragen. Anhand der 𝗙𝗼𝗸𝘂𝘀𝗠𝗮𝗽, welche sie bereits im Voraus erhielten, erarbeiteten erfahrene Manager und Führungskräfte ihre individuellen Themen. Im intensiven Dialog – sowohl im Plenum als auch in 𝘃𝗶𝗿𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗮𝗻𝗮𝗹𝗼𝗴𝗲𝗻 𝗞𝗹𝗲𝗶𝗻𝗴𝗿𝘂𝗽𝗽𝗲𝗻 – gewannen sie hierzu neue Impulse zur persönlichen Umsetzung. Teils überrascht von neuen differenten Perspektiven und 𝗸𝗼𝗻𝗸𝗿𝗲𝘁𝗲𝗻 𝗦𝗰𝗵𝗹𝘂̈𝘀𝘀𝗲𝗹-𝗘𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝘁𝗻𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻 (s.u.), bestätigte die Runde erneut die Relevanz eines 𝗼𝗳𝗳𝗲𝗻𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗿𝗲𝗸𝘁𝗲𝗻 𝗔𝘂𝘀𝘁𝗮𝘂𝘀𝗰𝗵𝘀. Erstaunt waren auch wir von ICO, mit einer derart 𝗹𝗲𝗯𝗵𝗮𝗳𝘁𝗲𝗻 𝗔𝘁𝗺𝗼𝘀𝗽𝗵𝗮̈𝗿𝗲 und positiven Rückmeldung zu unserem neuen Format ‚Präsenz-Webinar‘ hatten wir im Vorfeld nicht gerechnet. Danke🙏
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„𝗗𝗲𝗿 𝗞𝗿𝗶𝘀𝗲𝗻𝗹𝗲𝗮𝗱𝗲𝗿 – 𝗙𝘂̈𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗿𝗶𝘀𝗲“

So lautete das Thema des Abends. Konkret haben wir uns mit diesen essentiellen Fragen auseinandergesetzt:

> Woran finde ich als Leader in der Krise Orientierung?

> Mit welchen neuen Führungsrollen sehe ich mich konfrontiert?

> Welche Prinzipien und Tools helfen mir, um in der Krise nicht nur souverän zu agieren, sondern diese auch für eine Neu-Ausrichtung zu nutzen?

> Wie verschaffe ich mir Überblick und bestimme Fokus und Prioritäten?

In kollegialer Moderation durch Tümmers von Schoenebeck und Gasttrainer Jürgen Freisl wurden diese Fragen anhand der Tools FokusMap, FokusKreis sowie Kontext- und Verhaltensframing aufgeschlüsselt und auf folgende 6 Schlüssel-Erkenntnisse verdichtet:
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𝗣𝗲𝗿𝘀𝗼̈𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗦𝗰𝗵𝗹𝘂̈𝘀𝘀𝗲𝗹-𝗘𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝘁𝗻𝗶𝘀𝘀𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗧𝗲𝗶𝗹𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗿

1. In allen Maßnahmen den langfristigen Nutzen identifizieren und anstreben.

2. Nutzenstiftung von Maßnahmen immer auf 2 Beine stellen: logischen Nutzen UND emotionalen Nutzen beschreiben.

3. Bei schwierigen Themen immer das übergeordnete Ziel fokussieren.

4. Rückenwind der Bereitschaft zur Veränderung für strategische Klarheit und Schärfung nutzen.

5. Ich muss Erkenntnisse in Krise nicht bremsen, ich kann die gestiegene Veränderungsbereitschaft nutzen.

6. Menschen sind wacher und aufmerksamer als sonst, damit sind neue Optionen greifbar.
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𝗨𝗻𝘀𝗲𝗿 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: Danke an euch Teilnehmer, dass ihr mit uns technische Grenzen ausgetestet und einen intensiven Austausch ermöglicht habt!

➡ Hier geht’s zum 𝗣𝗿𝗼𝘁𝗼𝗸𝗼𝗹𝗹:
https://ico-oberstdorf.com/…/der-krisenleader-souveraenes-f…

⏰ Ersten Termin verpasst? 𝗭𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗗𝘂𝗿𝗰𝗵𝗹𝗮𝘂𝗳 unseres Pilot-Events „Der Krisenleader“ am 𝟮𝟴. 𝗠𝗮𝗶.

❗ Teilnahme vor Ort oder Online

✅ 𝗢𝗽𝘁𝗶𝗼𝗻𝗶𝗲𝗿𝗲 𝗗𝗶𝗿 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗗𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗣𝗹𝗮𝘁𝘇 und erhalte Deine 𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝘀 𝗙𝗼𝗸𝘂𝘀𝗠𝗮𝗽 zur Vorbereitung.

am 10.05.2020 von Peter Tümmers von Schoenebeck

🙏 SEIEN WIR STOLZ AUF UNSERE WISSENSCHAFTLER UND POLITIKER ! SEIEN WIR STOLZ AU

Fußballfeld ICO Impulse Consult

Wir wurden gefragt, warum wir von ICO die soziologischen Betrachtungen zur Coronakrise von unserem SeniorCoach Peter Tümmers in FB und LinkedIn einstellen. ("Die Welt nach Corona", "Deutschland ein Wintermärchen", und gestern: "Der Mut-Bürger steht auf".)

👨‍👩‍👦 Nun: wir von ICO können keine Intensivbetten oder Beatmungsgeräte bauen. Wir sind Sozialwissenschaftler und das hier ist unser Beitrag zur Krisenbewältigung: Wir beschreiben transparent und in verständlicher Sprache Entwicklungen, die für ein starkes Gemeinwesen förderlich oder gefährdend sind. Wir wollen damit die Qualität der Debatte und den Austausch stärken. Wie man an der Resonanz sieht: das klappt auch ganz gut.

👍 WICHTIG dabei ist: wir brauchen RESPEKT für jedes gute Argument, keine neuen Gräben.

👍 WICHTIG: Seien wir stolz auf unser Führungspersonal. Vieles was sie tun, ist kritikwürdig. Aber seien wir stolz auf unser Gemeinwesen, in dem die Kritik des "Mut-Bürgers" gehört wird. In vielen Ländern der Welt ist das anders. Wir leben in einem lebendigen, vielschichtigen Land mit vielen Facetten. Perspektiven-Vielfalt zu haben, ist in Krisen ein unschätzbarer Vorteil. Deshalb dürfen wir unsere Virologen und Politiker aber nicht schonen oder ihnen blind folgen. Lebendige Demokratie heißt: sich wechselseitig in einem Wettbewerb der Argumente und Ideen zu begegnen und zu streiten.

👍 STREITBAR in der Sache, RESPEKTVOLL im Ton.

⚽️ FC CORONA (siehe Bild): Deswegen haben wir die beginnende offene Corona-Debatte auch mit einem Fussball-Match verglichen. Dabei stehen sich 2 Teams gegenüber, die verschiedene Strömungen und Aspekte vertreten.

👍 WICHTIG: Alle dargestellten Personen sind guten Willens und jeder ist auf seine Weise kompetent. Seien wir stolz auf diese vielschichtige Kompetenz und halten wir sie wach. Hören wir Ihnen und uns gegenseitig NEUGIERIG - WERTSCHÄTZEND zu und seien wir KONSTRUKTIV - KRITISCH im Nachfragen, nicht abwertend.

👹 WICHTIG: Dem Andersdenkenden Verschwörungstheorien zu unterstellen ist eine intensive Form der Abwertung. Wer anderen Verschwörungstheorien vorwirft, entwickelt damit selbst welche. Gehen wir mit diesem schwerwiegenden Vorwurf behutsam um.

👍 WICHTIG: Wir brauchen DIALOG und ACHTSAMKEIT, keine Gräben.

am 08.05.2020 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Der Mut-Bürger steht auf

Der Mut-Bürger steht auf Bild - ICO ImpulseConsult

Wie der "neue Deutsche" die Polititk vor sich hertreibt. Vor zwei Wochen mahnte Krisenexperte Peter Tümmers von Schoenebeck im breit mitgetragenen Lockdown autoritäres Gehabe und verordnete Denkverbote an. Der wertvolle Konsens drohte unnötig verloren zu gehen.

Wer über eine „dynamische Stabilisierung“ im Umgang mit Corona diskutierte, galt als unsolidarisch und leichtsinnig. Wer offizielle Zahlen in Frage stellte, wurde als „Verschwörungstheoretiker“ abgetan. Zwischenzeitlich entmutigend, dreht sich die nationale Lage in der Woche vom 6. Mai binnen 48 Stunden. Es ist den deutschen Bürgern zu verdanken. Nach dem Wut-Bürger der letzten Jahre tritt nun auf: „der deutsche MUT-Bürger“. Ohne dessen „gnadenlos-liebevollen“ Druck, wäre die Öffnung hin zu einer aktiven Krisenpolitik so nicht geschehen. Die Welt kennt die Deutschen wahlweise als obrigkeitshörig oder als Wut-Bürger. Der Mut-Bürger ist neu. Mit klugen Konzepten fordert er die Politik heraus und treibt sie vor sich her.

Hier die Ereignisse, die zu dieser neuen kulturellen Qualität führten. Eine Qualität, die uns noch entscheidend helfen kann. Eine ermutigende Bestandsaufnahme aus soziologischer Sicht.


Von der Agonie ins Handeln am 6. Mail

Nach der friedlichen Revolution 1989 und der blutigen Revolution 1848 wiederholt sich erst zum dritten Mal eine historische Besonderheit: der Deutsche steht auf und wehrt sich. Nicht emotional und verunsichert, sondern mit guten Sachargumenten und zugleich im Respekt für seine politische Führung meldet er sich lautstark zu Wort.

In eine verfahrene pseudowissenschaftliche Debatte hinein fordern die Deutschen Klarheit und Logik im Vorgehen. Gut informiert und engagiert identifizieren sie methodische Fehler, denken mit, machen Vorschläge, fordern Beteiligung ein. Und: die Menschen gehen auf die Straße. Sie hauchen der Politik das ein, was ihr fehlt: den Mut.

Sie fordern mehr sachlichen Umgang mit Corona und mehr zielgerichtetes Vorgehen anstatt bedrohlicher aber im Kern statistisch unhaltbarer Zahlen und plakativer, aber irreführender Lösungen wie „Leben oder Wirtschaft“. Die Menschen wissen: so schwarz-weiß ist das nicht. Es ist komplexer und sie lassen ihre Politiker das wissen.

Noch diesen Montag, den 4. Mai bezeichnet die ARD (Sondersendung 20.15) den mehr Gestaltung anmahnenden NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet als „disziplinlos“ und fragt „wie sollen die Bürger da brav bleiben?“ Das Magazin DER SPIEGEL fragt auf dem aktuellen Titelbild: „Verspielt Armin Laschet mit seinem Leichtsinn die Kanzlerschaft?“ Binnen 48 Stunden kippt das Bild. Die Republik schwenkt hastig auf Laschets Kurs um. Er wird zum Rollenvorbild, sogar für seinen Kontrahenten Markus Söder.

Die Folge: Noch bevor Kanzlerin Merkel ihre Ministerpräsidenten zur Status-Runde rufen kann, überbieten sich die Ministerpräsidenten in „dynamisch atmenden Strategien“. Offensichtlich von der Sorge getrieben, nur nicht Letzter vor den TV-Kameras sein, werden in den Landesregierungen eilig Pressekonferenzen einberufen. Ganz nach vorne drängelt Markus Söder, sehr zum Missfallen seines Südachsen-Partners Winfried Kretschmann von selbsternannten „Team Disziplin“. Der BW-Ministerpräsident Kretschmann, eher prinzipientreu als populistisch wie Söder, schäumt.

Doch Söder ist längst übergelaufen ins „Öffnungsüberbietungs-Team“ Laschet, freilich nicht ohne zu behaupten, dass dies immer schon sein Plan gewesen wäre. Der Populismus, Söders Politikstil, gilt soziologisch als volksnah, hat aber ein unlösbares Kernproblem: der Populist nimmt für sich in Anspruch, dem Volk in seinem Willen zu folgen. Dieses will aber seinerseits, dass man es führt. Eine Quadratur des Kreises, über die Söder souverän hinweglächelt und zügig neue Position besetzt. Das war beim Bienenschutz so, beim Klimaschutz, jetzt bei Corona. Der Populist lebt vom kurzen Gedächtnis der Menschen und vom Zauber des Augenblicks. Er ist ein Getriebener seines Politikstils und der Umfragewerte.

Der prinzipientreue Politiker – wie Kretschmann oder Merkel - dagegen lebt vom langen Atem. Er oder sie kommt nicht immer angenehm rüber, darf auch knorrig und langweilig sein. Die Leute wissen ja, woran sie sind.

So eine ist die Kanzlerin: Ihr bleibt am 6. Mai nichts als einen Kurswechsel zu verkünden: In Zukunft gilt eine Infektionsobergrenze, alles Weitere regeln die Länder selbst. Die ARD orakelt von der Führungsschwäche der Kanzlerin – falsch!

In Krisen gilt: Selbstwert und Initiative stärken durch Beteiligung der Menschen. Im agilen Management spricht man von der Aktivierung der „Schwarmintelligenz“. Der Volksmund sagt: „Viele sind klüger als einer allein.“ Gut so!


Weniger Pseudo-Wissenschaftlichkeit und Parolen - mehr echte Analyse und Sachlichkeit

In Krisen gilt: Setze Dich mit der tatsächlichen Wirklichkeit auseinander, nicht nur mit Statistiken, Zahlen und vorgefertigten Überzeugungen. Nach dem ersten Schock im März beginnt diese öffentliche Auseinandersetzung erst jetzt. Dabei tun sich neben den vielen Menschen im Lande einige prominente MUT-BÜRGER hervor, die sich dafür zunächst polemische Kritik, Virusverharmlosung oder Verschwörungsabsichten vorwerfen lassen mussten. Dazu gehören die einzigen beiden Professoren und Institutsleiter bundesweit, die sich nicht nur statistisch, sondern tatsächlich im praktischen Feld mit dem Virus auseinandersetzen. Nach anfänglich heftiger Zurückweisung – sie stören unsere kollektiven, gut verankerten Angstbilder und damit die einzige Gewissheit, die wir über das Virus zu haben glauben – finden beide zusehends Beachtung.


Auftritt MUT-Bürger Professor Püschel, Leiter der Rechtsmedizin Hamburg

Der 69-jährige Pathologe ist der einzige Arzt weltweit, der Corona-Tote flächendeckend obduziert und damit tatsächlich die tödliche Wirkung untersucht. Warum ist er der Einzige? Nun, das RKI RobertKoch-Institut hatte frühzeitig vor Obduktionen gewarnt, um das medizinische Personal nicht zu gefährden; im Nachhinein eine fahrlässige Überreaktion. Dazu Prof. Püschel gelassen an die Adresse der RKIKollegen: „Man trägt beim Obduzieren Schutzkleidung.“ Der Mangel an echter Analyse hat weitreichende Folgen für eine sachliche Coronabewertung. In vielen Ländern wird mangels Untersuchung so die normale Alterssterblichkeit in der Coronastatistik mitgezählt. Was zu fatalen Fehlbewertungen und Angstbildern führt. So ist die Hansestadt Hamburg also die einzige Stadt, die tatsächlich verlässliche empirische Zahlen liefert und nicht nur Hochrechnungen und Schätzungen. Prof. Püschels Ergebnis: Keiner der rund 100 Toten starb ohne mindestens eine schwere Vorerkrankung. Das Durchschnittsalter der Toten liegt bei 80 Jahren, also dicht an der natürlichen Sterblichkeit. Sein Leitsatz ist: „Von den Toten für die Lebenden lernen.“ Sein Fazit: Corona ist eine ernste Bedrohung, aber kein Killervirus. Er mahnt zur Mäßigung und Besonnenheit statt Übertreibung. Er warnt auch davor, Deutschland ständig mit anderen Ländern zu vergleichen. Die medizinische Ausstattung sei deutlich besser, die Voraussetzungen ganz andere. Sein ganz persönliches Statement: trotzdem er zur Risikogruppe zählt, ist er bekennender Großvater und trifft seine Enkel weiterhin. Er hält das nicht für fahrlässig, sondern für angemessen vorsichtig. (siehe verschiedene Youtube-Filme)


Auftritt MUT-Bürger Professor Streeck

Der Bonner Virologie-Institutsleiter stellt in der einzigen flächendeckenden sog. Heinsberg-Studie bei ca. 1000 Bürgern fest: Die Todesrate bei Infizierten liegt bei 0,37 %, also weit entfernt von ca. 10 %, die wir aus Italien hören.

Grundlage sind erstmals nicht Schätzungen oder statistisch fragwürdige Vermischungen, sondern eine Erfassung der realen Wirklichkeit. Wenn die Zahl auch noch weiter bestätigt werden muss, liefert sie doch eine Tendenz, die faktenbasierter ist als die erschreckenden Zahlen aus Italien oder Belgien. Was kaum jemand weiß: dort werden alle auch natürlich an Altersschwäche Verstorbenen in der CoronaTodesliste geführt. Statement der belgischen Gesundheitsministerin: Da die Ressourcen für ein Testen oder Obduzieren der Toten fehlen, werden „sicherheitshalber“ auch alle nicht getesteten Verdachtsfälle in der Coronatodesstatistik geführt. In Italien gilt das gleiche. Das ehrbare Motiv: Man will sich nicht eine „Virus-Verharmlosung“ nachsagen lassen und geht lieber „auf Nummer sicher“. Problem: so entsteht keine Sicherheit, sondern falsche Angstbilder und emotionale Fehlbewertungen.

Professor Streeck, der sich politischer Empfehlungen enthält, setzt lieber auf sachliche Aufklärung und spricht nur eine fachliche Warnung aus: Auf einen zuverlässigen Impfstoff zu warten oder gar zu setzen sei unseriös, da dieser bei Viren nicht zu gewährleisten sei (siehe Aids, siehe Grippe). Sein unbequemes Statement: wir müssen mit dem Virus leben lernen.


Auftritt MUT-Bürger Armin Laschet

Der NRW- Ministerpräsident fordert schon früh eine „verantwortungsvolle Normalität“. Er sagt: das Virus geht nicht weg. Wir können es nicht auslöschen. Wir müssen lernen mit ihm zu leben, zumindest bis es einen Impfstoff gibt. (Entwicklungszeit 1-2 Jahre). Als Karl Lauterbach, Politiker und Arzt in Personalunion, in der Talkshow „Anne Will“ den R-Faktor von 0,7 als alleinige Richtschnur verteidigt, ruft Laschet laut aus: „Dann kommen wir ja nie hier raus. Sie können nicht ein, zwei Jahre das ganze Land weiter herunterfahren mit all den Schäden, die Sie dann anrichten.“ Logisch gesehen hat Laschet Recht: Ein „Jojo-Effekt“ droht, eine Herdenimmunität ist so nur sehr langfristig zu erreichen. Solange ist eine Normalität nicht möglich, die emotionalen, sozialen und materiellen Kräfte bluten aus. Und auch als Krisenmanager liegt er richtig. Denn hier gilt: rede Dir die Lage nicht schön, sondern konfrontiere Dich und Deine Gefährten mit der Realität. Entwickle eine Strategie, die ein Ziel hat, und nicht nur eine Taktik, die Zeit gewinnt. Unser Gesamtsystem geriete auf Dauer in Schräglage. Das Magazin „DER SPIEGEL“ wird Laschet für das Aussprechen dieser einfachen Erkenntnisse in seiner aktuellen Ausgabe als „führungsschwach und leichtsinnig“ bezeichnen. Armin Laschet bleibt trotz massiver Kritik standhaft und bewirkt diese Woche am 6. Mai, dass die Ministerpräsidenten im Domino-Effekt auf seine Haltung einschwenken. Er wird binnen 48 Stunden vom Buhmann zum Rollenvorbild.


Bleiben Sie standhaft und unbequem

Er ist standhaft geblieben und unbequem. Wie viele andere Bürger auch, die gute Konzepte mit Nachdruck vertreten, auch wenn der Wind gegen sie steht. Die gute Nachricht: Die Demokratie in Deutschland ist stabil und gewinnt an Format. Der Dialog zwischen Regierung und Volk funktioniert, wenn auch leicht ruppig. Die schlechte Nachricht: Das Spiel ist deshalb noch nicht gewonnen. Risiken drohen weiterhin.


Gehen Sie Verschwörungstheoretikern nicht auf den Leim

Hier organisiert niemand mit Planung und dunkler Strategie. Dazu sind die Abläufe viel zu komplex als dass jemand das planen könnte. Überschätzen Sie nicht die Macht und Souveränität von Politikern und Virologen. Das sind auch nur Menschen und die allermeisten meinen es gut. Und sehen wir es den Virologen des RKI und anderen nach, dass für sie der R-Faktor eine heilige Kuh ist. Versetzen Sie sich mal in die Lage eines Virologen: Wenn jemand sein Berufsleben lang mit Virenbeobachtung und Virenzählen verbracht hat und dabei auch noch so gut war, dass er Professor wurde, muss er wissenschaftliches Arbeiten, also die Reduktion der Wirklichkeit auf Zahlen und Statistiken gut finden. Warum sollte er ausgerechnet dann damit aufhören, wenn er es ins Fernsehen geschafft hat und die lange verdiente Beachtung findet.

Seien wir nachsichtig und realistisch, dass auch die da „Oben“ emotional ähnlich überfordert sind wie wir. Natürlich haben sie mehr Berater, dafür aber nicht unbedingt mehr Klarheit. Sie gehen abends mit genauso vielen Fragezeichen ins Bett wie wir alle.


Bleiben Sie wachsam, standhaft und konstruktiv!

Aktuell findet im Aufbegehren nicht Disziplinlosigkeit statt, sondern hier zeigt sich der „Souverän“ – das Volk - und organisiert sich. Hier wächst nicht Widerstand und Leichtsinnig, sondern kollektive Lösung. Lassen Sie uns weiterhin „gnadenlos-liebevoll“ als aktive wache Bürger unsere Politiker unterstützen, den besten Weg für uns Alle zu finden. Unser Führungspersonal hat Nachsicht und Feedback verdient, so wie in jeder guten Partnerschaft. Ermutigen wir sie weiterhin mit unserer Anerkennung, unserer Kritik. Und getrost mit punktuellem Widerstand als pädagogisches „Hallo-Wach“, damit sie sich ermutigt fühlen und sich trauen, auf mutige Art verantwortlich zu sein.

am 26.04.2020 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Deutschland ein Wintermärchen

Deutschland ein Wintermärchen - das Corona Trauerspiel

Das Corona Trauerspiel - wie der Weg zurück zur WIR - Strategie gelangen kann.

Zu Beginn der Corona-Krise zeichnete der Soziologe ein positives Bild unserer Zukunft (siehe FB 3. April „Die Welt nach Corona"). Man werde an der Krise wachsen: Solidarität werde das „Jeder-für Sich“ der ICH-Ära ablösen. Inzwischen haben sich die positiven Trends ins Gegenteil verkehrt. Dabei bewertet er nicht die Qualität der Corona-Strategie. Denn auch die Experten sind sich hier nicht einig. Was er aber aus soziologischer Sicht bewerten kann, ist die Problemlösestrategie. Hier zeigt sich ein kritisches Bild. Die Deutschen sind wieder der Musterschüler, aber um welchen Preis? Der deutsch-französische Change-Experte beschreibt, wie die Kehrtwende zurück zu mehr Gemeinsamkeit Im Vorgehen gelingen kann.

Wo ursprünglich Solidarität wuchs, herrscht Regional-Nationalismus. Wo Finanzminister Scholz mit der „Bazooka“ mit Fördergeldern pragmatisch helfen wollte, warten die Betriebe noch fünf Wochen später auf das Geld. Freiberufler gehen ganz leer aus. „Whatever it takes“ versprach Markus Söder und setzt eine reduzierte Mehrwertsteuer für die konkursbedrohte Gastronomie durch. Wer rechnen kann weiß: Ein Steuernachlass auf Null Umsatz ist Null Förderung. Kurz: Wo Aufbruch herrschte, macht sich deutsche Bürokratie wieder breit. Man will das Virus mit deutscher Gründlichkeit und mathematischer Rechenkunst auslöschen. Und einen Teil unserer Lebensgrundlage und Lebensqualität gleich mit. Wer den „einzig richtigen Weg“ hinterfragt, wird abgekanzelt. Wo Dialog und Solidarität in Aussicht standen, macht sich staatlicher Dirigismus breit. Deutschland ein Wintermärchen:

𝘋𝘦𝘯𝘬 𝘪𝘤𝘩 𝘢𝘯 𝘋𝘦𝘶𝘵𝘴𝘤𝘩𝘭𝘢𝘯𝘥 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘕𝘢𝘤𝘩𝘵,
𝘋𝘢𝘯𝘯 𝘣𝘪𝘯 𝘪𝘤𝘩 𝘶𝘮 𝘥𝘦𝘯 𝘚𝘤𝘩𝘭𝘢𝘧 𝘨𝘦𝘣𝘳𝘢𝘤𝘩𝘵,
𝘐𝘤𝘩 𝘬𝘢𝘯𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘮𝘦𝘩𝘳 𝘥𝘪𝘦 𝘈𝘶𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘦𝘯,
𝘜𝘯𝘥 𝘮𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘩𝘦𝘪ß𝘦𝘯 𝘛𝘳𝘢̈𝘯𝘦𝘯 𝘧𝘭𝘪𝘦ß𝘦𝘯.

Als Heinrich Heine 1844 aus seinem französischen Exil seinem Verleger Julius Campe „Deutschland ein Wintermärchen“ schickte, herrschte in Deutschland Denkverbot und kleinstaatliche Gängelung.
Entsprechend warnend äußerte sich sein Verleger in einem Brief: „𝘚𝘪𝘦 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘷𝘪𝘦𝘭 𝘧𝘶̈𝘳 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦 𝘎𝘦𝘥𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘻𝘶 𝘭𝘦𝘪𝘥𝘦𝘯 𝘩𝘢𝘣𝘦𝘯 […] 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘥𝘪𝘦 𝘔𝘰𝘳𝘢𝘭𝘪𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘶̈𝘣𝘦𝘳 𝘚𝘪𝘦 𝘩𝘦𝘳𝘧𝘢𝘭𝘭𝘦𝘯 […] 𝘞𝘢𝘩𝘳𝘭𝘪𝘤𝘩, 𝘪𝘤𝘩 𝘩𝘢𝘣𝘦 𝘯𝘪𝘦 𝘴𝘰 𝘣𝘦𝘪 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘮 𝘐𝘩𝘳𝘦𝘳 𝘈𝘳𝘵𝘪𝘬𝘦𝘭 𝘨𝘦𝘴𝘤𝘩𝘸𝘢𝘯𝘬𝘵 𝘢𝘭𝘴 𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘣𝘦𝘪 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮, 𝘯𝘢̈𝘮𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘸𝘢𝘴 𝘪𝘤𝘩 𝘵𝘶𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘭𝘢𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘴𝘰𝘭𝘭.“

Ähnliche Sorgen mache ich mir heute. Vor vier Wochen äußerte ich mich positiv überrascht über die Krisen-Aufbruchstimmung im Land. Inzwischen verdüstert sich das Bild. Als Change-Coach sollte ich positiv sein. Die Chancen betonen, Mut machen. Das fällt mir schwer in einer Zeit, in der der Slogan #„alle für alle“ nicht mehr für kreative Solidarkonzepte steht, sondern einen Polizei-Zeppelin ziert, in dem sechs Polizisten mit Feldstechern am Bodensee aus der Luft Jagd machen auf Parkbanksitzer und Wanderer. Werden solche identifiziert, rücken die Bodentruppen aus. Welches Bild hat ein Staat von seinen Bürgern, wieviel Eigenverantwortung und Selbstorganisation traut er ihnen zu?

Heinrich Heine musste für sein Gedicht teuer bezahlen. Am 4. Oktober 1844 wurde das Buch in Preußen verboten. Im Dezember 1844 erließ der preußische König persönlich Haftbefehl gegen Heine. Heine musste kürzen und umschreiben.

Ähnlich wie deutsche Mediziner und Professoren, die laut denkend andere Lösungsideen vorschlagen, die gerade nicht mainstream sind. Verwundert schauen wir auf den alternativen Weg Schwedens. Aber sind die nicht verantwortungslos? Ähnlich wie die Dänen, die die Kitas wieder offen haben? Wir wissen nicht, was richtig ist. Hinterher sind wir schlauer. Bis dahin schaden Denkverbote.

𝗜𝗺 𝗥𝗮𝗱𝗮𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗢𝗯𝗿𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁?

Nun bin ich ein zu kleines Licht, um in das strafende Radar der Obrigkeit, etwa der Bundeskanzlerin zu geraten, die vor „Öffnungsdiskussionsorgien“ warnt. Auch der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der vom „Denkverbot“ sprach, wird meinen Text nicht lesen. Und Markus Söder ist als neuer starker Mann ja eh mit seinem Konkurrenten ums Kanzleramt, dem weniger breitbeinig auftretenden Ministerpräsidenten Armin Laschet, beschäftigt. Der hatte empfohlen, sich wieder an eine „verantwortungsvolle Normalität heranzutasten“. In staatsmännischer Pose kanzelte Söder seinen Konkurrenten ab: „Krisen löst man nicht mit herantasten, sondern mit Entschlossenheit.“

Einspruch Herr Ministerpräsident: Als Soziologe sage ich Ihnen, Sie liegen falsch. In einer real komplexen Herausforderung, wo man die Konsequenzen auch dann nicht absehen kann, wenn man sämtliche Komponenten kennt, ist ein sogenanntes agiles Vorgehen anzuraten. Einfach formuliert: learning by doing. Mit Fachwort: iteratives Vorgehen, auch PDCA-Regelkreis. Knackig im Coach-denglisch: „reflexion in action“ oder „experience based learning“. Vom Prinzip immer gleich: man tastet sich mit einem intelligenten Testen im Sinne eines empirischen, also praktischen „Versuchsaufbaus“ nach vorne. Was führt sind Prinzipien, Ziele und Meilensteine. Bei Corona, und wenigstens da sind sich die Experten einig, dauert dieser „Action-Reflexion-Lernzyklus“ ca. zwei Wochen.

𝗖𝗵𝗮𝗻𝗴𝗲-𝘂𝗻𝗱 𝗞𝗿𝗶𝘀𝗲𝗻𝗺𝗮𝗻𝗮𝗴𝗲𝗺𝗲𝗻𝘁:

Hier offenbaren sich methodische Schwächen in Change- und Krisenmanagement des Herrn Söder. Oder aber er setzt einfach einen anderen Schwerpunkt, den der politischen Selbstvermarktung. Die Chance ist für einen Markus Söder einfach zu verlockend: sich als starken Mann positionieren und in Erinnerung bleiben. JFK half die Cubakrise 1962, Kanzler Schröder stapfte 2002 in Gummistiefeln durch die Elbeflut und sicherte so noch seine Wiederwahl. Und auch in dieser Krise werden egoistisch Profilierungschancen genutzt anstatt wertschätzend zu kooperieren.

Die föderale Struktur Deutschlands könnte ein Vorteil sein. Diese Vielfältigkeit bietet die Chance zum intelligenten Testen. Denn in den großen Prinzipien ist man sich doch einig: Shutdown und R-Zahl (Reproduktion) unter 1, dann Lockerung. Auch die Bevölkerung wäre an Bord. Ca. 30 % fanden die Maßnahmen gut, 60 % gingen sie sogar nicht weit genug.

Doch statt Vielfalt zu nutzen, um den besten Weg zu finden, herrscht statt Lösungsgestaltung zusehends politische Missgunst und eine neue bizarre Form des Nationalismus, der „Landkreis Nationalismus“.

𝗔𝗯𝗴𝗿𝗲𝗻𝘇𝘂𝗻𝗴 𝘀𝘁𝗮𝘁𝘁 𝗞𝗼𝗼𝗽𝗲𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻:

Im württembergischen Isny verteidigen die einheimischen Westallgäuer ihren Baumarkt gegen die Fremden, die Allgäuer aus Kempten. Der Baumarkt gehört uns, die Fremden haben hier nichts verloren. Deutschland zerfällt in die Kleinstaaterei von vor 1870. Die Europäische Idee ist tot: Aus dem französischen Elsass werden Coronakranke mit Militärmaschinen nach Süd- und Westfrankreich ausgeflogen, während 10 km weiter, im deutschen Kehl und Freiburg, die Intensivbetten leerstehen.
Völlig Absurdes spielt sich im Allgäu ab. Seit 1891 bzw. 1868 sind die österreichischen Exklaven Kleinwalsteral und Jungholz deutsches Zollanschlussgebiet. Völlig abgeschnitten vom eigenen Territorium sind beide Regionen seit Jahrhunderten wirtschaftlicher und kultureller Teil des deutschen Allgäus. Deutsche Schulen werden besucht, Kinder entbunden, Arztbesuche wahrgenommen, die Grenze gibt es nur auf der Landkarte.

Nun sind die 294 Jungholzer seit 5 Wochen eingesperrt. Gemeinsame Petitionen von Bürgermeistern auf beiden Seiten fruchten nicht. Staatliche Engstirnigkeit, jeder für sich, lebenspraktische Lösungen Fehlanzeige. Der Staat hört nicht auf seine regional verantwortlichen Bürgermeister. Gutsherrenart.

𝗦𝗼𝘇𝗶𝗼-𝗽𝘀𝘆𝗰𝗵𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗞𝗼𝗻𝘀𝗲𝗾𝘂𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻:

Was macht die Bevormundung und mangelnde Dialogdebatte sozio-psychologisch mit uns Bürgern?
„Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“. Das ist die einfachste Formulierung des Fachworts: „Sozialisierung“ oder „Prägung“. Dabei ist nicht so wichtig, was der Herrschende will und sagt, sondern was er tut. Aus der Kindeserziehung weiß man: „Man kann sie erziehen wie man will, sie machen einem doch alles nach.“ Wie prägt uns Bürger der Mangel an wertschätzendem Dialog? Wie verändert uns das?

Zur gesunden Sozialisierung von Menschen und Gruppen gehört die Entwicklung der „Selbstwirksamkeit“; Die subjektive Überzeugung: wir haben unser Leben im Griff. Diese Überzeugung wird in Krisen auf die Probe gestellt. Umso wichtiger, die Krise zur Stärkung dieser kollektiven Kompetenz zu nutzen und sie nicht zu untergraben. Es gilt eine einfache Formel:

Selbstwert + Bindung = Lebenstüchtigkeit

Zur Bindung gehört bei freien Menschen die Chance auf einen gleichwertigen und wertschätzenden Dialog. Es bedarf nicht der Augenhöhe, aber der Gewissheit, dass der Herrschende zuhört, einbezieht und berücksichtigt. Dadurch einsteht wertschätzende Bindung und Gemeinschaft.

Das Ergebnis einer gelungenen Bindungsarbeit ist die sogenannte „Motivgeneralisierung“, platt gesagt: alle ziehen an einem Strang. In autoritären oder feudalen Systemen gelingt das durch „Weisung und Kontrolle“. Motto: „Wes‘ Brot ich ess‘, des‘ Lied ich sing“. Und „Wer zahlt, schafft an.“

𝗪𝗶𝗿 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝗙𝗲𝘂𝗱𝗮𝗹𝘀𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺 𝗺𝗲𝗵𝗿 – 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗱𝗼𝗰𝗵?

In partizipativen Führungssystemen (beteiligend) erzielt man Motivgeneralisierung durch gemeinsame Ziele, Prinzipen und Meilensteine. Der Herrschende macht dabei ein „Nutzenangebot“, das der Geführte annimmt oder ablehnt. Ausnahme: Leibeigene und Kriegsgefangene. Wer sich in dieser misslichen Lage befindet,
dem hilft nur Gottvertrauen. Erwachsene Bürger aber, ebenso wie Mitarbeiter im Unternehmen, gewinnt man nur mit Dialog und durch die Moderation gemeinsamer Standpunkte und Ausrichtungen. Im Management nennt man das „Empowerment“. Menschenbild: Die Menschen sind mehrheitlich gutmeinend und kompetent. Die Annahme ist: Sie sind fähig, sich bei einem verhandelten „Makroplan“ (Ziele, Prinzipien, Meilensteine) selbst zu steuern. Sie aus der Luft mit einem Zeppelin zu verfolgen, ist übergriffig und missbräuchlich. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Ermächtigungsgesetze zur Abwendung einer Notlage hatten wir schon einmal in Deutschland (1933). Damals ging es schief.

Einmal eingeschränkte Bürgerrechte und Sonderregelungen – so lehrt die Geschichte – bleiben. Die deutsche Sektsteuer wurde 1902 von Kaiser Wilhelm II zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführt. Die Flotte ist längst untergegangen. Die Sektsteuer gibt es bis heute.

𝗪𝗶𝗲 𝗲𝗻𝘁𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 𝗦𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁𝘄𝗲𝗿𝘁 𝗽𝘀𝘆𝗰𝗵𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝘀𝗰𝗵?

Ist ein Bindungsangebot erfolgreich gemacht und also ein gemeinsamer Plan mit Strategie erstellt, ist das „Warum – Wohin – Wozu“ geklärt, also auch die Sinnfrage vergemeinschaftet, dann bedarf es in der Umsetzung zwingend Gestaltungsräumen, sonst wächst kein Selbstwert.

Nur wer mitgestalten kann, entwickelt Selbstwert und so auf Dauer seine Lebenstüchtigkeit. Wer beim Gestaltungsraum auf das Selbstnähen von Schutzmasken beschränkt bleibt, wer wie die Freiberufler aufgrund deutscher Bürokratie von Corona-Förderung ausgegrenzt bleibt, fühlt sich nicht ermutigt. Die Steuerreduktion für die Gastronomie ist zynisch. Die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes um 10-20% ist vom Prinzip her eine bindungsstärkende Maßnahme. Jedoch ist es psychologisch fatal, dies ab dem vierten bzw. siebten Monat in Aussicht zu stellen.
Die psychologisch limitierende Botschaft: „Richtet Euch auf eine lange Koma-Reaktion ein, so schnell wird es nicht besser“. Mental fatal. Die kollektive Lösungskompetenz, eigentlich DIE Gewinnchance in Krisen, nach dem Motto: „Wir glauben an die eigene Kraft und schaffen es Stück für Stück aus der Krise“, wird so untergraben. Wer soll sich heute kämpferisch zeigen, an seine Chancen und Selbstwert glauben und an seine Selbsttüchtigkeit, wenn die Herrschenden im Frühjahr schon für den Herbst die Weichen auf erweiterte „Fremdfütterung“ stellen.

Die Pille ist gut, weil Geld immer willkommen, doch die Darreichungsform ist fatal. Psychologisch wirkt der Vorgang selbstwertlimitierend. Er triggert limitierende statt potentialerweiternder Glaubenssätze. Resignation statt Vermittlung von Aufbruch und Etappenzielen. Der R-Faktor ist die neue heilige Kuh. Aktuelle Losung: Wir haben den R-Faktor unter 1 und dürfen die „0,7“ nicht wieder hergeben. Juchhu! Wir Deutschen haben es wieder zahlentechnisch im Griff. Gestalterische Qualität ist das aber nicht. Anzeigentafel statt Tor im Blick. Oje.

𝗗𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗲𝗿𝘄𝘂̈𝗻𝘀𝗰𝗵𝘁!
Wer statt Schockstarre eine „dynamische Stabilisierung“, also einen proaktiven, differenzierten Umgang mit dem Virus anregt, und wer eine Rückkehr zur Normalität zum Ziel erhebt, darf nicht abgestraft oder als verantwortungslos stigmatisiert werden. Der deutsche Ethikrat ermahnte die Bundesregierung schon Anfang April: „Denken muss immer erlaubt und erwünscht sein.“

Persönlich behelfe ich mir in meiner Sorge um Deutschland mit der letzten Strophe von Heinrich Heines Gedicht „Deutschland ein Wintermärchen“:

𝘎𝘰𝘵𝘵𝘭𝘰𝘣! 𝘥𝘶𝘳𝘤𝘩 𝘮𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘍𝘦𝘯𝘴𝘵𝘦𝘳 𝘣𝘳𝘪𝘤𝘩𝘵
𝘍𝘳𝘢𝘯𝘻𝘰̈𝘴𝘪𝘴𝘤𝘩 𝘩𝘦𝘪𝘵𝘳𝘦𝘴 𝘛𝘢𝘨𝘦𝘴𝘭𝘪𝘤𝘩𝘵;
𝘌𝘴 𝘬𝘰𝘮𝘮𝘵 𝘮𝘦𝘪𝘯 𝘞𝘦𝘪𝘣, 𝘴𝘤𝘩𝘰̈𝘯 𝘸𝘪𝘦 𝘥𝘦𝘳 𝘔𝘰𝘳𝘨𝘦𝘯,
𝘜𝘯𝘥 𝘭𝘢̈𝘤𝘩𝘦𝘭𝘵 𝘧𝘰𝘳𝘵 𝘥𝘪𝘦 𝘥𝘦𝘶𝘵𝘴𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘚𝘰𝘳𝘨𝘦𝘯.

am 22.04.2020 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Das Ende der agilen Illusion

Das Ende der agilen Illusion - ICO ImpulseConsult Oberstdorf

Kommt das postagile Zeitalter?

Die Frage ist falsch gestellt, da es nie ein agiles Zeitalter gab. Es gab nur eine agile Illusion oder einen agilen Hype als eine einseitige Fokussierung auf Agilität, im Sinne einer modischen Überkorrektur, quasi einer gut gemeinten Übertreibung als Reaktion auf eine Phase der hierarchischen Gängelung. Reine Selbstorganisation, um agil zu sein, ist immer übertrieben. Man brauchte seit jeher experimentierfreudige Pioniere und prozesstreue Lotsen. Durch unseren Ursprung im Spitzensport-Coaching glauben wir von ICO schon immer an das Zusammenspiel von kreativ-verspielt und diszipliniert-strukturiert. Die Kombination bringt den Erfolg, nicht nur eines von beidem. Das ICO-EmpowerKonzept® ist solch eine ausgewogene Selbstorganisation von Mensch und Organisation - nicht agil oder postagil, sondern schlicht und ergreifend lebenspraktisch und dynamisch.

am 01.04.2020 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Die Welt nach Corona - Worauf es morgen ankommt

Zorn - die gefährlichste aller Emotionen - ICO ImpulseConsult Oberstdorf

Der Soziologe Peter Tümmers von Schoenebeck blickt in unsere Zukunft: Worauf wir uns freuen dürfen und worauf sich zu achten lohnt. Er erklärt wichtige Gefühle wie kollektive Angst, Wut, Zuversicht oder Sorge. Was sie auslöst und woran man sie erkennt. Auch wie man Sorge in Zuversicht und ein kollektives Gefühl von Selbstwirksamkeit und Lebenstüchtigkeit verwandelt. Anhand aktueller Beobachtungen zeigt er auf, welche neuen Kompetenzmuster zurzeit in unserer gesellschaftlichen Mitte entstehen. Das gibt Hoffnung. Eine Inspiration und Richtschnur für alle, die für Menschen Verantwortung tragen oder wissen wollen, in welcher Dynamik sie leben, und die mitgestalten wollen.

Hinweis: Dieser Text darf geteilt werden mit Hinweis auf www.ico-impulseconsult.de

Wer durch Krisen geht, lernt dazu – auch mental. Das ist nicht neu.

Warum würden sich sonst jedes Wochenende zahlreiche Hobby-Alpinisten in Bergabenteuer – ergo selbstgewählte Krisen – stürzen, um sonntagabends müde, aber erfüllt wieder aus dem Abenteuer in die Alltagsroutine zurückzukehren. Das Hirn ist ein „Problemlöseorgan“. Wenn es nichts Aufregendes zu tun gibt, schrumpfen seine Fähigkeiten. Deshalb sucht sich die aktuelle Sinnsuchergesellschaft in der reichlichen Freizeit alle Arten von sportlichen oder kulturellen Zusatz-Herausforderungen.
Dass die Abwesenheit von – echten! – Krisen einer Gesellschaft nicht nur guttut, sondern ihr auch die Fähigkeit zu Klarheit, Konsens und Kraft nimmt, diskutierten die beiden Politiker Helmut Schmidt und Richard von Weizsäcker in ihrem letzten gemeinsamen Interview. Beide weit über 90, stellten sie fest, dass nach ihrer beider nahem Tod niemand mehr im öffentlichen Leben stehen würde, der je eine Krise durchlebt hat. Eine „wirkliche Krise“, betonte Alt-Bundespräsident Weizsäcker, und nicht ein „Problem“ – zwar schmerzlich und lästig, aber eben nur ein Problem – keine Krise. Leichtfertig würde heute von „Existenzbedrohung“ gesprochen, schob Altkanzler Schmidt nach – lässig an der Menthol-Zigarette saugend – wo es meist nur um eine Unbequemlichkeit gehe.
Aktuell erleben wir seit Ende des letzten Weltkrieges zum ersten Mal wieder eine wirkliche Krise. Schon jetzt – noch mitten in der Corona-Krise – ist zu erkennen, dass wir nicht nur verlieren, sondern auch gewinnen werden. Aktuell liegt die Perspektive „Glas halb leer“ näher. Doch schon jetzt lohnt sich mit der „Glas halb voll“-Haltung eine Zukunftsprognose: Was werden wir nach der Krise an Lästigem verloren haben, was an Gutem gewonnen? Worauf können wir uns freuen? Was büßen wir ein?
Für den Zukunftsblick hinter die Corona-Krisenzeit ist die Frage hilfreich, was eine Krise im Sozialgefüge von Menschen auslöst und auch was die Abwesenheit von Krisen mit Menschen macht. Schon jetzt kann man sagen: Wir werden danach eine reifere, robustere Gesellschaft sein. Doch das fällt nicht vom Himmel. Schon jetzt kann man neue Verhaltensmuster beobachten. Soziologisches Knowhow hilft: Lassen Sie uns also hinter die Theaterkulisse der kollektiven menschlichen Emotionen blicken.


In allen Epochen galt und gilt: Menschen haben Lebens- und Zukunftsangst.

Das liegt an der latenten Präsenz der drei Grundemotionen Freude, Neugier und Angst, die alle höheren Säugetiere ständig umgeben. Alle anderen Gefühle wie beispielsweise Zuversicht, Euphorie, Wut oder Skepsis (sog. Derivate) lassen sich aus diesen drei Basisgefühlen herleiten. Erlebt eine Generation wirkliche Krisen wie Krieg, Hunger oder Seuche – bei längerem Verlauf fatalerweise in Kombination – wird die Angst konkret durchlebt, und somit sind auch die Lösungsbilder konkret greifbar. Wenn Angst konkret ist, sprechen wir von „Respekt vor Bekanntem“ – der „Respekt-Angst“. Bleibt Angst unkonkret, erfüllt die Menschen die „Sorge vor dem Unbekannten“, die “Sorge-Angst“. Die Bedrohung ist zwar gefühlt präsent, aber nicht wirklich greifbar. Somit bleibt auch das Lösungsbild unkonkret und vage.
Steigert sich Respekt-Angst, mündet sie wechselweise im druckvollen Aktionismus (Fight) oder in Rückzug und Aufgabe (Flight). Das eine ist anstrengend, das andere enttäuschend. Beides ist gesellschaftlich wenig bedrohlich und lässt sich als Frust samstags auf dem Fußballplatz oder durch andere Ventile abbauen. Anders sieht es mit der Sorge-Angst aus. Wenn Sorge sich steigert, wird daraus Ohnmacht. Diese steigert sich in Wut und mündet schließlich in Zorn und „Pegida“. Über den Umweg AfD finden diese ursprünglichen Ängste ihren Eingang in den kulturellen Diskurs. Jedoch immer noch aufgeladen mit ihrer giftigen Fracht. Meister Yoda bringt es in Star Wars auf den Punkt: „Fear is the path to the dark side. Fear leads to anger, anger leads to hate, hate leads to suffering.“
Die Sorge-Angst vor dem Unbekannten erklärt, warum in Sachsen bei 3,9 % Ausländeranteil (2015) Angst vor Überfremdung herrscht, während in der Schweiz mit 24,6 % Ausländern (2015) diese in die Gesellschaft integriert sind; wohl nicht als „richtige Schweizer“, aber doch integriert. Der Unterschied: die Schweizer gestalten den Prozess der Integration aktiv, weil sie schon immer mittendrin liegen – geographisch wie ethnisch. Ausländer fühlen sich zwar nicht immer warmherzig aufgenommen, aber jeder weiß doch, woran er ist und worauf er als Wahlschweizer zu achten hat.


Zorn – die gefährlichste aller Emotionen

Der Zorn ist nicht die Steigerung von Wut, wie man meinen könnte, sondern eine ganz eigene Spielart der Evolution und besonders geeignet, eine Gesellschaft zu vergiften. Zorn erwächst aus der subjektiven Einschätzung, ungleich bzw. unfair behandelt zu werden, gepaart mit Handlungsunfähigkeit. Tests mit Rhesusaffen in getrennten Käfigen haben dies gezeigt. Bekommen beide Seiten Banane, sind beide Seiten glücklich. Bekommen beide Hafer – was sie nicht mögen – sind beide Seiten immerhin zufrieden. Bekommt jedoch eine Seite Hafer und die andere Seite Banane, befällt die unfair Behandelten haltloser Zorn. Sofortiges Toben, Kratzen und Beißen sind die Folge. Alle Besänftigungsangebote laufen dann ins Leere.
Was überzogen wirkt, hat die Evolution klug entwickelt. Wer bei der Essensverteilung ums Beutetier bzw. ums Lagerfeuer zu kurz kommt, dem hilft kein Stuhlkreis und kein schriftlicher Antrag. Beides war damals noch nicht erfunden. Es helfen nur Eskalation und Aufmerksamkeit der Herde. Das gilt noch heute. Unsere Sprache verrät uns: „Was nimmt der sich raus (aus dem gemeinsamen Topf).“ Und wer „zu kurz kommt“ beim Löffeln, der wird eben diesen „Löffel abgeben“. Der wurde nämlich früher als wertvolles und lebenserhaltendes Werkzeug weitervererbt. Wer dem Tod nahe war, der gab den Löffel ab, also an jemanden weiter, der noch eine Strecke zu leben hatte.
Die Zeiten mögen sich geändert haben, doch dieser archaische Reflex ist uns geblieben und wird auch in modernen Gesellschaften immer dann aktiviert, wenn sich bei einer Gruppe die Perspektive „Unfairness“ mit „Handlungsohnmacht“ mischt. Als explosive Mischung hat dies in der Menschheitsgeschichte – weil nicht kognitiv reguliert – zu zahlreichen Kriegen und Massakern geführt. Futterneid eskaliert zu Zorn und ist eine Art Endstation der „Sorge-Angst“. Das muss aber nicht so sein.


Worauf es jetzt ankommt und was wir gerade neu lernen

„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“ (Friedrich Hölderlin)
Jede Generation macht ihre prägenden Erfahrungen, schreibt ihre eigene Geschichte. Im Folgenden ein Überblick, welche Handlungskompetenzen gerade bundesweit im Kollektiv eingeübt werden. Es liegt an uns allen, solche psychologisch hilfreichen Kompetenzmuster zu erkennen, zu bestärken und daraus eine kollektive Lernbiographie, eine Geschichte abzuleiten, die uns in der Post-Corona-Zeit hilft. Denn die eigentliche Krisenbewältigung beginnt erst dann.


FOKUS 1: Von der Angst zum Handeln: Empowerment.

Wer als Unternehmer, Wildwasserfahrer oder Bergsteiger eine schwierige Etappe vor sich hat, der kennt Sorge, Ohnmacht und Angst. Aber auch das Gefühl der Selbstwirksamkeit oder gar „Selbstmächtigkeit“, das einen erfüllt, sobald man sich auf den Weg macht.
Der Wechselschalter liegt im Prozess dazwischen: Beim Definieren der Geschäftsstrategie, beim Besichtigen des Wildwasser-Parcours oder beim Ausspähen der Kletterroute wird die Angst konkret. Hier ein Haken und dort ein Felsabsatz. Wird unser Seil lang genug sein? Dort ein Strudel und hinten ein Wasserfall. Werden wir den Rücksog überwinden können? Was wird zu tun sein?
In der Ortsbegehung, quasi eine kleine Zeitreise in eine gelingende Zukunft, verblasst das übermächtige „Problembild“. Mit jedem Lösungsschritt fühlen und denken wir uns mehr hinein in ein kraftvolles Lösungsbild. (Fachbegriffe: Futuremind und Coping.) Dieser mentale Vorgang ist auf jedes Problem des Alltags und Wirtschaftslebens übertragbar, denn die psycho-soziologische Dynamik ist dieselbe.
Diesen Vorgang nennt man „Empowerment“. Man bringt sich gegenüber dem Problem in eine machtvolle, gestalterische Position. Durch die neue Perspektive hat sich am Problem noch nichts geändert, wohl aber an der inneren Haltung und dem nun offenen Blick auf Ressourcen, die – überraschend – aus ungeahnten Ecken auftauchen.
Jeder, der schon einmal ein neues Auto gekauft hat, kennt dieses Phänomen: Kaum sind Modell und Farbe geklärt, taucht jenes Auto plötzlich viel häufiger im Straßenbild auf. Denn das Hirn ist ein Kongruenzdetektor. Es sucht permanent nach Übereinstimmungen. Unsere mentalen Leitbilder entscheiden dabei, was wir aus dem überreichen Angebot der äußeren Welt an Wahrnehmungen und Perspektiven in unser Hirn hineinlassen und in unsere Problemlösemuster integrieren. Im Bild gesprochen: Mit schwerem Schiffsdiesel im mentalen Tank dominieren Schwermut und Trägheit. Füllen wir aber Kerosin in den mentalen Tank, herrschen Agilität und Lösungsvielfalt.


KOLLEKTIVES LEARNING 1: Wir verstehen das Problem, reduzieren auf das Wesentliche, bilden Lösungsszenarien und gehen ins Handeln.

Das Hamstern von Nudeln und Klopapier (bei den Franzosen Kondome und Rotwein) mag albern wirken, ist aber psychologisch gesehen ein guter erster Schritt, weil aktiv. Wer handwerkliches Geschick hat, näht jetzt Atemmasken. Bausets für den Heimwerker werden von der Bayerischen Staatsregierung verschickt. Wer noch eine Fabrik in der Hinterhand hat, versucht sich am Atemgerät. Bayern aktiviert auch seine vielen Schnapsbrennereien: Die destillieren jetzt Desinfektionsmittel statt Obstler, Schwarzbrenner können sich damit rehabilitieren.
In der Not wächst Klarheit. Das ist wichtig. Wenn nämlich dauerhaft Unklarheit herrscht, gilt dem Hirn als letzter neuronaler Ausweg: „Wenigstens in meinem eigenen Hirn habe ich Recht.“ Das ist der Startpunkt von Egoismus und „Jeder für sich“. Wie beugen wir dem vor?


FOKUS 2: Gefährten finden, Gemeinschaft stiften.

Wer sich eine bedrohliche private oder wirtschaftliche Lage, analog einem turbulenten Wildwasser-Parcours, allein anschaut, ist auch mit seiner Angst allein und schnell wird man selbst zur Angst. Sie füllt einen aus, Schockstarre droht. Schauen wir aber in der Gemeinschaft in die Angst hinein, mit der Haltung: „Alles hat seinen Sinn – wo ist hier unser Gewinn“, dann fließen die Gedanken und Impulse. Das Zauberwort heißt „Vergemeinschaftung“, mit Fachwort „Nostrifikation“. Verschiedene Perspektiven geben neue Lösungsimpulse. An sich unbrauchbare Ideen ergeben kombiniert plötzlich ein stimmiges Konzept. Lösungspfade tauchen aus dem Nebel auf. Was man selbst nicht kann, wird im crossfunktionalen Netzwerk um die Stärke des anderen ergänzt. Für ein solches crossfunktionales Netzwerk ist crosshierarchischer Spirit notwendig: Weniger Gefolgschaft, mehr „Gefährten“-Schaft, in der Managementsprache „Companionship“.
Im ersten Herr der Ringe-Film „Die Gefährten“ entwickeln sich die Hobbits so zu einer Schicksalsgemeinschaft: „Together we stand, whatever it takes“. Alle für Einen und Einer für alle. Die Gemeinschaft stiftet Sicherheitsgefühl, auch wenn sich das Problem dadurch zunächst nicht löst. Von „alle sitzen in einem Boot“ zu „alle ziehen an einem Strang“ ist der Weg nicht weit.


KOLLEKTIVES LEARNING 2: Mit Pragmatismus und Augenhöhe schaffen wir neue Kompetenzen. Statt perfektionistisch zu zögern ergreifen wir aktiv Chancen.

Was noch vor Wochen als unmöglich galt, ist jetzt digitale Realität: Yoga, Schule und Studium online, sogar Homeoffice. Die rigide Ausgangsbeschränkung wächst sich psychologisch zu einer gemeinschaftsstiftenden Kollektivkompetenz aus, unter #WirBleibenZuhause: „Wir tun das Richtige und das gemeinsam.“ Die psychologischen Stabilitätspfeiler „Selbstwert“ und „Bindung“ befeuern sich wechselseitig. Hormonell geraten die „Balkonapplaudierer“ auf körpereigene Droge. Das Selbstwert-Hormon Dopamin und das Bindungshormon Oxytocin kombiniert, setzen körpereigene (endogene) Morphine frei, die allseits bekannten Endorphine. Das Problem hat indes nicht abgenommen. Im Gegenteil nehmen die Infektionszahlen weiter zu. Aber wir finden aus der Sorge zum Handeln. Das kollektive Gefühl der Selbstwirksamkeit wächst, das beste Heilmittel gegen Volkszorn und Verteilungskampf.
Das Erstaunlichste: Ein altes deutsches Kulturgut wankt. „Besser in Perfektion zögern als unvollständig zu starten“ ist der deutschen Seele seit jeher heilig. (70% aller Gesetzestexte sind in deutscher Sprache verfasst.) Das wird gerade spektakulär über Bord geworfen. Pragmatisches Zupacken als neue Ressource. Wohltuend!


FOKUS 3: Solidarität ersetzt Fairness als erstes Leitmotiv. Prinzipien statt Regelkorsett.

Der spröde Hanseat, unser aller Finanzminister und oberster Hüter der Schwarzen Null, Vize-Kanzler Olaf Scholz machte zum 1. April weitgehend unbemerkt eine sensationelle Ansage, gerichtet an Finanzämter und Banken: „Wir stehen in einer nationalen Anstrengung, wo jeder ein bisschen Fünfe gerade sein lassen muss.“ Das deutsche Finanzamt – die Mutter aller Finanzämter – möge Fünfe gerade sein lassen. Eine ungeheuerliche Aussage!
Bislang wurde immer alles feinsäuberlich aufgerechnet. Die Hauptsorge war: „Wer hat mehr vom Kuchen?“ Solizuschlag, Hartz 4, Reichensteuer, bedingungsloses Grundeinkommen und Mindestlohn beherrschten die Debatte. Was ist fair und was die – einzig wahre! – Definition von Fairness? Die Haltung des politischen Gegners war dabei selbstredend „völliger Unfug“.
Die individualisierte Gesellschaft mit ihrer Y-Generation, die Unternehmen bis eben noch mit „gib mir tolle Arbeit – davon nicht zu viel – in jedem Fall aber mit Spaß, persönlichem Gewinn, jederzeit Sinnstiftung und Flexibilität“ notorisch überfordert hat, kommt abrupt „down to earth“. Helikoptereltern mit 5-Jährigen, die morgens zum vegan glutenfreien Frühstück international auf Englisch begrüßt wurden, um nachmittags zum Kinder-Yoga im SUV gebracht zu werden, entdecken ihre Kinder als Kinder neu. Raus aus dem Selbstoptimierungs-Hype und willkommen zurück im wahren Leben.
„Fairness“ – im Verteilungskampf bislang das wesentliche Leitmotiv mit dem Slogan „What’s in for me“ und zugleich das Dauerargument der Ellbogengesellschaft – bekommt Konkurrenz: Das neue Zauberwort heißt „Solidarität“. Das bedeutet: Unbedingtes Zusammenhalten auf Basis von gemeinsamen Werten, Prinzipien und Zielen. Konsensstreben statt Konfliktsuche. Kooperation statt Konfrontation. Solidität durch Solidarität.


KOLLEKTIVES LEARNING 3: Von „What‘s in for me“ zu „What‘s in for us“. Wir stellen gemeinsame Ziele über persönliche Egoismen.

Wenn wir uns diese aktuell beobachtbaren, neuen „kollektiven Kompetenzmuster“ als Erbe und Mythos aus der Corona-Krise erhalten, wird die Gesellschaft danach eine reifere sein: Trainiert darin, in einer Krise das gemeinsame Lösungsbild zu lesen, aus der Sorge-Angst zusammen in die Respekt-Angst zu gehen. „Per aspera ad astra“, sagt ein altes römisches Sprichwort. Durch die Mühsal zu den Sternen. Es wird anspruchsvoll und schwierig. Denn Corona hat uns zu einem Zeitpunkt erwischt, als wir schon ausreichend mit Klimakrise und Digitalisierung beschäftigt waren. Doch wenn wir die drei aktuell beobachtbaren Fokusthemen und Kollektiven Learnings erhalten, fokussieren wir uns auf das Wesentliche und werden es gemeinsam schaffen.
Aktuell nehmen die Zustimmungszahlen für die AfD ab. Eine Gesellschaft, die ihre Probleme selbst lösen kann, braucht keine Heilsbringer. Und sie braucht auch keinen Zorn. Denn sie hat ihre gestalterische Kraft.

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am 24.03.2020 von Philipp Brumhard

✴Wachsen in der Krise - Sofort-Hilfe für #Leader

Wachsen in der Krise - ICO ImpulseConsult Oberstdorf

Wie Du Menschen jetzt erreichst und die Kraft des Teams nutzt, um in der Krise über das "Mögliche" hinaus zu wachsen, erklärt Agilitäts-Coach Peter Tümmers von Schoenebeck hier.

✅Beachte folgende 5 Prinzipien als Leader, dann meistert Ihr die Krise und geht als Gemeinschaft gestärkt daraus hervor.

Wir unterstützen dich gerne mit virtuellem Coaching:
📨 info@ico-oberstdorf.com
📞 +49 832187033

am 20.03.2020 von Philipp Brumhard

Agiles Netzwerktreffen im Mai

Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch - ICO ImpulseConsult Oberstdorf

Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch. - Friedrich Hölderlin -

Hölderlins Zitat trifft auch auf die aktuelle #Corona-Krise zu: Wie besinnen wir uns auf das Wesentliche? Wie machen wir Kräfte frei?
Beim nächsten "Agilen Netzwerktreffen Allgäu" im Mai - auch per Skype - wollen wir Euch als Expeditions-Experten Tools an die Hand geben, um akute Prioritäten zu erfassen, um Potenziale zu öffnen und um die "Herde" hinter einem gemeinsamen Plan zu versammeln.

🖥 virtuelle Teilnahme wird möglich sein

📆 Save the date: 6. Mai & 28. Mai

💪 2 Top-Experten für Euch: Peter Tümmers lädt diesmal seinen Kollegen Dr. Jürgen Freisl ein. Die beiden werfen ihre besten Konzepte zusammen.

👉Programm folgt am nächsten Montag per FB @icooberstdorf.

🙏🏽Teilnahme wie immer kostenfrei, um eine Spende für Bunter Kreis e.V. wird gebeten.

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am 17.03.2020 von Philipp Brumhard

📸 Adrenalin vor der Linse 📸

Der diesjährige Oberstdorfer Fotogipfel unter dem Motto #Sport führt euch in unseren ICO Skywalk in #Oberstdorf.

Am 2. Juli habt Ihr Gelegenheit, inmitten der Skischanzen der Audi Arena Oberstdorf Highlights wie unseren Flying-Fox abzulichten.
Wir freuen uns auf tolle Momente mich euch!

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am 13.03.2020 von Philipp Brumhard

✈️ Hoch Hinaus im Skywalk Oberstdorf ✈️

Zwischen den Skischanzen der neu eröffneten Audi Arena Oberstdorf⛷ heißt es endlich wieder rein in den Klettergurt und raus aus der Komfortzone. 💪

Vor traumhaftem Alpenpanorama haben sich unsere Praktikantinnen in die Höhe gewagt und für Euch die erneuerten Elemente ausprobiert. 🏔
Das Fazit: Strahlende Gesichter und Daumen hoch für Indi-Jones Brücke, Flying Fox, Giant Swing und Co.! 👍

Auch Ihr wollt über Euch hinauswachsen, vielfältige Herausforderungen strategisch meistern und Euer Team nachhaltig stärken? Wir gestalten zielgerichtet und individuell Euer Teamevent oder Incentive im ICO Skywalk!

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am 05.03.2020 von Philipp Brumhard

Was bedeutet Leadership?

Führung - ICO ImpulseConsult Oberstdorf

"Führung bedeutet nicht, den leichten Weg zu gehen, sondern den Richtigen."

Für Führungskräfte ist es in Zeiten der #Digitalisierung immer wichtiger, sowohl komplexe wie komplizierte Herausforderungen zu meistern.Wir unterstützen Sie dabei mit wirkungsvollen Konzepten und Tools, die Ihre Teams zur zielgerichteten Selbststeuerung befähigen und eine selbstlernende Organisation schaffen.

am 28.02.2020 von Peter Tümmers von Schoenebeck

🌩️ Von Zeus abgeschmettert 🌩️

Besteigung des Mount Olympus

Übernachtung in der Strohhütte, die Ski auf den Rücken, es geht los! Freundliche Militärs gewähren uns auf Anfrage Einlass ins Sperrgebiet um den Olymp, wir können den Angriff auf den Gipfel wagen. ❄️

Das Wetter hat jedoch andere Pläne für uns: Zeus wirft mit Blitzen nach uns, wir müssen im Sturm mit Orkanböen umkehren.🌪️

Hoffentlich haben wir morgen mehr Glück!

am 26.02.2020 von Peter Tümmers von Schoenebeck

🙏2000 € an gemeinnützige Organisation Bunter Kreis Allgäu e.V. übergeben🙏

Spendenuebergabe Bunter Kreis - ICO ImpulseConsult Oberstdorf

Nach unserem triumphalen 2. Platz beim dritten Promi Night Charity Curling in den Hallen des EC Oberstdorf e.V. haben wir unser Preisgeld in Höhe von 2000 € diesmal der gemeinnützigen Organisation Bunter Kreis Allgäu gestiftet.🎁

Diese unterstützt seit 20 Jahren regional Familien mit Kindern, die schwer, chronisch oder lebensbegrenzend erkranken oder extrem früh zur Welt kommen. Der Verein bietet betroffenen Familien kostenfrei Hilfe, Beratung und Schulung im Rahmen der Nachsorge an, wobei er sich primär auf Spendengelder stützt.
Wir sagen DANKE an die Mitarbeiterinnen des Bunten Kreises für ihre wichtige Unterstützung erkrankter Kinder und betroffener Familien und DANKE an die Organisatoren des PNCCURLING für das großartige Event!

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am 24.02.2020 von Peter Tümmers von Schoenebeck

+++ Bestens vorbereitet 🙌+++

T+M Sport Blaichach- ICO ImpulseConsult Oberstdorf

Abflug zum Olymp und letzter Besuch bei unserem Ausrüstungsexperten T+M Sport Blaichach. Thomas (das T von T+M Sport) hat unsere Ski für unser Abenteuer am Olymp noch einmal top hergerichtet⚙. Was wären wir ohne ihn und die Ausrüstungs-Expertise seines Teams. Hier, bei T+M Sport in Blaichach sind wir seit Jahren mit allem, was wir unter den Füßen und am Körper tragen, in besten Händen!🙏

+++ Best prepared +++Departure for the Olympus and last visit to our equipment expert T+M Sport in Blaichach. Thomas (the T of T+M Sport) has once again prepared our skis for our adventure on the Olympus. What would we be without him and the equipment expertise of his team.Here at T+M Sport in Blaichach we have been in the best hands for years with everything we wear under our feet and on our bodies!

am 19.02.2020 von Philipp Brumhard

+++ Übersetzen für den Ernstfall +++

Rettung Ernstfall- ICO ImpulseConsult Oberstdorf

Wir nutzen die Sprache des Spitzensports, um Parallelen für individuelle und komplexe Business-Kontexte zu ziehen.

Dazu kreieren wir unter anderem passende Aufgabenstellungen in der Allgäuer Bergwelt, die unsere Kunden in herausfordernden Settings strategisch auflösen⚙.

Hier verproben wir in Vorbereitung eines Seminars unter Anleitung von Peter Tümmers eine alpine Rettungstechnik, um eine verletzte Person möglichst kräfteschonend bergen zu können🙌.

am 04.02.2020 von Philipp Brumhard

👀 JETZT NEU 👏 -- Unsere **Fit4Life-Broschüre**

ICO Broschüre neues Design

Broschüre mit bewährten Beratungstools im neuen Gewand

Mit dem überarbeiteten Handbuch "Fit 4 Life - Führungskräfte, Azubis & Vertrieb" sprechen wir auch DICH an!
Möchtest auch DU konkret wissen wie man "Souverän unter Druck - souveräner im Hamsterrad" wird? Schreibe uns an info@ico-oberstdorf.com.

am 23.12.2019 von Philipp Brumhard

CHARITY PROMI CURLING - MISSION ERFÜLLT

Philipp Curling PNCC Spende

ICO erspielt 2500,- Euro für junge Familien in Not. Nachdem unser Gewinn die letzten 2 Jahre an Sportnachwuchs ging, stiften wir es diesmal an Menschen, die nicht soviel Gluck im Leben haben, wie es uns vergönnt ist & wofür wir dankbar sein müssen.

Mit Platz 2 zufrieden:
Nur vom Team "Hörmann on Ice" von DOSB-Präsident Alfons Hörmann (Deutscher Olympischer Sportbund) geschlagen, landen wir nach einem langen Wettkampftag auf dem 2. Platz im mittlerweile 26 Teams großen Feld. Wir gratulieren den coolen Jungs um Leverkusen-Fußballprofi Kevin Volland zum Turniersieg. Nächstes Jahr wieder. Eine Stufe nach oben geht noch. Was jedoch nicht mehr steigerungsfähig ist, das ist Stimmung, Emotion und Leidenschaft, mit der das Team des EC Oberstdorf e.V. durch das Turnier führt. Von den Kids bis zu den etablierten Sporthelden strahlen alle eine Begeisterung aus, die wirklich jeden mitreißt.
Und: Partylaunig bis weit nach Mitternacht bei Zoran Oberstdorf im Eissportzentrum Oberstdorf sind sie auch noch.

JUNGE FAMILIEN IN NOT. Für wen wir das gewonnene Geld spenden, dazu hier bald mehr.

Und: Danke Georg Streif (Bundestrainer Taekwondo) für Deine Unterstützung des ICO-Teams in Oberstdorf! DANKE an Wokesports und PNCCURLING für die Organisation.

am 22.12.2019 von Philipp Brumhard

>> Jetzt geht‘s loooooos <<

ICO ImpulseConsult promi charity curling

Top vorbereitet fürs PROMI CHARITY CURLING. Mit der Übergabe von Präsentkörben an Die wichtigsten Funktionäre (wie bei den richtigen Profis 😜) haben wir Alles getan was möglich ist. Ab jetzt: „ROLLING STONES“.

.P.S. Spaß beiseite: der Achim Burba und der Markus Messenzehl haben in den letzten Wochen Alles gegeben um Allen hier ein geiles Turnier zu ermöglichen. Dafür schon mal ein DANKESCHÖN.

am 22.12.2019 von Philipp Brumhard

>> Startschuss! <<

ICO ImpulseConsult team charity curling

Mit Taekwondo-Bundestrainer Georg Streif als Verstärkung ist es mit dem Titel nur noch eine Frage der Zeit 💪🏻

am 20.12.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Weihnachtszeit

ICO ImpulseConsult Weihnachtszeit

Frohe Weihnachtszeit wünschen wir euch!

am 16.12.2019 von Philipp Brumhard

**Oberstdorfer Curler Junioren mental stark**

ICO ImpulseConsult curling grand prix

Wir gratulieren den Junioren der Oberstdorfer Curler als jüngste Mannschaft zu einem erfolgreichen 3. Platz in Thun und der Grand-Prix-Führung in Hamburg!

Trainer Andy Kapp schreibt den Jungen Talenten ein "mental starkes Spiel" zu.
Wir freuen uns mit dem EC Oberstdorf e.V. - Gratulation vom ICO Team!

am 05.12.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

**Payback time**⁠

ICO ImpulseConsult payback time

Curling Crashkurs als Dankeschön fürs Mentaltraining.

ICO-Coach Philipp Brumhard schulte u.a. die Oberstdorfer Curlerin Carolina Abdel-Halim beim Mentaltraining in Kopf-Herz-Bauch Typologie. ⁠Nun revanchiert sie sich zusammen mit Trainer Joachim Burba mit einem Curling Crashkurs für die ICO Mentalcoaches. ⁠
Wie ihr seht: Philipp kurz vorm Abheben.⁠

am 29.11.2019 von Philipp Brumhard

**Druck, Druck, Druck**

ICO ImpulseConsult Training

Was Olli Kahns Lebenselixir war, ist nicht für jeden Sportler förderlich.

Mentalcoach Peter Tümmers löst ein Versprechen ein, das er Junioren-Bundestrainer Wolfgang Burba beim letzten Charity Promi Curling Turnier gegeben hatte:
Junge Sportler lernen nicht nur für den Sport, sondern auch fürs Leben. Auch für die heutigen Curling-Trainer und früheren Europameister Markus Messenzehl und Joachim Burba waren noch ein paar spannende Mentaltools beim Gang auf dem Seil dabei.
Eine Fortsetzung ist dem EC Oberstdorf e.V. bereits zugesagt.

am 20.10.2019 von Philipp Brumhard

>> Weiche Welle - harte Landung <<

ICO ImpulseConsult weiche Welle harte Landung

Warum bleibt Peter auch auf der Welle bis er im Sand einschlägt? Jetzt fehlt die Finne! Lektion: nach volatil kommt irgendwann auch wieder hart 😜

am 03.10.2019 von Philipp Brumhard

Agiles Netzwerk-Treffen Allgäu

ICO ImpulseConsult Netzwerk-Treffen Allgäu

Management 3.0 Netzwerk-Treffen

Das vierte Management 3.0 Netzwerk-Treffen im ICO Center war wieder ein voller Erfolg. Wir danken allen Beitragenden für die wertvolle Debatte.
Thema diesmal:
Peter Tümmers berichtete über das Empowerment- bzw. Parlamentskonzept von ICO und über die Parallelen mit dem politischen System der Schweiz. Die Gemeinsamkeit: Große Mitgestaltungschancen der Menschen und gemeinsame Prinzipien, die Gemeinschaft und Ausrichtung geben.
Fazit des Abends: Man kann von der Politik auch lernen! 😊

Bei der Teamaufgabe „win as much as you can“ wurde deutlich: Menschen in Teams und Organisationen haben immer eine Wahl.

am 02.10.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

25 Jahre ICO

ICO ImpulseConsult Geburtstag ICO 25 Jahre

So sehen Sieger aus!

Glückwunsch an Philipp Brumhard, der gleich 2 Pokale abräumte, nämlich für die "Fischerstechen Open 2019" und den Tischkicker-Pokal zusammen mit Peter Tümmers' Schwester Alexandra Ursula Mayer!
Bei den Damen gewann Lena Tümmers das Fischerstechen.

Fazit: Toller Sport bis morgens um 3. Nächstes Mal sind aber Mitarbeiter und Familienmitglieder von der Wertung ausgenommen 😉

am 27.09.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

🎉 Time to celebrate! 🎉

ICO ImpulseConsult Ankündigung Jubiläumsfeier

ICO-Jubiläumsfeier am 28. September

Morgen ist es so weit: Wir feiern unser 25-jähriges Jubiläum!
Diese 🏆Pokale🏆 für die Gewinner des Tischkicker-Turniers (Start 20:30 Uhr) und des Fischerstechen-Turniers (Start 24:00 Uhr) fiebern schon hitzigen Wettkämpfen entgegen!
Wir sind dankbar, dass unser langjähriger Freund und Partner Schmaus Catering wieder den kulinarischen Rahmen des Abends setzt.

Wir freuen uns, mit euch zu feiern!
🎊Kommt vorbei!

am 26.09.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Wer hat‘s erfunden: die Schweiz

ICO ImpulseConsult Ankündigung Management 3.0 Treffen (27-09-19)

Einladung zum Management 3.0 Treffen am 27. Sep 18.30 Uhr im ICO-Center

Das Parlament im ICO Empower®-Konzept:⁠
Neben einem Überblick über die Methode sowie einigen sehr erfolgreichen Beispielen von wirkungsvollen Mitarbeiter-getriebenen Changeprozessen zeigen wir am Freitag auch auf, wie die 700 jährige Erfolgsgeschichte der Schweiz maßgeblich Inspiration für unser Empower®-Konzept war.⁠
Ja - Man kann von der Politik auch lernen😜
Es wird ein interaktiver Abend,
wir freuen uns auf rege Diskussion!

am 13.09.2019 von Philipp Brumhard

**Pointe du Raz – mit dem Board ums Ende der Welt **

ICO ImpulseConsult Pointe du Raz

„Bout du monde“ – das Ende der Welt oder auch „Pointe du Raz“ – Rasiermesserspitze nennen die Franzosen den äußersten Punkt Frankreichs im Atlantik.

Peter Tümmers hat ihn auf dem SUP-Board umrundet und dabei ordentlich Wellen unter die Füße und Wind um die Ohren bekommen.

Als nautisches Greenhorn hatte er dabei ordentlich die Hosen voll: „Wow, wildwassertechnisch nicht schwer, aber mit Strömungen und Wellen, die Dich als Spielball hin- und herschieben. Man ist klein im Vergleich zu diesen Kräften. Unterwegs fiel mir das politische Motto von John F. Kennnedy ein, das sein Oval Office zierte: „Oh my God, thy sea is so big and my boat is so small.“ Ein alter Fischerspruch aus JFK‘s irischer Heimat.

Was hat geholfen: Stundenlanges Beobachten des Meeres, sorgfältige Planung und Agilität auf dem Board.

am 13.09.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Pointe du Raz en Cap Sizun

ICO ImpulseConsult pointe du raz en cap sizun

"Oh my God, the sea is so big and my boat is so small" by John F. Kennedy

am 31.08.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Dusche inklusive!

ICO ImpulseConsult Canyoning Starzlachkamm

Beim Canyoning in der Starzlachklamm. Ruft jetzt an und bucht eure Tour mit uns!

am 27.08.2019 von Philipp Brumhard

Outdoor-Training

ICO ImpulseConsult Outdoor-Training

"Ich kann Euch nichts beibringen, nur helfen, es in Euch zu entdecken." -Galileo Galilei-⁠

In unseren ICO Outdoor-Trainings erhöhen wir die Kompetenz Ihres Teams, eine Aufgabe zu durchdringen und angemessen zu lösen. Im anschließenden Indoor-Transfer werden die Lernerfahrungen verankert.⁠

am 27.05.2019 von Philipp Brumhard

🥇**Ausgezeichneter Partner!**🥇

ICO ImpulseConsult Kooperation mit Canyoning erleben

Eine gute Kooperation und ein super Teamwork mit dem Team von Canyoning erleben - Dein Abenteuer.

Da haben wir bei der Wahl unseres "Untermieters" wohl alles richtig gemacht! Das Team von Canyoning erleben - Dein Abenteuer übernimmt, seit unserer Umfokussierung aufs reine Firmengeschaeft im letzten Jahr, als Kooperationspartner unsere touristischen Canyoning-Touren und glänzt durch Top-Bewertungen. Sie wurden als Nummer 1 Canyoning Anbieter im Allgäu ausgezeichnet!

Gratulation! 🏆
Wir freuen uns weiterhin auf die gute Zusammenarbeit mit euch!

am 14.05.2019 von Philipp Brumhard

**Gratulation zum Weltcup-Sieg!**

ICO ImpulseConsult Weltcup-Sieg Andrea Peterhansel

Weltklasse-Motorradfahrerin und ehemalige Team-Trainerin von ICO holt Weltcup-Titel in Abu Dhabi.

Wir gratulieren unserer früheren Team-Trainerin Andrea Peterhansel zu ihrem großartigen Weltcup-Titel in Abu Dhabi! Dabei erinnern wir uns mit einem Schmunzeln an ein Team-Event in Marokko vor vielen Jahren:

Andrea sollte als 4-malige Rallye Dakar Motorrad-Siegerin eine Quadgruppe für ein ICO-Event durch die marokkanische Wüste führen. Das Problem: der ortsansässige Quadverleiher traute einer Frau das Steuern eines Quads nicht zu und es brauchte viel Überzeugungsarbeit durch Peter Tümmers, damit die Weltklasse-Motorradfahrerin aufs Quad steigen durfte.

Der Mann staunte ganz schön, als sich Andrea als hochgradig überqualifizierter Guide für die Gruppe herausstellte...

Wir wünschen Dir weiterhin alles Gute, liebe Andrea!

am 29.04.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

WE DID IT!

ICO ImpulseConsult Mrtvica-Canyon im Kayak

Mrtvica-Canyon im Kajak. Neuentdeckung in Montenegro

Nach der Begegnung mit unseren toxischen Schlangenfreunden Hornviper und Kreuzotter beim Auskundschaften tags zuvor, geht's mit dem Kajak auf dem Rücken auf steilen Pfaden den Canyon hinauf zum malerischen Felsentoreinstieg.

Viele Stromschnellen später schießen wir zwischen engen Schluchtwänden wieder hinaus ins offene Flussgelände. Nach einer Felssturzumtrage mit Siphon (Achtung: die schlangenfreie schattige Nordflanke wählen – Vipern brauchen Wärme ;-) erreicht man nach einer jahrhundertealten Bogenbrücke den Zusammenfluss mit der Moraca. Hier erlaubt uns der Waldbauer Vesco Dagama für wenige Euro das Campen und versorgt uns zudem mit Quittenschnaps, Bergbienenhonig, Forellen und Wildschweinfleisch. Wer sich das harte Umtragen sparen will, steigt vorher unterhalb einer abgelegenen roten Villa aus. Hier baut der Besitzer, der mit Kampfanzug und Fliegerbrille schwer an einen Drogenbaron erinnert, gerade ein Café mit Terrasse am Fluss. Dort gibt es ab nächstem Jahr sicher ein kaltes Getränk. Welch‘ grandiose Natur, was für ein zauberhaftes Tal.

DANKE an Flo Fischer, Sevi Wittmann und Peter Wagner für das gemeinsame Abenteuer! Danke an Flo, Peter und Mareike fürs Fotografieren!

am 26.04.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

☠ ACHTUNG toxische alpine Gefahren ☠

ICO ImpulseConsult Wildwasser-Canyon-Scouten in Montenegro

Wildwasser-Canyon-Scouten in Montenegro

Wo dermaßen viele Schilder auf den gleichen Canyon hinweisen, muss was los sein!!
Wir beschließen den Canyon auf seine Befahrbarkeit zu prüfen. Weder in den Kajakführern noch im Internet finden sich Infos zur Befahrbarkeit. Also "old school" - hinlaufen und selber auschecken. Beim Scouten begegnen uns dann Gefahren der speziellen Art.

Ein beeindruckender Canyon!
Wir sind gespannt, ob wir was Paddelbares finden.

Fortsetzung folgt...

am 16.04.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Studie in luftiger Höhe

ICO ImpulseConsult Studie in luftiger Höhe

Abenteuer im albanischen Gebirge und trotzdem fleißig an der Studie weiterarbeiten.

Auch in luftiger Höhe im albanischen Gebirge fühlt sich ICO Trainerin Mareike Platz der Wissenschaft verpflichtet: Hier bei der Arbeit an ihrer Studie zum Thema "Vergleich von Theorien zur Berufsbildungsforschung". Hoffentlich fällt der Laptop nicht ins Wasser!

am 14.04.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Reise auf den Balkan

ICO ImpulseConsult Reise auf den Balkan

Natürliche Autorität und Verantwortungsbewusstsein nicht nur im Büro!

Auf dem Weg nach Albanien zum Paddeln und im Flieger zum Notausstieg platziert mit der Aufforderung, sorgfältig zu lesen, wie ich im Bedarfsfalle und nur auf Ansage qualifiziert die Nottüre öffne und uns alle rette. Ich gebe mir Mühe! Conclusio: auch auf dem Balkan haben Sie ein Auge für natürliche Autorität und Verantwortungsbewusstsein😂😂😆🤩

am 12.04.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Teamspirit!

ICO ImpulseConsult Teamspirit

Herzlichen Glückwunsch Sven Hannawald zum Gewinn der Ewige Helden von VOX!! Wir sind begeistert, dass unser ehemaliger Mentalcoachee und heutiger Berufskollege das Rennen so hervorragend gemacht hat.

am 02.04.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

- Back to the Roots -

ICO ImpulseConsult Herausforderungen im Leben

Was tun, wenn auf dem Weg zum 3244 Meter hohen Silvrettahorn digitale Hilfsmittel ausfallen? Man verlässt sich auf die eigenen Instinkte, den klassischen anlogen Höhenmesser, Kompass, Sonnenstand und auf seine Partner.

So wie auch wir bei der Ankunft an der verlassenen Schutzhütte eine Überraschung erlebten, (erstmal die Türe freigraben, siehe Bilder ) gibt es im Business unvorhersehbare Herausforderungen zu bewältigen.
Dabei helfen agile Managementkonzepte und die Aktivierung der kollektiven Intelligenz Ihres Teams:

am 14.03.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Skiexpedition in Afrika

ICO ImpulseConsult Skiexpedition in Afrika

Danke an Afrika!

Gerade sortieren wir die Bilder unserer ICO-Afrika-Skiexpedition auf den Toubkal und sind immer noch ganz geplättet von den vielen wunderschönen Begegnungen, vor allem in Imlil. Danke für eure arabische Gastfreundschaft. Wir danken Abdouh vom Berghof DAR IMLIL für seine Gastfreundschaft und Unterstützung. Übrigens zieren nunmehr zwei Allgäu-Bildbände von Oberstdorf.de seine Hotelbibliothek, die hoffentlich viele Franzosen, Engländer und Amerikaner - seine Hauptgäste – animieren, auch das schöne Allgäu zu besuchen. Wir danken den Genehmigungsbehörden und auch der marokkanischen Polizei, die durch Ihre stetige Präsenz und Hilfsbereitschaft uns Touristen das Gefühl gibt, sicher unterwegs zu sein. Und vor allem: Danke an das marokkanische Bergdorf Imlil, wo sich Peter wieder an die Haken hing, die er vor 20 Jahren hier beim Bau eines Klettergartens gebohrt hat, als ICO hier viele Teamtrainings durchführte und einen Canyon einrichtete, der vielen Outdoortrainingsgruppen großartige Erfahrungen ermöglicht hat. Übrigens: der Canyon wird heute noch von Gruppen genutzt wird. Very Special Thanks auch an T+M Sport Blaichach in Blaichach für das Präparieren unseres Skimaterials. Die scharfen Kanten waren wichtig. Und schließlich unserem Kollegen Walter Hölzler für viele gute Tipps.
ICO mit Peter Tümmers, Oliver Tümmers und Alexandra Ursula Mayer.

am 08.03.2019 von Philipp Brumhard

Ski & Surf

ICO ImpulseConsult Ski und Surf

Peter Tümmers surft die längste Welle Nordafrikas!

Gerade noch im ewigen Eis am höchsten Punkt Nordafrikas - und jetzt gemeinsam beim Wellenreiten. Dass unser ICO-Team nach der Ski-Besteigung des Toubkal (4167 m) nicht lang am Strand chillen würde, war zu erwarten... 😉 Gestern surfte Peter Tümmers die mit 1,1 km längste Welle Nordafrikas. Dank eines starken Nordwinds war der Swell so hoch, dass eine kräftige Welle durch die komplette Bucht trieb. Peter beschreibt seinen Ritt:

"Das Aufspringen an der Spitze der Bucht ist Nervensache, weil die Wellen richtig wuchtig reinlaufen und man den "Peak" - den höchsten Punkt - genau treffen muss. Einmal auf der Welle gleitet man eine gefühlte Ewigkeit am Peak - also der brechenden Schaumkrone - entlang. Dabei muss man sich immer wieder umsehen, was die Welle macht. Noch einmal kritisch wird es, wenn die Welle in Strandnähe bricht. Dann kracht es bei High Speed gewaltig hinter Dir und Du musst tief in der Hocke die Balance halten um die Beschleunigung aufzufangen. Elegant sieht das nicht aus (siehe Foto). Hat man diese prekäre Situation überstanden, ist der Rest entspanntes Ausgleiten bis an den Sandstrand. Ich bin tatsächlich mit trockenen Haaren wieder vom Brett gestiegen. Ein Wahnsinns-Gefühl!"

am 04.03.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Am Gipfel !

ICO ImpulseConsult Gipfel Toubkal

Ein Ausflug auf 4167m Höhe!

Wir haben den Toubkal gemeinsam erreicht. Nach einer kalten Nacht in unbeheizter Hütte auf 3300 Metern sind wir zunächst auf Skiern, dann zu Fuß durch den Fels aufgestiegen bis auf 4167 Meter. Der Blick vom Toubkal war beeindruckend: auf der einen Seite der Atlantik - auf der anderen Seite die Sahara. Wir haben die 2400 Höhenmeter bis zurück nach Imlil an einem Stück absolviert: Erst auf Skiern und dann im Laufschritt. Dank an unsere Maultiere, die uns dabei Ski und Equipment abnahmen. Wunderbares Gipfelerlebnis - und wunderbar fix und alle sind wir im Riad DAR IMLIL wieder angekommen. "The force is strong - your family"

ICO mit: Oliver Tümmers, Peter Tümmers, Sarita Schumacher Tötsch, Alexandra Ursula Mayer

am 01.03.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Skiexpedition in Nordafrika

ICO ImpulseConsult Skiexpedition in Nordafrika

Die ICO-Afrika-Skiexpedition auf dem Weg zum höchsten Berg Nordafrikas, zum Djebel Toubkal (4167 m).

Gerade sind wir auf dem Weg zum Feilschen - wir müssen noch ein Muli für morgen besorgen, dann steht der Aufstieg bis auf 3300 Metern. Heute übernachten wir im Berghotel Dar Imlil - in der Unterkunft unseres Freundes und Bergsteigerkollegen Abdouh. Wir freuen uns auf morgen! "The force is strong - your family".

am 25.02.2019 von Philipp Brumhard

Konzeptionstreffen zum Thema Empowerment-Leadership in Berlin

ICO ImpulseConsult Empowerment-Leadership in Berlin

Diesmal waren wir auf Einladung des Daimler-Konzerns in Berlin unterwegs - unzwar zu einem Konzeptionstreffen mit einer Probegruppe von Managern. Im Seminarzentrum von Pure Pause - Berlin konnten wir einen kreativen, modern organisierten Raum nutzen.

Das Ziel: unser bewährtes Empowerment Konzept von ICO soll per Virtual Classroom Sessions und TED-Talk digital verfügbar gemacht werden. Hat bestens geklappt beim ersten Versuch, ihr wisst ja: "Kreative Räume fördern kreative Ideen" und: "Kreative Ideen fordern kreative Räume" :-) Ein Stadtbummel bei Tag und Nacht war zum Abschluss natürlich auch noch für uns drin..

am 25.02.2019 von Philipp Brumhard

Die ICO-Afrika-Skiexpedition auf dem Weg zum höchsten Berg Nordafrikas

ICO ImpulseConsult ICO-Afrika Skiexpedition

Was ihr hier seht, ist so etwas wie ein Trainingslager für eine besondere Aktion, die uns zurück an unsere ICO-Wurzeln führt, aber doch gleichzeitig ein ganz aktuelles Thema lebendig macht: "The force is strong - your family".

Unser ICO-Chef Peter Tümmers startet mit seinen beiden Geschwistern Oliver und Alexandra am Wochenende nach Marokko, wo sich die drei gemeinsam mit den Lebenspartnern eine Skibesteigung des Djebel Toubkal (4167 m) vorgenommen haben. Warum das Basislager im Bergdorf Imlil eine ICO-Vergangenheit hat, wer das Canyoning dort erfunden hat und wieviele Maultiere für unsere ICO-Expedition im Einsatz sind, erfahrt ihr in den nächsten Tagen tagesaktuell hier!

am 18.02.2019 von Philipp Brumhard

Spendenaktion für Oberstdorf Jugend des Skiclub Oberstdorf

ICO ImpulseConsult Spendenaktion Skiclub Oberstdorf

ICO spendet 1500 Euro Curling-Gewinn vom 2. Promi Night Charity Curling in Oberstdorf für die Jugend des Skiclub Oberstdorf.

Die jahrelange enge Verbundenheit zwischen dem SCO und ICO kommt nun der Oberstdorfer Skijugend zu Gute. Kürzlich überreichte Peter Tümmers in der Audi Arena Oberstdorf den symbolischen Scheck, im Bild von links nach rechts Marion Klotz (Vizepräsidentin EC Oberstdorf Curling), ICO-Chef Peter Tümmers, Dr. Peter Kruijer (Vorsitzender SCO Oberstdorf e.V.), Wolfgang Keller (Organisation Wokesports). Peter Tümmers erneuerte bei der Gelegenheit das Angebot an die Curling Junioren Nationalmannschaft, ein Team- und MentalTraining durchzuführen - als Dank für das CurlingTraining des ICO-Teams durch Bundestrainer Junioren Wolfgang Burba.

am 28.01.2019 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Management 3.0 Netzwerk-Treffen

ICO ImpulseConsult Management 3.0 Netzwerk-Treffen

Das Management 3.0 Netzwerk-Treffen in unserem ICO Center war wieder ein voller Erfolg.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen Beitragenden bedanken: Bei André Habegger und Wolfgang Wittmann für ihre inspirierenden Vorträge und bei Euch fürs Kommen und Euren wertvollen Input, der den Abend wertschöpfend mitgestaltet hat.

am 16.01.2019 von Philipp Brumhard

>> ICO-Trainerausflug in die Sterne <<

ICO ImpulseConsult ICO-Trainerausflug in die Sterne

Unser ICO-Trainerausflug führte zu Star Wars in der Philharmonie München.

ICO-Trainer Senior Consultant Peter Tümmers besuchte mit ICO-Trainerin Mareike Platz und Skisprung-Workshop-Co-Trainerin Lena Tümmers "Star Wars in Concert" in der Philharmonie in München. Im Fokus stand das Thema Leadership – heute Mainstream, bei ICO bereits seit 1995 Alltag

am 11.01.2019 von Philipp Brumhard

Charity Curling 2019

ICO ImpulseConsult Charity Curling 2019

Charity Curling - und ICO Oberstdorf ist mittendrin und auch noch erfolgreich.

Unser Team erklimmt einen Platz auf dem Siegertreppchen und gewinnt 1.500€, die sofort für die Jugendförderung des Skiclub Oberstdorf gespendet wurden. Außerdem lud ICO-Chef Peter Tümmers den Curling-Nachwuchs, der die Austragung des Turniers tatkräftig unterstützte, zu einem Sportler-Teamtraining im ICO Skywalk ein.

am 06.12.2018 von Philipp Brumhard

Decision making theory

ICO ImpulseConsult Decision making theory

Ein Tag an der Universität Konstanz ...

Wir sind Partner unserer Kunden, wenn es um Prozessoptimierung und Ergebnissteigerung geht. Da schaden auch einige Theoriestunden nicht, unser Peter Tümmers hat sich heute an der Uni Konstanz unter anderem mit dem „decision making under risk and uncertainty“. Man lernt eben nie aus...

am 14.11.2018 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Training für das Curling-Charity-Turnier

ICO ImpulseConsult Training für das Curling-Charity-Turnier

Beim Curling genügt ein einziger besserer Stein des Gegners. Strategie ist also gefragt - und Fokussierung samt Geduld und der Überzeugung, dass man noch einen Trumpf im Ärmel hat

Das ICO Team trainiert bereits für das Weihnachts-Charity-Turnier des ESC Oberstdorf: von links Philipp Brumhard, Peter Tümmers, ganz rechts Lennard Hammer lassen sich fit machen vom Experten und ehemaligen Europameister und Vizeweltmeister Achim Burba. Letztes Jahr verlor man gegen den späteren Sieger nach einer vergebenen 5:0-Führung. Und dann kam jener eine einzige bessere Stein... :-) Der Stachel sitzt tief und es wird nun mit großem Ehrgeiz trainiert!

am 08.11.2018 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Immer neugierig nach Wissen sein. Nie aufhören, sich weiterzuentwickeln.

ICO ImpulseConsult Businesscoaching Mareike Platz

Das ist eine unserer zentralen Botschaften beim Businesscoaching.

Unsere Managementtrainerin Mareike Platz macht gerade Ernst damit: Nach drei Jahren bei ICO studiert sie nun seit drei Wochen Wirtschaftspädagogik im Master of Science an der Uni Konstanz: noch mehr Wissen in Sachen Personal- und Organisationsentwicklung! Mareike belegt einen wirtschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt und stellt ihre Veranstaltungen bedarfsgerecht aus den Bereichen BWL, VWL und den Masterstudiengängen "Economics" sowie "Politik & Verwaltung" zusammen. Außerdem geht es auch um Pädagogik und Didaktik im betrieblichen Bildungskontext. Übrigens: Mareike Platz bleibt ICO weiterhin projektbezogen in den Bereichen Marketing, Soziale Medien und für ausgewählte Trainingskunden erhalten. Sie freut sich schon, ihre erworbenen Kenntnisse direkt in der Praxis einsetzen zu können!

am 01.11.2018 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Unterbrechung des Trainings in Genua

ICO ImpulseConsult Sturm in Genua

Wasser kann Eisen biegen. Im Guten wie im Schlechten.

Von beidem haben wir in dieser Woche hautnah erfahren. Eigentlich ging‘s nur zum Training ans Mittelmeer nach Genua - und dann kam DIESER Sturm. Mit all seiner verheerenden Kraft am Ufer. Wasser kann Eisen biegen. Aber seht selbst...

am 25.10.2018 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Ku(h)linarische Vierschanzentournee Oktober 2018

ICO ImpulseConsult ku(h)linarische Vierschanzentournee

Genießen und sich hoch hinaus trauen.

Bei unserer ku(h)linarischen Vierschanzentournee haben wir so richtig Freude mit unseren Teilnehmern gehabt. Was wir alles gemacht haben? Am besten, ihr schaut selber in der Galerie! Danke an die Hoess Brau- und Vertriebs GmbH, das Gasthaus Zur glücklichen Kuh & die Audi Arena Oberstdorf für die angenehme Zusammenarbeit und für die schönen gemeinsamen Erlebnisse! Übrigens: Falls ihr selber dabei sein wollt - bald gibt's wieder einen Termin. Wir halten euch hier auf dem Laufenden!

am 21.10.2018 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Teamtage der Krempel GmbH

ICO ImpulseConsult Teamtage Krempel GmbH

Die Azubis der Krempel GmbH haben sich bei uns kennen- und schätzen gelernt - und gelernt, wie man sich aufeinander verlassen kann!

Unsere Bilder zeigen den ersten und zweiten der drei Teamtage beim Seilbrückenbau, DISC-Modell, der Disney-Strategie und beim Abseilen. Toitoitoi euch für die Ausbildung!

am 21.10.2018 von Philipp Brumhard

Change Management

ICO ImpulseConsult Training

Unser Chef Peter beim Trainieren

- und schon ist der Transfer perfekt: „Vor die Welle kommen“ ist gerade ein beliebter Ausdruck im Change Management und soll bedeuten: Wir sind über den Berg, haben ab jetzt Schub nach vorne. Und in der Tat gibt es Parallelen: den „Determined Moment“ erkennen, spüren "jetzt gilt’s!". Wenn dann das Brett nach einigen kräftigen Schüben ins Gleiten kommt, gilt es, die Balance zu halten und die richtigen Akzente zu setzen. Wenn der Ritt gelingt im grünen und dann weißen Wasser bis ans Ufer, ist das wie der geglückte Abschluss einer Wegbegleitung im Change Management.

am 16.10.2018 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Mahlzeit!

ICO ImpulseConsult Mahlzeit!

Bei strahlendem Sonnenschein und 23 Grad schmeckt‘s Mitte Oktober in der Sonne gleich doppelt. Guten Appetit euch, wo immer ihr grad schlemmt!

am 06.08.2018 von Peter Tümmers von Schoenebeck

WIR GRATULIEREN...

BildfürArtikelaufHomepage ICO wirgartulieren mai18

...unserer Management-Trainerin Claudia Heil zum erfolgreichen Abschluss als „HEILPRAKTIKERIN FÜR PSYCHOTHERAPIE“ und unserer Event-Managerin Dr. Stefanie Manger zur PROMOTION!

Bei ICO OBERSTSDORF steht der Mensch auf besondere Weise im Mittelpunkt. Das geht nicht ohne überdurchschnittliche Kompetenzen und ständige Weiterbildung.

am 06.08.2018 von Philipp Brumhard

Nächster offener Termin - ICO Skisprungworkshop - 21.Juli 2018 - Jetzt buchen!

Skisprungworkshop 2015.07 1280x693, 250KB 0

Der Traum vom Fliegen - einmal selbst Adler sein!

Skispringen wie bei der Vierschanzentournee in der Audi-Arena Oberstdorf - nur etwas für Profis? Nicht bei ICO-Oberstdorf, erleben Sie selbst, am 21. Juli 2018!

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, einmal selbst die Skisprungschanze zu erobern. In unserem Skisprung-Workshop tasten Sie sich Schritt für Schritt an die Kunst des Skispringens heran, angeleitet durch den früheren offiziellen DSV-Mentaltrainer Peter Tümmers , der auch Größen wie Sven Hannawald und Martin Schmitt trainierte.

Für Sie versprechen wir Nervenkitzel und Sicherheit zugleich, denn auf der Jugendschanze (K19) sind Sie nie weiter als 30 cm vom sicheren Boden entfernt. Für die besonders Mutigen geht es sogar noch eine Stufe rauf, auf die K30. Das Gefühl des Überwindens der eigenen Grenzen, des Sich-Trauens und des Erfolgs, dem Fliegen, bleibt Ihnen als Erinnerung, die Sie mit nach Hause nehmen - garantiert!

Jetzt online buchen

am 06.08.2018 von Philipp Brumhard

KOMPARSEN gesucht für DREHTERMIN mit ARD/ Saarländischem Rundfunk am 15.06.18

Faszination Skispringen - Abstoßen vom Startbalken

Wieder einmal wird ICO OBERSTDORF vom Fernsehen beim Eventangebot “Faszination Skispringen” mit der Kamera für eine Produktion begleitet.

Ihr könnt ebenfalls gerne mit dabei sein und UMSONST MITMACHEN. Folgt Andreas Wellinger & Co und erlebt die Reise eines Skispringers mit Schanzenaufstieg, Abstoßen vom Startbalken der Wettkampfsschanze bei unserem Skisprung-Bungee, Absprung und Flugphase mit dem Giant Swing und Landung indem Ihr mit Tubes den Schanzenauslauf hinuntersaust.

Meldet Euch an über event@ico-oberstdorf.com

Veranstaltungsort: ICO Skywalk Oberstdorf/ Audi Arena
Termin: 15.06.18, 11.00 - ca. 16.00 Uhr

am 06.08.2018 von Philipp Brumhard

Ihr Sprung ins Glück - Ku(h)linarische Vierschanzentournee Oberstdorf

Einladung Kuhlinarische-Vierschanzentournee ICO-Oberstdorf-Skywalk Faszination-Skispringen 1

Was gehört zum Allgäu? Bier, Skispringen und Kässpätzle

Dieses 3 in 1 bieten wir Ihnen als Event-Idee des Jahres. Sportliche Action ganz „kuhl“ kombiniert mit kulinarischen Highlights zum Selbermachen.

Wir laden Sie ein im bekannten Vierschanzenstadion in Oberstdorf die Faszination Skispringen zu erleben und die Allgäuer Grundnahrung mit den zwei regionaltypischen kulinarische Highlights Bier & Kässpätzle als „do-it-yourself“ kennenzulernen.

Programm-Ablauf:

  • 11.30 Uhr:
    Treffen am Haupteingang der Audi Arena, Begrüßung und Programmvorstellung auf dem Schanzendeck, Gruppeneinteilung (voraussichtlich 4 Gruppen à 7-8 Teilnehmer), Ausstattung mit Gurten und Helmen
  • ab ca. 12.30 Uhr:
    Programmbeginn: 4 Stationen mit Rotationsprinzip:
    Station 1: Schanzenaufstieg mit -querung und Skispringer-Feeling oder Skisprung-Bungee
    Station 2: Giant Swing im ICO Skywalk Hochseilgarten
    Station 3: Bierbrau-Workshop auf dem Schanzendeck (Gedanke hier: Der Brauprozess wird in vier Arbeitsschritte zergliedert, das gebraute Bier ist somit eine Gesamtleistung der Gruppe, zu deren Erfolg jede Teilgruppe ihren Beitrag leistet)
    Station 4: Schanzentubing auf den Jugendschanzen
  • ab ca. 15.30 Uhr:
    Come together auf dem Schanzendeck, Materialrückgabe
    anschließend gemeinsamer Aufbruch zur "Glücklichen Kuh"
  • ab ca. 15.45 Uhr:
    Begrüßung in der „Glücklichen Kuh“, Hausführung
    ab ca. 16.30 Uhr:
    Kässpätzle-Workshop mit begleitender Bierverkostung (Höss Biererlebnis) und 2-3 kurzen Mentalübungen aus dem Spitzensportcoaching (ICO)
  • ab ca. 19.00 Uhr:
    Ende des Kässpätzle-Workshops und der Gesamtveranstaltung, Ausklingen bei gemütlichen Zusammensitzen und Netzwerken in der „Glücklichen Kuh“
am 03.08.2018 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Bericht vom "1.Management 3.0" Treffen im Allgäu

ICO Consult managment3.0 Peter Tümmers juni18

SAVE THE DATE für Treffen Nr. 2 am 28. September 2018

Erstes "Mgt. 3.0" Netzwerk-Treffen im Allgäu. SAVE THE DATE für Treffen Nr.2 am 28. Sept.

Komplexität meistern: ICO Beraterin und SCRUM-Profi Claudia Heil erklärt die Prinzipien von Agilität in Projekten und macht sie für alle sofort erlebbar.

Manager im Wandel: ICO-Trainerin Mareike Platz erläutert überraschende Ergebnisse ihrer wissenschaftl. Sudie (persönliche anonyme Manager-Befragung). Im Dialog von Mensch zu Mensch kommt halt doch mehr Klartext rüber als in schicken Präsentationen. Mehr Augenhöhe - weniger Hierarchie erfordert neue Führungsinstrumente. ICO Trainingsleiter Peter Tümmers erzählt dazu aus dem "Nähkästchen" seiner gelebten Praxis mit Unternehmen verschiedenster Größe - anonymisiert natürlich.

Ein bunter Haufen (wörtl. Übersetzung für SCRUM) schaut an diesem Abend im ICO-Center in Sonthofen gemeinsam über den Tellerrand: Berggastronom und Sozialpädagoge aus der Jugendarbeit treffen auf Luxusuhrenhersteller und Modeproduzent. Gemeinsam ist die Frage: Wie gestalten wir das Leben morgen und welche Ansätze und Methoden helfen heute konkret. Für diese Fragen ist ICO ein kleiner aber renommierter "Hidden Champion" am Alpenrand mit Vernetzung zu Hochschulen und verschiedensten Unternehmen.

ICO typisch wird verständlich erklärt und dann praktisch gehandelt. "Probieren geht über Studieren". Aktivierende Teamaufgaben machen agile Methoden greifbar und erlauben danach den Transfer in die eigene Lebenspraxis.

Von 19.00 bis 21.00 Uhr angesetzt ist es kurz vor Mitternacht, bevor die Letzten gehen - zu spannend ist das Thema.

SAVE THE DATE für Freitag, 28. September, 19.00:

Wieder wird Claudia Heil eine eine agile Management-Methode vorstellen (Design Thinking) und erlebbar machen. Mareike Platz und Peter Tümmers berichten wieder darüber, worum es im Change zunächst wirklich geht: Um Emotionen - Ängste, Sorgen, Befürchtungen der Chefs - und wie sich sowohl Leader als auch Follower mit neuen und manchmal vertauschten Rollen wohlzufühlen lernen. Und das wiederum geht methodisch und mit Plan.

Seien Sie eingeladen, dabei zu sein. Kommen Sie auf uns zu!

am 27.03.2018 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Innovation im Unternehmen

Kreativitaet-im-Unternehmen Peter-Tuemmers Interview Leipzig ICO 2

Consultant und Mentalcoach Peter Tümmers im Interview mit den Versicherungsforen Leipzig / Uni Leipzig.

Als Experte für Innovation im Digitalisierungs-Zeitalter wurde Peter Tümmers von Katharina Thiemann (Uni Leipzig) befragt. Sie fasste seine Kommentare zur „Erweiterung der Komfortzone“ in einen Text, der Handlungsempfehlungen dazu gibt, wie sich Innovation methodisch im Unternehmen gestalten lässt. Der Text erschien im Dezember in Leipzig.

Hier das EMPOWERMENT-by-ICO-Konzept:

Im Dialog mit Peter Tümmers von Katharina Thiemann
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Im Dialog mit Peter Tümmers von Katharina Thiemann

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Agiler Change mit SCRUM: EMPOWERMENT by ICO
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Agiler Change mit SCRUM: EMPOWERMENT by ICO

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am 27.03.2018

FAZ PORTRÄTIERT PETER TÜMMERS

Peter Tümmers

Die Sehnsucht nach der Freiheit des Fliegens!

"Komfortzone, Stresszone, Panikzone: Beim Skispringen liegen Höhenrausch und Absturzangst ganz nah beieinander.

Das begreift selbst der Laie schnell, der sich auf einer Miniaturschanze in Oberstdorf an gar nicht so harmlosen Hüpfern versucht."

Dies ist ein Zitat von einem Autor der FAZ, Bernd Steinle. Er absolvierte bei ICO den Skisprung Workshop und schrieb folgenden Artikel dazu.

FAZ: ICO Skisprung-Workshop in Audi Arena Oberstdorf mit Mentalcoach Peter Tümmers
PDF Datei

FAZ: ICO Skisprung-Workshop in Audi Arena Oberstdorf mit Mentalcoach Peter Tümmers

Über den Umgang mit Stress und die Sehnsucht nach der Freiheit des Fliegens

1,22 MB → Download
am 17.03.2018 von Peter Tümmers von Schoenebeck

STRAHLENDE MENSCHEN BEIM SKISPRUNG WORKSHOP

Skisprungworkshop - Sprung

Mit erhöhten Puls vom Balken der Jugendschanze in die Tiefe schauen

Losfahren, Speed aufnehmen und Grenzen immer weiter verschieben. Unmögliches erreichen und wie ein Adler durch die Luft fliegen. Teilnehmer von 7 bis 53 Jahren haben wieder Grenzen gesprengt und nebenbei als Gratiszulage mentale Techniken gelernt.

Das Beeindruckendste: Bei über 100 Fahrten und Sprüngen gab es keinen einzigen Sturz.

am 15.03.2018 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Drehtermin mit BR im ICO Skywalk Oberstdorf

BR-Drehtermin ICO-Skywalk-Oberstdorf Hochseilgarten

Wir suchen Mitmacher!

Für den 25.01.2018 zu einem Drehtermin mit dem bayerischen Fernsehen
suchen wir Mitmacher für aufregende Schanzen- und Hochseilgarten Erlebnisse. Für ersten Eindrücke schaut doch mal auf https://ico-oberstdorf.com/ico-skywalk-hochseilgarten-allgaeu-oberstdorf.

Wer hat Lust dabei zu sein?

Anmeldungen bei Mareike Platz unter 08321-87033 oder mareike.platz@ico-oberstdorf.com.

am 14.03.2018 von Peter Tümmers von Schoenebeck

Leidenschaft weitergeben

SUP ICO Kanuclub Singen 1 0

Unser ICO Motto für 2018

Wie hier beim SUP - Wellenreitkurs im November für den Nachwuchs vom Kanu Club Singen gilt bei uns "Leidenschaft weitergeben " als Leitmotto für 2018. ICO sponserte Material und Schulung und gab eine Spende für die Vereinsjugend, die sich jetzt über einen Teampulli freut .
Das ICO Team wünscht ein schönes Jahr 2018.

am 13.03.2018 von Peter Tümmers von Schoenebeck

ICO spielt mit beim Promi Charity Curling in Oberstdorf

Curling in Oberstdorf ICO 1 PSC

Wir haben beim ICO Promi Charity Curling teilgenommen und uns mit einer Spende in Höhe von 1000 Euro für den guten Zweck angaschiert

Wir haben natürlich kurz gehadert, im Halbfinale denkbar knapp ausgeschieden zu sein.
Der Ärger ist aber sehr schnell verraucht, weil trotz all dem sportlichen Ehrgeiz, der Spaß und der gute Zweck im Vordergrund standen.
Es war ein großartiger Abend mit vielen Freizeit-, Profi- und passionierten Sportlern, die alle Spaß an der Bewegung, am Wettkampf und am sozialen Miteinander haben.
Wir freuen uns, mit unserer 1.000 Euro Spende Hilfsbedürftige in der Region Allgäu unterstützen zu können.
Ob wir beim Allgäuer Presseball einen Tisch reservieren, wissen wir noch nicht.
Wir zeigen aber sehr gerne die Verbundenheit zu unserer Region mit solch lobenswerten Aktionen.

Wir danken dem Eissport Club Oberstdorf mit den engagierten Brüdern Wolfgang und Achim Burba.
Ein besonderer Dank an Organisator Wolfgang Keller von Woke Sports für die Top Organisation.
Euch Allen ein erfülltes Jahr 2018.

Ebenfalls ein wirklich toll gewordenes Videos unseres Partners Wokesports vom "Promi Charity Curling".

Hier gehts zum Video

am 12.03.2018

Motivation Pur

Bogenschießen - Wald

GEIGER Hoch- und Tiefbau aus Oberstdorf zeigen Innovationsgeist, Fokussierung und Teamspirit.

Beim Bogenschießen - blind vom Partner ins Ziel geführt! Bei der Diamantenjagd oder beim Lösen der eigentlich unlösbaren Herausforderung: „Wie fällt ein Ei aus 3 m Höhe auf die Erde und bleibt ganz ?“ ziehen Techniker und Kaufleute an einem Strang.

Das Riesenpuzzle mit positivem Motivations-Slogan bildet Abschluss und Highlight. Message: Viele Bausteine im Team führen zum Erfolg. Und: Nur das ganze Bild bringt uns nach vorne!

am 11.03.2018

Top-Event in Oberstdorf

Top-Event in Oberstdorf

Faszination Skispringen in der Audi Arena Oberstdorf

Ein bayerischer Versicherungs- und Finanzdienstleister erlebt mit seinen 200 Top-Vertrieblern die Faszination Skispringen in der Erdinger Arena Oberstdorf.

ICO Oberstdorf und Sven Hannawald gaben den Rahmen mit spannender Action und Expertise rund ums Skispringen. Wir danken der Eventagentur Big Moments.Wächter & Wächter aus München für die souveräne Gesamtorganisation und das partnerschaftliche Vertrauen.

am 10.03.2018

Skispringen für Jedermann

Skisprungworkshop - Sprung

Skisprungworkshop am 03.02. und 24.02.2018

Einmal Adler sein!

Offene Termine am 03.02. und 24.02.2018. Einfach anmelden: Anmeldung_ICO-Skisprung-Workshop_03.02.2018_oder_24.02.2018_0.pdf

Keine Zeit? Buchen Sie ab 6 Personen einfach Ihren individuellen Skisprungworkshop über unseren Onlineshop.

Wer einmal selbst Skispringen erleben will, kann bei ICO in diesen aufregenden Sport hineinschnuppern. Angeleitet vom früheren offiziellen DSV-Mentaltrainer Peter Tümmers, der schon Martin Schmitt und Sven Hannawald an den Schanzen begleitete, tauchen Sie schrittweise in die Welt des Skispringens ein. Nach sorgfältigen Vorübungen, wagen Sie sich an Ihren ersten Sprung. Wertvolle Tipps vom Mentalprofi inklusive.

Spektakulär aber harmlos

Bei aller Intensität des Erlebens, Sie sind auf den Jugendschanzen nie weiter als 30 cm vom sicheren Boden entfernt. Einzige Voraussetzung: Sie können eine blaue Skipiste mit Alpin-Ski befahren. Trauen Sie sich!
Im Sommer wird auf Matten gesprungen.

Unvergesslich

Insider-Einblicke und Hintergründe, mit exklusiver Führung auch durch die Katakomben der „Audi Arena“ und natürlich Ihre Fotos des Tages bleiben für immer unvergessen.

am 09.03.2018

ARD Dokumentarfilm mit ICO Coach Peter Tümmers

ARD Doku 1

„Leben – Gebrauchsanleitung“ – ein ungewöhnliches Filmprojekt der ARD und Peter Tümmers ist mit dabei:

Während eines 6-stündigen Teamcoachings zum Thema „Selbstmanagement“ wurde er mit der Kamera begleitet und wurde Teil des Dokumentarfilms. Der Drehort war die Skisprungschanze Oberstdorf (Audi Arena), wo sich auch der ICO Skywalk befindet.

Den Ausschnitt des Dokumentarfilms mit Peter Tümmers können Sie hier ansehen:

Hier können Sie sich das Video anschauen

am 08.03.2018

REAL Scrum Outdoortraining - Empower People

REAL Scrum

REAL bedeutet „Real Experience Action Learning“ und steht für ein SCRUM-Outdoor-Training, bei dem ein Team unter Erfolgs- und Zeitdruck gesetzt wird und trotz disruptiven Störungen seine Klarheit behält. Coaching-Resultat: Stabil und agil zugleich.

Im Bild: Rallye Dakar Team-Coaching im ICO-Skywalk.

Das Kunden-Anliegen/Product, repräsentiert durch einen Wasserbehälter, der über definierte Etapen – sog. „Sprints“ und hier durch Balken symbolisiert – ins Ziel gebracht wird.

Der Leader/Scrummaster trainiert sein Zusammenspiel mit dem Team. Die ICO Coaches challengen und steigern die Bild entfernt.

Teamkompetenz durch disruptive Störungen.

Ergebnis: das Team wird robust, auch wenns stürmt und schneit. Durch Feedbackschleifen rückt das Team auchmenschlich zusammen.

Im Bild: DAIMLER-Scrum-Team beim REAL-Outdoortraining.

Wie die Zeit vergeht: vor Jahren wurde ICO für den Begriff „Schwarmintelligenz“ als esoterisch belächelt. Heute baut DAIMLER auf „Schwarmorganisation“ um.

Die Scrum-Master von ICO schulen Ihr Team und sichern das Empowerment.

am 07.03.2018

Leadership 4.0 - Empowerment by ICO

Leadership4.0

ICO-Coaches sind schon immer agil und auch SCRUM zertifiziert.

EMPOWERMENTbyICO® auf Scrum-Basis setzt noch einen drauf: Dieses Konzept integriert Führungs- und Team-Empowerment. Der schnelle Nutzen für Leader: „Training on the job“ der neuen Führungsrolle. Schneller Nutzen für Teams: Verantwortungsübernahme leicht gemacht.

Dafür entwickelten wir mit Kunden standardisierte Konzepte wie Scrum und Design Thinking weiter: international getestet, wissenschafltich evaluiert. Wir danken unseren Entwicklungspartnern: Telekom, Kreissparkasse Augsburg, Daimler, Ceratizit Group.

am 06.03.2018

Stark sein, wenn's drauf ankommt!

Stressmanagment im Skywalk

Stressmanagement im ICO-Skywalk

In der heutigen Arbeitswelt mit ihrer Dynamik und Komplexität kennt jeder das Gefühl von Stress. Doch wie entsteht dieser und was sind die klassischen Reaktionsmuster auf Druck? Wie kann jeder mit einfachen Methoden Stress entgegensteuern, bei sich selbst oder im Dialog mit anderen?

Die ICO Trainer vermitteln diese aus dem Spitzensport transferierten Methoden, die direkt im ICO Skywalk an den Elementen wie dem Pamper Pole oder dem Giant Swing verprobt werden. Dadurch lässt sich Stress real simulieren und mit dem zuvor installierten Ressource-Anker absenken – und wer mit seinem inneren Bild und der Atemtechnik seinen festen Stand wieder herstellt, behält auch im realen Wirtschaftleben festen Boden unter den Füßen.

am 05.03.2018

Uhrenmarke Zeppelin stattet ICO mit Sonderedition aus

Übergabe Zeppelin Uhr

Als Einstieg in die Partnerschaft hat POINT tec (Zeppelin, Junkers und Maximilian) uns eine eigene Uhr kreiert.

Wir sind stolz darauf, die Marken im Alltag und bei Outdoor-Exkursionen weltweit repräsentieren zu dürfen.

Ein großer Dank gilt dem Europa-Vertriebschef Daniel Haug und der Desigerin Anita Trischler für die tolle Zusammenarbeit.

Die Uhr- „made in Germany“- mit eingedruckter ICO-ne spiegelt die Philosophie von ICO wider: lebendige, individuell designte Zahlen wurden mit sportlicher Eleganz kombiniert und somit Individualismus mit konservativem Schick vereint.

Zu kaufen ist die Uhr für 199,- €.

Bestellungen bitte per Email an info@ico-oberstdorf.com

1 bis 50 von 10012

Kontakt

ICO Oberstdorf GmbH
Peter Tümmers
Im Wasen 16
87544 Bihlerdorf
Deutschland

Tel. +49 8321 87033
Fax +49 8321 68951

info@ico-impulseconsult.de
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